Montag, 27. Mai 2019

Lauftechnik

31. August 2011

Richtig Laufen will gelernt sein



Laufen ist kinderleicht - von wegen. Bei der scheinbar selbstverständlichsten Sache der Welt, kann man viele Fehler machen.

Der perfekte Lauf

  • ist ein leichter, fließender Bewegungsablauf
  • setzt wie in jeder Sportart die richtige Technik voraus.

Wir laufen von Kindesbeinen an (oft als Kinder eleganter als im Erwachsenenalter) - aber laufen wir auch sportlich richtig, also effizient?

Spricht man von „der perfekten Lauftechnik" ist das eigentlich nicht korrekt; vielmehr müsste man von der optimalen Lauftechnik für die jeweilige Person sprechen. Es gibt also kein allgemein gültiges Schema. Denn der Laufstil einer Person ist von vielen Faktoren, z.B. dem Körperbau oder der Muskelstruktur abhängig. Wie in jeder anderen Sportart auch, ist professionelle Hilfe beim Erlernen der richtigen Lauftechnik eine große Hilfe. Empfehlenswert: Video-Laufstilanalyse (z.B. bei einem Laufseminar) und/oder ein überwachtes Lauftraining zur Technikverbesserung.

Von Kopf bis Fuß auf Laufen eingestellt
  • Der Kopf steuert die Bewegung!
Kinn bzw. Kopf hochnehmen, die Augen schauen geradeaus. Wer immer vor sich auf den Boden starrt, verhindert einen aufrechten Laufstil.
  • Selbstbewusst und aufrecht!
Stellen Sie sich vor, dass Sie am Schopf in die Höhe gezogen werden. Somit richten Sie den Oberkörper automatisch auf und vermeiden einen „sitzenden" Laufstil.
  • Sie laufen auch mit den Armen!
Mit kräftigen, effektiven Armbewegungen können Sie die Arbeit der Beine erheblich unterstützen. Dabei sind die Arme in etwa im rechten Winkel im Ellbogengelenk gebeugt. Schultern und Oberkörper sollten allerdings ruhig bleiben und nicht mit der Bewegung der Arme mitschwingen.
  • Keine zusätzliche Belastung!
Achten Sie darauf keine zu große vertikale als auch horizontale Bewegung durchzuführen. Ihr Körper (bzw. Körperschwerpunkt) sollte beim Laufen nicht nach links oder rechts hin und her pendeln, sowie keine zu große Hoch-Tief-Bewegung ausführen.


Die richtige Schrittlänge
Denken Sie „kurz“ nach. Große Schritte bringen Sie nicht weiter!
Es geht nicht um möglichst große, raumgreifende Schritte - ganz im Gegenteil: Sie vergeuden Sie nur unnötig Energie, da der Fuß zu weit vor dem Körperschwerpunkt aufsetzt und den Schwung abbremst, der durch die Vorwärtsbewegung entsteht.

Die optimale Schrittlänge: wenn der Fuß knapp vor der Körperachse, also genau unter Ihrem Körperschwerpunkt, aufsetzt. Das nötige Koordinationsgefühl dafür können Sie auf natürliche Weise im Gelände trainieren, wenn Sie gelegentlich im Wald oder querfeldein über Stock und Stein laufen. Da wird der Schritt auch automatisch kürzer. Die Schrittlänge hängt allerdings auch von den individuellen Hebelverhältnissen ab.


Mit Leichtigkeit richtig Laufen;
  • Die Schritte sind flüssig und nicht zu groß (denn das kostet bloß unnötig Kraft und Energie).
  • Das Kinn bzw. den Kopf hochnehmen, die Augen schauen dabei geradeaus.
  • Der Oberkörper ist aufrecht und nur leicht nach vorne geneigt.
  • Die Schultern sind entspannt und ruhig, sie pendeln keinesfalls vor und zurück.
  • Die Arme, nicht der Oberkörper, schwingen im Schultergelenk mit: zügig und parallel zum Körper (die Ellbogen dabei im rechten Winkel halten).
  • Die Hände bleiben locker (keine feste Faust machen).
Mehr Infos unter www.wecarelife.at und praktische Anleitung bei der Intersport Jogging–Akademie unter www.intersport.at/events/

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