Sonntag, 16. Juni 2019

So schmeckt Weihnachten!

Ausgabe 2013.12/2014.01

Zu Weihnachten soll es der ganzen Familie so richtig schmecken. Wir verraten die besten Tipps für Ihr Weihnachtsmenü, sagen, wie Sie trotz Schlemmens schlank bleiben, und zeigen die Dekotrends.

 


Foto: ©Can Stock Photo Inc. -Shaiith

Eine aktuelle Studie bestätigt, dass zwischen Weihnachten und Neujahr die Österreicher durchschnittlich ein halbes Kilogramm zunehmen. Kein Wunder: Enthält ein klassisches Weihnachtsmenü – wie zum Beispiel Suppe, Gänsebraten, Rotkraut und Semmelknödel plus Dessert mit einem Glas Rotwein – rund 2000 Kalorien. Und dazu kommen noch: Kekse, Stollen und Glühwein. All diese kulinarischen Köstlichkeiten sind in vielen Familien zu Weihnachten Tradition. Niemand will sich das Festtagsmenü im Kreise der Familie entgehen lassen. „Das ist auch nicht notwendig“, so Ernährungswissenschaftlerin Mag. Angela Mörixbauer. „Man kann Weihnachten und Neujahr genießen, ohne büßen zu müssen. Sicher ist: Eine Diät zu Weihnachten ist garantiert zum Scheitern verurteilt.“

Buchtipp

buchWeihnachten – das Goldene von GU Kochen und backen für ein glänzendes Fest

250 farbenprächtige Rezepte von klassisch bis modern, von süß bis herzhaft, alles, was das Herz begehrt. Falls Sie noch nicht wissen, was Sie Ihren Lieben zu Weihnachten schenken wollen. Dann lassen Sie sich von fantasievollen Ideen inspirieren. Köstliche Geschenke aus der Küche für den kulinarischen Gabentisch finden Sie in diesem goldenen Weihnachtsbuch.
 
Gräfe und Unzer Verlag GmbH, 352 Seiten, € 15,50

Gesundes Weihnachtsmenü. Auf einen Weihnachtsbraten, eine Weihnachtsgans oder -ente verzichtet niemand gerne. Das muss auch nicht sein! Bei der Zubereitung gibt es gesunde Alternativen. Die schonendste ist, wenn Sie die Gans im Ofen garen, anstatt diese mit viel Butter und Öl in der Pfanne zu braten. Außerdem sollten Sie auf jeden Fall die dicke Fettschicht abschneiden, dadurch kann man schon eine Menge Kalorien sparen. Der knusprige Festtagsbraten wird auch gesünder, wenn Sie zum Würzen viel Kümmel verwenden. Denn: Kümmel fördert die Verdauung. Nicht so kalorienreich und besser für die Gesundheit ist auf jeden Fall Fisch. Fisch enthält hochwertiges Eiweiß und hat einen hohen Anteil an lebensnotwendigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im Vergleich zu Fleisch ist Fisch leichter verdaulich und durch den wesentlich geringeren Bindegewebsanteil fettärmer. „Mein Lieblingsfischrezept zu Weihnachten ist beispielsweise ein ‚Serbischer Karpfen‘ mit Paprika, Knoblauch und frischer Petersilie“, schwärmt Kochexpertin Anna Walcher vom Kochwerk in Wien. Und so geht’s: Die Karpfenfilets werden gesalzen und ganz leicht in Mehl, das mit ein wenig Paprikapulver vermischt wurde, gewendet und dann mit ganzen Knoblauchzehen in einer Pfanne in einem Öl-Butter-Gemisch knusprig gebraten. Dazu werden Blattsalat und Petersilerdäpfel serviert. Die Kochexpertin empfiehlt außerdem, auf die täglichen fünf Obst- und Gemüseportionen auch zu Weihnachten nicht zu vergessen. „Rotkraut, Wirsingkohl und Sellerie sind im Winter nährstoffreiche Fitmacher und können zu vielen Menüs kombiniert werden. Und: Lassen Sie sich von frischen Kräutern inspirieren. Verfeinern Sie Ihre Weihnachtsgans mit Lorbeerblättern oder Majoran“, regt Walcher an.

Das gelungene Festtagsessen. Viele Stunden steht die Hausfrau oder der Hausmann in der Küche. Doch Stopp, das muss nicht sein! Richtig vorbereitet, gelingt garantiert ein ausgezeichnetes Weihnachtsmenü. Eine gute Planung ist bei der Menüauswahl maßgeblich. Um es allen Gästen recht zu machen, stellt sich die Frage, was sie mögen und was nicht. Der Weihnachtsbraten kann noch so gut schmecken – einen Vegetarier wird er nicht glücklich machen. Nun geht es um die Zusammenstellung des weihnachtlichen Menüs: Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Ein festliches 3-Gang-Menü reicht völlig aus. Nur Kochprofis sollten sich für das Festmahl an (noch) mehr Gänge wagen. Daher gilt: lieber drei gelungene Gänge als fünf in Hektik zubereitet. Kniffelige Gerichte sollte man keinesfalls zu Weihnachten ausprobieren. Steht die Menüauswahl, empfiehlt es sich, einige Arbeiten in der Küche bereits vor den Feiertagen zu erledigen. Vielleicht kann die Suppe, der Braten oder das Dessert schon am Vortag zubereitet werden? Dadurch ist der Küchenstress am Festtag nicht so groß, und es bleibt mehr Zeit für die Familie. Das Menü wird durch die passenden Getränke abgerundet. Auf jeden Fall sollten Sie genügend Mineralwasser im Hause haben. Die richtige Weinauswahl zum Weihnachtsmenü rundet den Festschmaus ab. Ein leichter Weißwein passt sehr gut zum Vorspeisensalat oder zum Hauptgang mit Fisch. Schwere Rotweine hingegen harmonieren ausgezeichnet zu Wildgerichten oder Käse. Für das Essen sind nun alle Vorkehrungen getroffen. Jetzt fehlt nur noch die weihnachtliche Tischdekoration.

Das Auge isst mit. Hauptsache, Glamour! Oder vielleicht doch etwas schlichter mit ein wenig Eleganz? Zunächst sollten Sie sich für eine bestimmte Stilrichtung und am besten auch für zwei bis maximal drei Farben entscheiden. Die Tischdeko muss auf jeden Fall mit dem Interieur abgestimmt werden, ansonsten wirkt das Arrangement kitschig. „Sehr modern und schlicht gehalten, in der Kombination mit Silber und Weiß – das sind die Dekotrends 2013“, weiß Leiner-Wohnexpertin Simone Werler. „Wer es lieber exklusiv mag, sollte warme Goldtöne in matt oder glänzend wählen. Generell fällt die Weihnachtsdekoration heuer eher traditionell aus“, so die Expertin. Falls Sie Ihre Dekoration selber machen möchten, dann setzen Sie auf Individualität. Tannenzweige und Tannenzapfen machen sich immer gut in einer Glasschale, die in der Tischmitte platziert wird. Und nur noch eine rote Kerze hineinstellen, und schon haben Sie für ein angenehmes Licht gesorgt. Jetzt kann Weihnachten kommen!

Gesund und schlank durch die Festtage

Sieben Ernährungstipps, die Ihnen Wohlbefinden und Vitalität schenken!

  • Es müssen nicht immer Kuchen und Kekse sein. Greifen Sie beim weihnachtlichen Naschen öfters auch auf Obst zurück. Genießen Sie Litschis, Kiwis, Orangen, Mandarinen oder Bratäpfel mit Rosinen. Auch getrocknete Apfelringe oder Marillen sind gesünder als Süßes.
  • Trinken Sie Tee! Viele Teesorten wie etwa Zimttee stillen den Heißhunger auf Naschereien.
  • Essen Sie viel Gemüse, das kann sich ruhig auf dem Teller anhäufen. Gemüse macht schnell satt und enthält lebensnotwendige Vitamine und Nährstoffe.
  • Naschen ist erlaubt: Wählen Sie die fettärmere Variante wie Baiserkekse, Aniskekse oder Pfeffernüsse, denn sie haben weitaus weniger Kalorien als Schokokekse und Co.
  • Trinken Sie ein Glas Mineralwasser zwischen Sekt und Wein. Ausreichend Flüssigkeit regt den Stoffwechsel an und vermindert den Appetit.
  • Manche Desserts sind echte Kalorienbomben. Alternativ dazu bieten sich ein gesundes Sorbet aus frischen Früchten oder fettarme Käsesorten mit Weintrauben an.
  • Vermeiden Sie kräftige Soßen. Besser: Eine Soße aus gedünstetem und püriertem Gemüse, die fein gewürzt, mit frischen Kräutern und etwas Sauerrahm abgeschmeckt wird, passt sehr gut zu einem mageren Festtagsbraten.

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