Laufen im Winter

31. August 2011

Im Winter einfach etwas gemütlicher oder „relaxed running



relaxed running wie geht das ...


Zu zweit geht es oft besser

„Das ist jetzt wirklich nicht schnell. Komm schon, das geht noch“.
„Ich kann nicht mehr. Lass uns doch ein wenig langsamer laufen.“
„Langsamer? Noch langsamer kann man nicht laufen...“

Auf den ersten Blick scheint ein gezieltes Training für zwei ungleichtrainierte Läufer schwierig durchzuführen. Oft denken geübte Laufsportler, dass sie nicht mit Schwächeren trainieren können. Im Gegensatz dazu haben viele Anfänger vor der Überforderung durch den Schnelleren Angst. Mit einfachen Regeln können beide das unterschiedliche Niveau ausgleichen – und somit profitiert jeder.

Ein effektives Training ist also durch drei Komponenten möglich. Entweder langsame Läufe über längere Zeit, ein schnelleres kürzeres Programm oder auch regenerative Einheiten. Wichtig dabei ist, dass das Lauftempo wirklich unterschiedlich ist. Somit ergeben sich für das ungleiche Paar zwei Möglichkeiten: Erstens den langsamen langen Lauf miteinander zu absolvieren Der Langsamere gibt das Tempo vor und der fittere kann nach Verlangen vorher oder nachher sogar noch ein paar Kilometer anhängen. Und zweitens kann was für den einen Regeneration ist für den anderen schon Konditionstraining sein. Aber auch hier gilt der Langsamere gibt das Tempo vor.

Tipps für ein Laufvergnügen zu zweit:


Auch bei Schneetreiben und Dunkelheit

Wer gerne im Sommer läuft oder walkt um sich fit zu halten möchte dies natürlich auch in den Wintermonaten weiterführen. Eine gute Alternative zu Schnee und Matsch bietet das Laufband (in den eigenen vier Wänden). Im Gegensatz zum Fitnessstudio oder Outdoor-Laufen kann man so Zuhause sportlich aktiv sein - im Idealfall mit Musik oder vor dem Fernseher. Der größte Vorteil aber vielleicht ist: Das Laufband steht zu Hause und macht das Training so unabhängig von Öffnungszeiten oder Wetterbedingungen.

Bei Laufbändern scheidet sich allerdings die Spreu vom Weizen - hinsichtlich Preis und Qualität. Der Motor, verantwortlich für das maximale Lauftempo, ist eigentlich das geringste Problem. Viel wichtiger sind Kriterien wie Dämpfung und Stabilität, denn der tausendfache Aufprallschock (der Laufschritte) rüttelt ordentlich an der Konstruktion. Und eben auch die Dämpfung für die Gelenke spielt eine entscheidende Rolle – Laufbänder sind durch die Federung meist gelenksschonender als asphaltierte Straßen und Schotterwege. Ein Laufbandhersteller entwickelte sogar einen sogenannten „Ground Effect“ oder auch „Waldbodeneffekt“ genannt. Dieser bringt ebenso wie der Waldboden Dämpfung für Knie-, Sprung- und Hüftgelenke.

© Gesünder Leben Verlags GsmbH.