Montag, 22. April 2019

So schmeckt der Winter in Österreich! - Süße Winterzeit

Ausgabe 2018.12-2019.01
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Süße Winterzeit
„Germteig, das ist für uns Kindheitserinnerung pur, wenn die Brille in der Küche beschlägt, weil die Oma unter Androhung schlimmster Entbehrungen (von fertigem Gebäck) die Luken dicht hält, damit der Teig nicht zusammenfällt, sich keinen Zug holt, die Hefe nicht verschreckt wird“, erzählen Rauch und Seiser. In Zeiten von Zentral- und Fußbodenheizung ist das freilich kein Thema mehr. Das Backen selbst hat aber nach wie vor Tradition: Ob Striezel, Krapfen oder Buchteln, Kekse, Kletzenbrot oder Kramperl, ob man nur für die eigene Familie oder für Verwandte und Freunde bäckt, ob nach Omas Rezepten oder mit der einen oder anderen „exotischen“ Zutat. Apropos: Auch beim Backen spielen die Zutaten die Hauptrolle. Greifen Sie zu Butter statt Magarine, frischen Nüssen bester Qualität, echter Vanille und hausgemachter Marmelade. Nicht nur der Sonntagsstriezel darf im Winter auf den Frühstückstisch. Empfehlenswert ist auch ein warmer Porridge aus Hafer- oder Dinkelflocken, mit einer Handvoll Nüssen, getrockneten Früchten, etwas geriebenem Apfel und wärmenden Gewürzen wie Ingwer, Zimt und Kardamom. Heizen Sie dem Winter von innen ein und genießen Sie die Fest- und Feiertage!

6 Tipps gegen den Winterspeck

Die traditionelle österreichische Winterküche ist durchaus reich an Kalorien. Aber deshalb darauf verzichten? Sicher nicht! Denn Ernährungswissenschafterin Mag. Angela Mörixbauer hat praktiche Tipps, wie man die kalorienreichen Wintertage ohne zusätzliche Kilos auf den Hüften genießen kann.

Hauptrolle: Beilage! Greifen Sie lieber beim Gemüse kräftig zu. Bei Fleisch, Knödel und Co muss es nicht immer das größte Stück (oder ein Nachschlag) sein.

Drehen Sie eine Extrarunde! „Nach dem Essen sollst du ruh’n oder 1.000 Schritte tun“, sagt ein Sprichwort. Nach einem üppigen Festtagsmahl plädiert Mörixbauer auf jeden Fall für Letzteres. Am besten, man macht aus dem Familienspaziergang genauso eine Tradition wie aus dem gemeinsamen Essen davor.

Viel trinken! Die Kalorienaufnahme ist laut Mörixbauer nur ein Bilanzthema. Sprich: Es kommt nicht darauf an, wann man die vielen Kalorien zu sich nimmt. Wer also den ganzen Tag nichts isst, darf abends durchaus kräftiger zugreifen. Allein: Viele schaffen das nicht und plündern kurz vor dem großen Mahl den Kühlschrank. Die Ernährungsexpertin rät daher: Essen Sie mittags z. B. eine Suppe und trinken Sie über den Tag verteilt viel. Das sättigt!

... aber nicht Glühwein und Punsch! Drei bis vier Gläser der irrsinnig zuckerhältigen Kalorienbomben (300 bis 400 kcal pro Glas!) sind an einem Abend beim Weihnachtsmarkt schnell getrunken.

Tee, Saft und Gemüsebouillon! Wer doch mal so richtig „sündigt“, sollte dabei nicht vom schlechten Gewissen aufgefressen werden. Lieber genießen und am nächsten Tag einen Tee- oder Safttag einlegen. Dafür trinken Sie entweder fünf Mal am Tag zwei bis drei Tassen Tee nach Wahl oder mischen ein Liter Obst- oder Gemüsesaft mit 1/2 Liter Wasser und trinken dies auf fünf „Mahlzeiten“ verteilt in kleinen Schlucken.

Meine Portion Kekse! Lassen Sie Kekse nicht offen angerichtet, noch dazu auf großen Platten herumstehen. Holen Sie sich lieber zum Kaffee ein paar Kekse auf einem kleinen Teller – das funktioniert zu Hause genauso wie im Büro oder wenn man zur Adventjause eingeladen ist.

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