Donnerstag, 21. Februar 2019

Tipps zum Grillen

11. Juli 2011

Grillabende erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Dabei sind Schweinefleisch, Bratwürste aber auch Gemüsespiesse und Grillkäse die klaren Favoriten auf Rost und Tisch. Um jedoch den Grillabend nicht nur kulinarisch, sondern auch im Sinne der Lebensmittelqualität gelungen zu gestalten, bedarf es einiger Dinge, die zu beachten sind.


Foto: flickr.com - Velo Steve

 Die wichtigsten Tipps rund ums Grillen

  • Fleisch möglichst kurzfristig vor dem geplanten Grillfest einkaufen
  • auf das angegebene Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum bei verpackten Fleischwaren ist zu achten
  • gepökeltes Fleisch und "rote" Wurstwaren zum Grillen vermeiden, da beim Erhitzen krebserregende Stoffe gebildet werden können
  • besonders gut geeignet zum Grillen:

 

  1. Schweinefleisch
  2. gut abgelegenes, mit feinen Fettsträngen durchzogenes Rindfleisch
  3. Lammkotelett
  4. Huhn, besonders Brustfleisch wie "Haxerl"
  5. Truthahn
  6. Fisch
  7. Grillwürste
  8. Gemüse
  9. Grillkäse

 

  • zum Marinieren Oliven- und Rapsöl verwenden. Auf Grund ihrer Zusammensetzung sind sie zum Grillen besonders geeignet. Exotischer und trotzdem unbedenklich ist Erdnuss- oder Traubenkernöl
  • Fleisch am Vortag marinieren und, wenn überhaupt, erst unmittelbar vor dem Grillen salzen. Frische Kräuter erst nach dem Grillen aufstreuen Sie verbrennen sonst beim Grillen
  • Grillfleisch so lange wie möglich gekühlt lagern. Schützen Sie das Grillgut zusätzlich vor unliebsamen Insekten und sonstigen Verunreinigungen mit Haushalts- oder Alufolie
  • zum Wenden des Grillfleisches eine Grillzange und keine Gabel verwenden. Sonst tritt Fleischsaft aus, das Fleisch schmeckt fade und wird trocken
  • Grillfleisch nach dem Grillen kurz rasten lassen. Das Fleisch schmeckt saftiger, weil beim Schneiden weniger Saft austritt.
  • die richtige Temperatur beim Grillen ist erreicht, wenn die Holzkohle eine weiße Glut bildet. Dies dauert zirka eine halbe Stunde.
  • zum Grillen ausschließlich Holzkohle verwenden, niemals harzreiches Holz, lackierte Holzteile oder Tannenzapfen. zum Anzünden eignen sich Grillanzünder. Dabei ist auf die Sicherheitshinweise zu achten
  • Schürze und Grillhandschuhe verwenden, um sich vor Verbrennungen zu schützen
  • Griller samt Fleisch niemals unbeaufsichtigt lassen. Wassereimer oder Feuerlöscher bereithalten
  • durch abtropfendes Fett, das direkt in die Glut gelangt und verbrennt, entstehen krebserregende Stoffe, die mit dem aufsteigenden Rauch das Fleisch verunreinigen, daher:

 

  1. Grilltassen und Alufolie als Unterlage verwenden.
  2. mariniertes Fleisch vor dem Grillen gut abtropfen lassen
  3. Grillrost, vor allem wenn er mit Fettresten und verkohlen Fleischstückchen verschmutzt ist, zwischenreinigen
  4. wenn die Kohle trotzdem zu brennen beginnt, den Rost samt Fleisch vom Feuer nehmen, das Feuer löschen und den Rost höher hängen
  5. verkohltes Grillgut entsorgen. Auch nicht an Haustiere verfüttern
  6. wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Elektro- oder Gasgrills verwenden. Diese rauchen nicht so stark wie offenes Feuer


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