Sonntag, 17. Februar 2019

Topfen: gesund & lecker

Ausgabe 07-08/2012
Topfen ist ein reines Naturprodukt, das köstlich schmeckt und kalorienarm ist. GESÜNDER LEBEN verrät Ihnen alles über das „weiße Gold“, das auch in vielen Hausmitteln zum Einsatz kommt.

Foto: AMA
Topfen ist aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. Er schmeckt köstlich und ist vielseitig einsetzbar. Egal, ob Sie Pikantes oder Süßes bevorzugen, ein Topfenstrudel, Topfenpalatschinken, Topfennockerln oder Topfenaufstriche kann man das ganze Jahr über genießen! Besonders erfreulich: Er ist auch gesund. So gilt Topfen seit Jahrhunderten als bewährtes Hausmittel für das eine oder andere Wehwehchen. Dr. Peter Hamedinger, AMA-Produktmanager für Milch und Milchprodukte, meint: „Topfen ist aufgrund seiner Herstellungsweise ein absolut naturnahes Produkt und eine ideale Ausgangsbasis für vielfältige Geschmacksabenteuer. Ob man ihn Topfen oder Frischkäse nennt, ist egal. Er passt mit seinem frischen, unverfälschten und sympathischen Charakter in jedem Fall perfekt in unsere ernährungsbewusste Zeit.“

Einfach köstlich. Im Prinzip ist die Produktion ganz einfach. Bei der Herstellung von Topfen wird entrahmte Milch zum Gerinnen gebracht. Bei diesem Vorgang teilen sich die festen Bestandteile von den flüssigen. Der flüssige Anteil ist die Molke. Diese wird durch Abtropfen in einem Tuch, bei industrieller Herstellung durch Zentrifugieren, entfernt. Anschließend wird der Topfenbruch durch Siebe fein passiert.

Gesunder Topfen. Topfen enthält viel Eiweiß, Spurenelemente und Vitamine. Eiweiß (Protein) gilt als wichtiger Baustoff für die Muskeln und für den Aufbau von Gewebe, Hormonen und Enzymen. Topfen zählt zu den sogenannten Lebensmitteln mit hoher „biologischer Wertigkeit“. Das heißt, unser Organismus kann aus ihm viel körpereigenes Eiweiß herstellen.

Topfen zum Wohlfühlen. Aber Topfen kann noch mehr! Er wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd. Auch zur äußerlichen Anwendung ist er bestens geeignet, aufgrund seiner guten Verträglichkeit ist er ideal für jeden Hauttyp. Kalte Topfenwickel können viele Beschwerden lindern, wie z. B. Kopfschmerzen, akute Entzündungen, Schwellungen, Tennisarm und Juckreiz. Warme Wickel wirken hingegen fiebersenkend, hustenstillend und schleimlösend. Aber auch für die Schönheit hat der Topfen einiges zu bieten und wird gerne zur Hautpflege empfohlen. Am besten, Sie probieren folgende Maske aus: Vermischen Sie ein Achtel Kilo Topfen mit einem Eidotter (bei großporiger Haut noch 1 TL Zitronensaft dazugeben), gut verrühren. Dann auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen und nach 20 Minuten mit laufwarmem Wasser abspülen.

Garantiert frisch. Damit der Topfen lange frisch, nährstoffreich und bekömmlich bleibt, bewahren Sie ihn solange wie möglich in der Originalverpackung auf. Ist die Packung einmal geöffnet, verschließen Sie die Restmenge am besten in einem luftdichten Kunststoffbehälter. Tipp: Im Kühlschrank – bei einer Temperatur zwischen vier und sechs Grad Celsius – bleibt der Topfen garantiert lange frisch.

Wenig Fett. Topfen gibt es hauptsächlich in den Fettstufen von 10 bis 40 Prozent. Der Fettgehalt wird durch den sogenannten FiT (Fettgehalt in der Trockenmasse) angeführt. 30 Prozent FiT bedeutet nicht, dass der Topfen 30 Prozent absoluten Fettanteil hat. FiT gibt nur den Fettgehalt in der reinen Trockenmasse an. Die Trockenmasse im Topfen ist jener Rest, der übrig bleibt, wenn man den Topfen trocken lassen würde, also ihm das (reichlich enthaltene) Wasser entzieht. Beispiel: Topfen mit 10 Prozent FiT und rund 80 Prozent Wasseranteil hat einen absoluten Fettanteil von gerade 2 Prozent.

Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit). Personen die an Laktoseintoleranz leiden, vertragen keinen Milchzucker (Laktose), der in Milch und Milchprodukten beinhaltet ist. Der Darm kann in diesem Fall den Milchzucker nicht verdauen. Die Folgen davon können Durchfall, Bauchkrämpfe, Blähungen, Verstopfung oder Übelkeit sein. Der Grund für diese Symptome ist ein Mangel am Enzym Laktase, das den Milchzucker in die Einzelbestandteile Glukose und Galactose teilt. Anhand eines Tests bei Ihrem Arzt lässt sich feststellen, ob eine Laktoseunverträglichkeit besteht oder nicht.

Info
Die AMA-Broschüre „Topfen“ mit vielen Informationen und köstlichen Rezepten können Sie kostenlos unter http://shop.ama-marketing.at bestellen oder direkt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anfordern.

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