Freitag, 15. November 2019

Vulkanmineral Klinoptilolith - Dosierung

23. November 2011
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Dosierung

Eine kurmäßige Einnahme über etwa 6 Wochen wird empfohlen. Die Dosierung kann durch energetische Testmethoden (Kinesiologie) ermittelt werden, sonst richtet man sich nach den Angaben auf dem Etikett. Kleinkinder 1/3 der Dosis, Schulkinder die 1/2 Dosis. Bei besonderen Belastungen (dauernder Medikamenteneinnahme, chronischer Krankheit, Leistungssport, ungesundem Lebensstil, Stress, erhöhter Giftbelastung) soll die Einnahme über den Zeitraum der Kur hinaus fortgesetzt werden. Meist reicht die halbe Dosis oder weniger.

Wahl des Produktes
Klinoptilolith wird oft in Kombination mit verschiedenen wertvollen Zusätzen angeboten. Nach unseren Erfahrungen ist hier eine Kombination mit Antioxidantien wie etwa Vitamin C oder Zink sehr geeignet. Zum einen, weil gerade diese beiden Mikronährstoffe täglich zugeführt werden sollten und hier ohnehin häufig Mangel besteht. Zum anderen weil sie für viele Körperprozesse, darunter auch für die Entgiftung von Bedeutung sind. Der vielleicht wichtigste Grund aber ist, dass Vulkanmineral gern in Begleitung mit Schwermetall lösenden Produkten - etwa MSM, einer natürlichen Schwefelverbindung, die als besonderen Vorteil indirekt die Cystein- und Gluthationproduktion fördert - eingesetzt wird. Es bindet die aus dem Gewebe freigesetzten Schwermetalle im Darm. Entscheidend ist, dass das antioxidative Potential – die Verfügbarkeit von Antioxidantien – hoch ist, denn sonst verändern die freigesetzten Schwermetalle mitunter ihre Wertigkeit und werden äußerst aggressiv. Zahlreiche zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Ausleitung sind dann die Folge. Zum weiteren Schutz sind außerdem Krill-Öl Kapseln geeignet, eines der stärksten Antioxidantien im fettlöslichen Bereich – 250 mal stärker als Vitamin A oder E.

Zum Auftragen auf die Haut wird reiner Klinoptilolith angeboten. Das Puder bewährt sich als Soforthilfe bei Insektenstichen, leichten Verbrennungen, Wunden, Hautunreinheiten, schlecht heilenden Hautstellen, Hautpilz, Windeldermatitis etc. Es sollte, wie das Vulkanmineral zum Einnehmen, in keiner Hausapotheke fehlen!

Zu beachten
Klinoptilolith wird nachweislich nicht aus dem Magen-Darmtrakt aufgenommen, durchwandert den Körper nur. Allerdings wird immer wieder beobachtet, dass durch die Reinigung des Darmes auch Schwermetalle aus dem Gewebe weit entfernter Körperstellen „nachgeschoben“ werden. Eine dunkle Verfärbung des Stuhls ist ein Anzeichen für die stattfindende Entgiftung. Sollte es zu Verstopfung oder Blähungen kommen, die Einnahme sofort beenden und für Stuhlgang sorgen (Glaubersalz). Erst nach einigen Tagen mit normalem Stuhlgang mit reduzierter Dosis wieder beginnen, viel Wasser trinken. Die Einnahme sollte auf nüchternen Magen erfolgen, Medikamente oder Nahrungsergänzung erst eine Stunde danach (oder davor) einnehmen. Organtransplantierte, deren Immunsystem ständig unterdrückt werden muss, sollten auf die Einnahme von Vulkanmineral verzichten. In der Schwangerschaft und Stillzeit eher auch darauf verzichten, obwohl es nicht aufgenommen wird. Man weiß nicht sicher, ob der Körper nicht Schwermetalldepots öffnet.

Autor: Dr. Doris Ehrenberger, 8382 Mogersdorf 159
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