Dienstag, 12. November 2019

Vitamin B-Komplex aus Quinoa

23. November 2011
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B-Vitamine haben eine Schlüsselfunktion in unserer Gesundheit. Einziger Wermutstropfen bisher: wer Vitamin B aus Hefe nicht vertrug, konnte erhöhten Bedarf nur über Produkte aus dem Chemielabor decken.


Nun gibt es endlich eine Lösung aus der Natur. Quinoakeimlinge werden mit Vitamin-B Komplex angereichertem Wasser gezogen und bauen die wertvollen Nährstoffe in ihre pflanzliche Struktur ein. Das Ergebnis ist eine phantastische Vitamin-B-Quelle, genial bioverfügbar und wohlschmeckend. Die vermahlenen Quinoakeimlinge werden pulverisiert und als natürliche Nahrungsergänzung verkapsuliert. Man kann den Kapselinhalt aber genauso in Joghurt rühren oder auf Salat streuen und damit den Tagesbedarf des gesamten Vitamin-B-Spektrums zuverlässig decken. Vitamin B-Mangel kommt sehr häufig vor. Einerseits durch erhöhten Bedarf – etwa bei Diabetes, Arteriosklerose, Nervenleiden, Darmentzündungen - , andererseits durch Fehlernährung. Wobei beides zusammenhängt. Wir dürfen nicht vergessen, dass Ernährung weniger von Vernunft als von Lust gesteuert ist und deshalb ein schwer beherrschbarer Bereich ist. Zudem ist er von Gewohnheiten geprägt. Fehler wiederholen sich immer wieder. Mengenmäßig steht das, was wir an Belastendem essen meist in keinem Verhältnis zur kleinen Gemüsebeilage da oder dem kleinen Vollwertprodukt dort.

Vitamin B-Räuber
Die Situation spitzt sich vor allem dann zu, wenn der Darm geschädigt ist. Denn nur in einer gesunden Darmschleimhaut kann ein Teil der B-Vitamine hergestellt werden. Daher schadet alles, was die Darmschleimhaut belastet: Zucker, leere Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten, Kaffee, Alkohol, Nikotin, Durchfälle oder chronische Entzündungen im Darm sowie Antibiotika und weitere Medikamente (Pille, Antidepressiva, Barbiturate, Antazida, Betablocker u.v.m.). Wenn B-Vitamine fehlen, entsteht Stress,  Reizbarkeit, Nervosität und Konzentrationsmangel. Die Nervenzellen sind betroffen, aber auch die von der Arbeit der Nervenzellen abhängigen Muskeln, die Organe des Verdauungsapparates, insbesondere die Leber. B-Vitamine regeln den Ab- und Umbau von Kohlenhydraten (Zucker), Eiweiß und Fett, haben positive Wirkung auf den Energie- und Muskelstoffwechsel, wirken schmerzlindernd, werden bei der Wundheilung der Haut und bei der Blutbildung benötigt.

Vitamin-B-Mangel ist sogar ein eigener Risikofaktor für die Gefäße und mitbeteiligt an Arteriosklerose und Alzheimer. Vor allem bei gleichzeitig fleischreicher Ernährung kann es zu reduziertem Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins in der Leber kommen. Erkennbar ist das durch Bestimmung des Homocysteinspiegels im Blut. Er sollte bei Risikopatienten unter dem Wert 8 liegen. Ist er höher, kann Homocystein die Ursache für erhöhte Entzündungswerte im Blut (C-reaktives Protein über dem Wert 1) und für vermehrte Cholesterinausschüttung sein. Das Cholesterin wird benutzt, um die durch Homocystein hervorgerufenen Gefäßschäden zu reparieren! Cholesterinsenker zu geben ohne den Homocysteinspiegel festzustellen, kann darum völlig falsch sein. Umso mehr, da die Leber noch zusätzlich belastet wird. Zur Senkung des Homocysteins ist als Minimum der Tagesbedarf des Vitamin-B Komplex aus Quinoa empfohlen sowie Betain. Es ist etwa in der leberstärkenden  roten Rübe (Saft oder Kapseln) neben den für den Homocysteinabbau wichtigen Vitaminen B6, Folsäure und B-12 enthalten. Auch günstig: Betain und N-Acetyl Cystein in Aminosäuremischungen, die die Gluthationbildung fördern.

Erhöhter Vitamin B-Bedarf liegt vor bei:
  • Diabetes
  • Nervenleiden
  • Fieber
  • Stress
  • Krebs
  • Durchfallerkrankungen
  • Sport
  • Verletzte Haut (auch Verbrennungen)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Lebererkrankungen
  • Erhöhtes Homocystein (oft auch Cholesterin)
  • Hoher Zucker-, Kaffee-, Tee-, Alkoholkonsum
  • Medikamenteneinnahme

Weitere Mangelsymptome:
Schuppenbildung, Ekzeme, rissige, blasse, rauhe, trockene Haut, Lippen und Mundwinkel, Brennen undEntzündungen der Zunge, Blutarmut, Erschöpfung, Müdigkeit, Atemnot, Nervenentzündungen, Haarausfall, Akne, fettiges Haar, vorzeitiges Ergrauen des Haares, Gefäßschäden, Demenz, Verdauungsprobleme, Ödeme, gestörter Bewegungsablauf, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwangerschaftserbrechen, Angstzustände, Übergewicht, Hyperaktivität u.v.m.

Thiamin (Vitamin B1)
Thiamin ist wichtig für Gedächtnis und Konzentration sowie eine positive Grundhaltung und mehr Gelassenheit im Umgang mit belastenden Situationen. Leichter Mangel äußert sich durch Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Mutlosigkeit, Depressionen sowie Taubheit, Kribbeln und Krämpfen in Armen und Beinen, Nervenentzündungen (wie z.B. Ischias, Hexenschuss oder Trigeminusneuralgie), Herzschwäche. Schwere Defizite führen zu Beriberi mit Muskelschwäche, Nervenentzündungen und Lähmungserscheinungen. Auch Herz- und Gefäßschäden gehören zu den Symptomen des akuten Vitamin B1-Mangels. Alkoholiker leiden in weiterer Folge oft an einer Erweiterung der rechten Herzkammer.

Riboflavin (Vitamin B2)
Riboflavin ist wichtig für Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, für die Bildung der roten Blutkörperchen und die Eisenverwertung. Vitamin B2 – Mangel zeigt sich an einer dunkelrot violett gefärbten Zunge. Weitere Anzeichen sind Nervosität und Verdauungsstörungen, Risse an den Mundwinkeln, Linien, die von den Lippen wegführen, unnatürlich fettiges Haar und schuppige Haut um die Nase, Augenbrauen und den Haaransatz. Hinzu kommen eine Vielzahl unspezifischer Symptome.

Niacin (Vitamin B3)
Niacin wirkt beruhigend und entspannend bei Panikattacken und – bedingt durch die gefäßerweiternde Wirkung – auch bei Kopfschmerzen und Migräne. Niacinmangel führt zu Pellagra mit Dermatitis, Durchfall und Demenz. Erste Symptome sind Appetit- und Gewichtsverlust, Unwohlsein und Schlaflosigkeit sowie Schwindelanfälle. Mangel an Niacin ist selten, da es auch aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt werden kann, das in eiweißreicher Ernährung vorkommt.


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