Sonntag, 19. November 2017

Yoga Entspannung und Gesundheit für alle!

Ausgabe 2017.09
Seite 1 von 3

Die altindische Bewegungslehre ist gefragter denn je, weil sie Körper und Psyche gleichermaßen guttut. GESÜNDER LEBEN  verrät, was Yoga – wissenschaftlich bewiesen – bewirkt. Und wir sagen, welcher der zahlreichen Yogastile genau der richtige für Sie ist.  Für mehr Wohlbefinden und Entspannung im Alltag!


Foto: iStock-Geribody

Vor 20 Jahren war Yoga noch ein eher exotischer Zeitvertreib, den nur wenige kannten. Mittlerweile hat Yoga einen globalen Siegeszug gefeiert – und sogar in den kleinsten Orten gibt es heute Möglichkeiten, die indische Bewegungsform zu erlernen. Völlig zu Recht! Denn mittlerweile bestätigen zahlreiche Studien, dass Yoga etliche Krankheiten und Wehwehchen positiv beeinflussen kann.

Welcher Yoga-Stil passt zu mir?

Yoga ist nicht gleich Yoga. Mittlerweile gibt es viele Stile und moderne Variationen.

Wichtig dabei ist immer, sich an fachkundige Yoga-Instruktoren zu wenden – insbesondere wenn man bereits gesundheitliche Probleme mitbringt. Der optimale Yoga-Unterricht nimmt den Menschen in seiner Individualität wahr, die Gesundheit steht im Vordergrund. Yogalehrerin Ulli Farnleitner: „Ein guter Yogalehrer ist in der Lage, auch unsportliche Menschen Schritt für Schritt in die Yogaübungen hineinzuführen und auf gesundheitliche Einschränkungen Rücksicht zu nehmen.“ Mittlerweile gibt es sehr viele Mischformen der ursprünglichen Yoga-Wege. Hier eine Übersicht:

Bikram-Yoga
Bikram-Yoga wird bei bis zu 41°C und 40 % Luftfeuchtigkeit praktiziert – ein sportliches und forderndes Yoga, das die physische Körperkraft, Flexibilität und Balance verbessert und durch Schwitzen den Körper entgiftet. Nur für sportliche Menschen ohne Vorerkrankungen und stabilem Kreislauf geeignet!

Hatha-Yoga  
(hatha = Kraft, Ausdauer, Energie)
Hatha-Yoga ist einer der fünf Haupt-Yogaarten. Es umfasst hauptsächlich die körperorientierten Praktiken und ist somit die im Westen am häufigsten praktizierte Form, bzw. sobald allgemein von „Yoga“ gesprochen wird, steht meist  Hatha-Yoga im Vordergrund. Das Yoga für Einsteiger.

Ashtanga-Yoga
In dieser dynamischen Form des Hatha-Yoga werden Yogastellungen in festgelegten Serien ausgeführt, die einzelnen Asanas (Körperhaltungen) sind oft durch Sprünge miteinander verbunden. Es dient dem Aufbau von Kraft und Ausdauer, strafft den Körper.

Hormon-Yoga
Die brasilianische Psychologin Dinah Rodrigues erfand in den 1990er-Jahren Trainingszyklen mit Übungen aus dem Hatha-Yoga, dem Kundalini-Yoga und tibetischen Energieübungen. Gezielt werden Eierstöcke, Schilddrüse und Nebennieren stimuliert, um die Hormonproduktion anzuregen – bei Wechselbeschwerden und bei Frauen mit Kinderwunsch.

Power-Yoga
Power-Yoga, eine moderne Variante des Ashtanga-Yoga,  ist ein kraftvoller, durch längeres Halten der Yogapositionen geprägter Yogastil. Es werden einfache Positionen mit Fokus auf Aufbau von Koordination, Atmung und Bewegung, Kraft und Balance geübt.  

Yin-Yoga
Yin-Yoga ist ein ruhiger Yogastil, die Yogapositionen (Asanas) werden ohne aktive Muskelkraft über mehrere Minuten gehalten. Die Dehnung in tieferen Körperschichten löst verklebte Faszien (Bindegewebe) auf sanfte Weise.

Therapeutisches Yoga
Im therapeutischen Yoga werden klassische Yogatechniken bei konkreten Beschwerden eingesetzt, ausgewählte Atem-, Bewegungs-, Entspannungs- und Meditationsübungen werden den individuellen Bedürfnissen in Kleingruppen oder Einzelunterricht angepasst.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Yoga Entspannung und Gesundheit für alle!
Seite 2 Ganzheitlich und ohne Leistungsdruck
Seite 3 Yoga kräftigt das Rückgrat

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