Freitag, 20. September 2019

Am laufenden Band

31. August 2011
Wer gerne im Sommer läuft oder walkt um sich fit zu halten, möchte dies natürlich auch in den Wintermonaten weiterführen. Die gute Alternative zu Schnee und Matsch ist das Laufband (in den eigenen vier Wänden). Im Gegensatz zum Fitnessstudio oder Outdoor-Laufen kann man so Zuhause sportlich aktiv sein im Idealfall mit Musik oder vor dem Fernseher. Der größte Vorteil vielleicht: Das Laufband steht zu Hause und macht das Training so unabhängig von Öffnungszeiten oder vom Wetter.

Foto: personal-fitness
Bei Laufbändern scheidet sich die Spreu vom Weizen hinsichtlich Preis und Qualität. Der Motor, verantwortlich für das maximale Lauftempo, ist eigentlich das geringste Problem. Viel wichtiger ist die Dämpfung und die Stabilität, denn der tausendfache Aufprallschock (der Laufschritte) rüttelt ordentlich an der Konstruktion.

Auch die Dämpfung für die Gelenke spielt eine Rolle – Laufbänder sind durch die Federung meist gelenksschonender als asphaltierte Straßen und Schotterwege. Ein Laufbandhersteller entwickelte sogar einen sogenannten „Ground Effect“ oder auch „Waldbodeneffekt“ genannt. Dieser bringt wie der Waldboden Dämpfung für Knie-, Sprung- und Hüftgelenk.

An Vorteile gewöhnt

Für Frauen die im Winter nicht durch Finsternis und Schneesturm laufen wollen bedeutet das Laufband die optimale Alternative (vor allem für die Regelmäßigkeit). Ein weiterer Vorteil: Entspannung- und Dehnungsübungen können gleich zu Hause gemacht werden. Anfängliche Gewöhnung ist jedoch oft erforderlich. Bei geringer Geschwindigkeit sollte man darauf achten, dass man nicht nur über den Vorfuß läuft. Denn Sportler auf dem Laufband tendieren zu einer geringeren Schrittlänge und Stützzeit, einer erhöhten Schrittfrequenz und damit hin zum Ballenlauf. Erst wenn sich die Lauftechnik wieder „natürlich“ anfühlt sollte man das Tempo steigern.

Das Laufband ermöglicht durch die km/h-Feineinstellung und zum Beispiel durch die vorgegebene Herzfrequenz ein rhythmisches, gleichmäßiges Laufen. Um die gleichen km/h- oder Durchschnittszeiten pro Kilometer zu laufen wie im Freien, empfiehlt es sich den Steigungswinkel auf 1-2 ° zu stellen, damit der fehlende Windwiderstand am Laufband ausgeglichen wird.

Praxistipp: Wenn das Laufband auch nur einmal pro Woche zum Einsatz kommt, kann man einen großen Teil der „erlaufenen“ Basisfunktion und vor allem der Stoffwechselvorteile über den Winter retten. Trotz höheren Anschaffungskosten zahlt sich diese Investition für ihre Fitness und Gesundheit aus. Die schlechtere Alternative, mit dem Lauftraining einfach auf das Frühjahr zu warten, bedeutet jährliche Rückschritte für Kondition und Stoffwechsel. Jede einzelne Einheit auf dem Laufband (als Winter- und/oder Schlechtwetteralternative) macht sich bezahlt.

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