Sonntag, 22. September 2019

Zeit für Spargel

Ausgabe 05/2009
Hochsaison für das köstliche Stangengemüse ist Ende April bis Ende Juni – für alle Spargelfreunde bringt gleich zu Saisonstart die besten Rezepte.

Foto: Comugnero Silvana - fotolia.com
Man muss kein Haubenkoch sein, um Spargel aus der eigenen Küche genießen zu können. Denn Köstlichkeiten rund um die „ganz besondere Stange“ lassen sich schnell und leicht zubereiten. Die kleine Mühe lohnt, denn dieses besondere Gemüse bringt nicht nur eine willkommene Abwechslung in unsere Frühlingsküche, es ist auch noch ausgesprochen gesund und kalorienarm.

Spargel enthält Eiweiß, Ballaststoffe und Vitamin C, E und Folsäure. Er reinigt das Blut, regt den Stoffwechsel an und schwemmt Giftstoffe aus dem Körper. Er unterstützt Leber- und Nierenfunktion und verhilft zu reiner Haut. Darüber hinaus hat Spargel eine entwässernde Wirkung, die in den meisten Fällen auch sehr willkommen ist. Nur Menschen, die ein schweres Nierenleiden haben oder unter Gicht leiden, sollten ihren Arzt fragen, ob sie gelegentlich Spargel essen dürfen.

Dreifach köstlich
Spargel gibt es in den bekannten Farben Weiß und Grün aber auch Rot-Violett:

  • Der weiße Spargel wächst in Erdwällen und wird händisch gestochen. Er hat besonders festes Fleisch, ist sehr zart im Geschmack und seine Stangen sind ziemlich dick. Vor seiner Verwendung muss diese Sorte geschält werden, denn seine Schale ist fasrig und zäh.
  • Grüner Spargel wächst oberirdisch zu etwa 20 bis 25 cm langen Stangen heran. Durch die Sonneneinstrahlung bildet sich Chlorophyll, das dem Spargel einerseits die grüne Farbe gibt und andererseits einen besonders würzigen Geschmack verleiht. Da seine Züchtung und Ernte wesentlich einfacher ist, ist diese Gaumenfreude auch preisgünstiger als sein weißer Kollege.
  • Der Purpurspargel ist eine besondere Form des Grünspargels und wächst ebenso über der Erde. Sein Ursprung ist in Italien und seine Besonderheit liegt in der Farbe und in seinem nussigen, leicht süßlichen Geschmack.

Gut gelagert

Je länger Spargel gelagert wird, desto fasriger und holziger wird er. Besonders wichtig beim Kauf ist es daher, darauf zu achten, dass er frisch ist. Frischen Spargel erkennt man an seinen geschlossenen Köpfen, er hat saftige Schnittflächen und wenn man die Stangen aneinander reibt, quietschen sie. Frischer Spargel kann im Kühlschrank, am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt, bis zu drei Tage gut aufbewahrt werden.

Für Feinspitze
Wie auch immer Sie Ihren Spargel genießen wollen, ob als Salat, als Beilage, Vorspeise oder Hauptspeise – das Essen mit den Fingern stellt keine Verletzung der Etikette dar. Wahre Feinschmecker halten die „besonderen Stangen“ am liebsten am Ende zwischen Zeigefinger und Daumen. Wie man Spargel gekonnt zubereitet, verrät das Spargelkochbuch aus der Reihe Einfach & gut. Egal, ob Sie es lieber ausgefallen mögen oder Freude an einfachen Köstlichkeiten haben, die Zubereitung gelingt im Nu. Probieren Sie gleich die Rezepte aus dem neuen Kochbuch aus. Gesünder Leben wünscht Ihnen guten Appetit beim Genießen unserer köstlichen Spargel-Speisen!


BUCHTIPP:
"Spargel. Einfach & gut!", Leopold Stocker Verlag, 67 Rezepte (jedes Gericht abgebildet), € 7,95

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