Samstag, 21. September 2019

Luft zum Leben

Ausgabe 2013/04

Sauerstoff ist nicht alles, aber ohne Sauerstoff ist alles nichts. GESÜNDER LEBEN erklärt, wie wir auch in geschlossenen Räumen zu gesunder Luft kommen.


Foto: Can Stock Photo Inc. - mimagephotography

Wir atmen täglich zwischen 10.000 und 20.000 Liter Luft ein und aus. Etwa ein Fünftel davon ist Sauerstoff, jenes gasförmige chemische Element mit dem Symbol O, ohne das wir nur wenige Minuten überleben könnten. Ein weiterer wesentlicher Faktor einer gesunden (Raum-)luft ist die Anzahl der Luftionen – jene geladenen „Leistungsteilchen“, die den Sauerstoff aktivieren. Sie unterstützen das Herz-Kreislauf-System und damit unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Besonders ionenreich ist die Luft übrigens im Gebirge, am Meer, in der Nähe von Wasserfällen und nach einem Gewitter.

Gutes Raumklima. Statistisch betrachtet verbringen wir gut zwei Drittel des Lebens in geschlossenen Räumen. Umso wichtiger ist es, für eine hohe Qualität der Raumluft zu sorgen. Dass es sich empfiehlt, in Innenräumen nicht zu rauchen, ist mittlerweile weithin bekannt. Doch auch sonstige Gerüche sowie Staub und Bakterien beeinträchtigen die Luftqualität, können allerdings durch großzügiges Lüften wieder nach draußen befördert werden. Darüber hinaus sollten wir Synthetik aus den eigenen vier Wänden verbannen und uns stattdessen mit natürlichen Materialien umgeben, immerhin können wir durch ein sauberes Raumklima die Energie und Widerstandsfähigkeit unseres Körpers erhöhen, Krankheiten vorbeugen und nicht zuletzt Umweltbelastungen mildern. In einer kürzlich von der Medizinischen Universität Wien unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Oberarzt am Institut für Umwelthygiene, durchgeführten Studie wurde außerdem nachgewiesen, dass eine ionenreiche Umgebung positive Auswirkungen auf die kognitive Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit hat. Bei der Untersuchung sollten Kinder zwischen acht und elf Jahren, aufgeteilt in zwei Räume, verschiedene Aufgaben lösen und Fragen beantworten. Die Räume unterschieden sich nur in einem einzigen Punkt: der Anzahl der Luftionen, die durch das Auftragen einer speziellen Wandcreme in einem Raum gesteigert wurde. Die Ergebnisse waren erstaunlich: „Bei der Prüfung der geistigen Leistungsfähigkeit wurden in der luft-ionenreicheren Umgebung bei Aufgaben, die höhere Aufmerksamkeit benötigen, bessere Leistungen erbracht. Durch die Erhöhung der Luftionen in der Raumluft kann die geistige Leistungsfähigkeit von Kindern nachweislich positiv beeinflusst werden“, so Hutter. Und: Nach dem zweistündigen Experiment gaben diejenigen, die sich im Raum mit der höheren Luft-ionenkonzentration aufhielten, weitaus öfter an, dass sie sich ausgeruht fühlten.

Ionenreiche Farben. Die Ergebnisse sind mit der ebenfalls doppelblind durchgeführten Studie (Testleiter und Probanden wussten nicht, welcher Raum mit der speziellen Wandcreme und welcher mit einem handelsüblichen Anstrich ausgemalt wurde) aus dem Jahre 2010 vergleichbar: Die Teilnehmer – Erwachsene zwischen 20 und 55 Jahren – konnten ihr Allgemeinwissen im „Luftionen-Raum“ durchgehend besser abrufen. Ferner ergab sich eine positive Wirkung auf das Nervensystem, was sich auch auf das Herz-Kreislauf-System stimulierend auswirkte. Geht es um die Raumluft, macht es also durchaus Sinn, konsequent zu lüften, auf Synthetik zu verzichten und sich zudem über den richtigen Anstrich Gedanken zu machen. Mithilfe einer mineralischen, schadstofffreien Innenbeschichtung, die den Luftionengehalt in der Raumluft steigert, kann man der Gesundheit etwas Gutes tun.

 

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