Freitag, 20. September 2019

Gesundes Wintervergnügen Gesunder Winterspaß

Ausgabe 2017.02
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Klare Luft, glitzernder Schnee, weiße Berggipfel und azurblauer Himmel – wer hat da keine Lust auf sportliche Aktivitäten in der freien Natur? Und egal ob Sie auf Skiern, Kufen oder in Schneeschuhen unterwegs sind – eines haben alle Wintersportarten gemeinsam: Sie sind gesund!


Foto: Can Stock Photo – serrnovik

Gesünder Leben hat gemeinsam mit Dr. Karl-Heinz Kristen, Leiter der Sportklinik Wien, die beliebtesten Wintersportarten unter die Lupe genommen:

(DR. KARL-HEINZ KRISTEN, Facharzt für Sportorthopädie und Leiter der Sportklinik Wien)

  • Welche Auswirkungen hat der jeweilige Wintersport auf den Körper?
  • Was gilt es zu beachten und wo liegen die Gefahren?
  • Wir klären auf – damit Sie für die schönsten Wintertage des Jahres fit sind!

 

So erleben Sie Ihren gesunden Winterspaß

Die 7 Gebote für Sport im Winter

Fit in den Winter. Gerade für Sportarten, die viel an Kraft und Ausdauer verlangen, ist konstantes Training während des gesamten Jahres angesagt. Sind Sie nicht wirklich fit – der nächste Winter kommt bestimmt (und 2017 wird fleißig an der Kondition arbeitet).
Ausrüstung? Check!. Sind die Kufen der Schlittschuhe noch scharf geschliffen? Hält die Snowboardbindung? Sind die Skier noch in Ordnung? Für alle Wintersportgeräte gilt: Vor dem Gebrauch empfiehlt sich eine Überprüfung durch den Fachmann.
Kein Kaltstart. Schalten Sie nicht von null auf hundert. Um Bänder, Gelenke und Muskeln zu schonen, ist Aufwärmen das A und O. Auch nach dem Sport empfiehlt sich sanftes Dehnen in einem angenehm temperierten Raum.
Alkohol? Finger weg! Glühweinstände, Skihütten und Après-Ski-Gaudi – im Winter sind die Verlockungen groß. Doch während des Sportvergnügens gilt: Finger weg! Wer alkoholisiert auf Pisten, Loipen oder im Gebirge unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere!
Kein grenzenloses Vergnügen. Wer seine eigenen Grenzen kennt und auf die Signale seines Körpers hört, ist klar im Vorteil. Denn: Viele Unfälle passieren aufgrund von Erschöpfung, Kraftlosigkeit und Übermüdung. Darum rechtzeitig Pausen einplanen!
Regeln beachten. Wir brauchen sie auf der Straße genauso wie auf der Piste: Regeln! Jeder sollte die Pistenregeln kennen und sich daran halten.
Positive Einstellung. Ja – am Berg und im Schnee lauern Gefahren. Dennoch sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Also, nicht zu ängstlich an die Sache herangehen!

Ski alpin und Snowboard
„Zwoa Brettl, a gführiger Schnee, juche, des is halt mei höchste Idee …“ Nicht umsonst ist der Refrain des Liedes „Der Winter, der is mir net zwider“ voll des Lobes für den im Alpinland Österreich beliebtesten Wintersport. Schließlich ist Skifahren ein Rundum-gesund-Programm für Körper und Geist. Aber auch, wer nur ein Brett bevorzugt, tut seinem Wohlbefinden etwas Gutes. Wer sich wedelnd, im Slalom oder im Schneepflug-Stil die Pisten hinabbewegt oder auf dem Snowboard seine Kurven schwingt, trainiert einerseits die Muskulatur und steigert andererseits die Ausdauer. „Zudem wird das Herz-Kreislauf-System gefordert und auch das Seelenleben profitiert“, erklärt Dr. Karl- Heinz Kristen. Allein der Anblick von eingeschneiten Bergspitzen, glitzerndem Schnee in der Sonne und blauem Winterhimmel lasse unsere Glückshormone jubeln.

Vorbereitung: „Ohne fundiertes Training gehört man nicht auf die Piste“, so Kristen. Von den rund acht Millionen Menschen, die auf Österreichs Pisten unterwegs sind, landen nach einer Statistik des Instituts „Sicher leben“ etwa 60.000 alljährlich im Krankenbett. Häufigste Gründe: Selbstüberschätzung und unzureichende Vorbereitung. „Es reicht nicht, ein paar Tage vorher mit dem Training zu beginnen“, so Kristen. „An der Grundkondition sollte man schon während des Jahres arbeiten.“ Für ungeübte Skifahrer und Anfänger empfiehlt sich ein Skikurs. „Dort lernt man nicht nur die Technik, sondern übt auch das richtige Fallen.“ Das ist gerade am Snowboard wichtig, denn während die Nummer-1-Verletzung beim Skifahren das Knie ist, erleiden Snowboarder durch falsches Aufkommen und Abstützen beim Sturz am häufigsten Verletzungen des Handgelenks.

Die Ausrüstung: Schon bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h entspricht eine Kollision einem Sturz aus 3,5 Metern Höhe. Allein diese Zahl belegt, wie wichtig ein Helm auf der Skipiste ist. Wer hohe Geschwindigkeiten anvisiert, dem bietet neben dem Kopfschutz ein Rückenprotektor zusätzliche Sicherheit. Snowboarder können ihr Verletzungsrisiko durch Handgelenksschützer senken.

Übersicht zu diesem Artikel:
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