Samstag, 14. Dezember 2019

Wenn die Liebe Urlaub macht ... - Aktiver Liebesurlaub

Ausgabe 2018.05
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Aktiver Liebesurlaub
Andere wiederum wollen nicht nur Romantik, Ruhe und Zweisamkeit, sondern Action. All jenen verspricht beispielsweise das in der steirischen Thermenregion beheimatete Maiers Kuschelhotel Loipersdorf neben „klassischen Liebesangeboten“ Außergewöhnliches wie Sterntaufe, Ballonfahrt, Hubschrauberrundflüge, Ferrari- oder Maserativerleih, Limousinenservice und weitere Extras, bei denen auch die Erotik nicht zu kurz kommt. Wobei es natürlich nicht immer actionreich oder „außergewöhnlich“ zugehen muss. Das Schlosshotel Mittersill ist beispielsweise ein perfektes Refugium mit exklusivem Spa. Verliebte können sich hier entspannen und danach etwa die Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern erkunden. Absolut top! Obwohl Österreich als Freizeit- und Sportparadies ohnedies viel zu bieten hat: Vom Bregenzerwald bis zum Neusiedler See gibt es Wanderrouten in den unterschiedlichsten Regionen und mitunter gibt es sogar spezielle Angebote für Verliebte. In den Kärntner Nockbergen etwa passiert man auf dem „Weg der Liebe“, hoch über dem Millstätter See, sieben Plätze der Zweisamkeit – von der „Wall of Love“ an der Alexanderhütte bis zum Granattor auf der Millstätter Alpe. An jeder Station wird den Wanderern eine persönliche Frage zum Thema Liebe und Partnerschaft gestellt. Der wunderschöne Weg mit rubinroten Granatsteinen, auch „Feuersteine der Liebe“ genannt, ist gemütlich in drei Stunden zu schaffen – es sei denn, das Picknick auf einer der üppigen Almmatten inmitten von unzähligen herrlich duftenden Blumen und heilenden Kräutern fällt länger aus.

Verliebt in den Süden
Der „Sentiero dell´Amore“ – so der italienische Name des „Liebesweges“ – entstand übrigens nicht aus irgendeinem Grund in ebendiesem Gebiet: Als sich nämlich der Wiener Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Alexander Pupovac um 1900 in die junge Witwe Rainer aus Millstatt verliebte, erwarb er mit der späteren Heirat auch die heutige Alexanderhütte. Damals hatten Paare wenig Gelegenheit, ihre Gefühle füreinander zu zeigen – schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Da bot sich während der mehrwöchigen Sommerfrische am See ein Spaziergang über die Almgründe geradezu an. Und wem im Anschluss (oder statt?) einer Wanderung nach einer Fahrt auf dem Millstätter See ist, der kann mit dem oder der Liebsten und einem mit herrlichen Köstlichkeiten gefüllten Picknickkorb im Holzboot auf den See hinausgleiten. Dem Klang der eintauchenden Ruder lauschend, geht es unter Astbögen hindurch am waldverwachsene Südufer zum „Platz für zwei“, von wo aus man den Blick über den See schweifen lässt und die Habsburgervillen aus der Ferne betrachtet. So als wären die letzten 100 Jahre nicht ins Land gezogen und man befände sich Anfang des 19. Jahrhunderts auf Sommerfrische, als „die jungen Fräuleins immer einen Parapluie bei sich trugen, erfahrene Damen griffen zusätzlich zum Sonnenschirm. Hinter den aufgespannten Schirmen ließ sich’s mit dem Liebsten dann wunderbar auf der Picknickdecke entspannen.“ (www.millstaettersee.com).

Ja, ich will – Österreich
Darüber hinaus bieten Österreichs Urlaubsregionen einiges, wenn es darum geht, den vermeintlich schönsten Tag des Lebens zu einem außergewöhnlichen Erlebnis an einem speziellen Ort zu machen. Laut Statistik Austria steigt die Zahl jener Touristen bzw. Hochzeitspaare an, die sich hierzulande das Ja-Wort geben, bei denen jedoch keiner der beiden seinen Wohnsitz in Österreich hat. Während sich viele Paare für Wien, Salzburg oder Graz entscheiden, hat unter anderem auch das Tiroler Zillertal eine Besonderheit zu bieten – und zwar die „Hochzeitsgondel“ beim Spieljoch: In einer luxuriös geschmückten „VIP-Gondel“ können die künftigen Eheleute bei einer Flasche Sekt den herrlichen Ausblick auf die Zillertaler Bergwelt genießen. Ein mit Sicherheit ganz besonderes Erlebnis, das freilich nicht nur am schönsten Tag des Lebens passend ist, sondern sich ebenso für einen unvergesslichen Heiratsantrag eignet (www.zillertal.at). Wohin auch immer die Liebesreise geht und ob man sich nun für einen „Romantikurlaub im Kuschelhotel“ entscheidet oder ob man noch das eine oder andere Extra – von actionreich über sportlich bis erotisch – haben möchte, entscheidend ist, dass man sich bewusst Zeit füreinander nimmt. Zukunftsforscherin Christiane Varga: „Es gilt, Geschichten rund um den Urlaub zu erzählen. Dann nämlich können die Gäste sich und in diesem Fall auch ihre Beziehung immer wieder aufs Neue entdecken.“ 

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Wenn die Liebe Urlaub macht ...
Seite 2 Aktiver Liebesurlaub
Seite 3 Romantikhotels für Verliebte

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