Freitag, 15. Februar 2019

So schmeckt der Frühling!

Ausgabe 04.2015
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Starten Sie mit viel Gemüsegenuss in den Frühling! GESÜNDER LEBEN zeigt, wie gut Gemüse für unser en Kör per ist. Plus vier vegetarische Gemüserezepte zum einfachen Nachkochen.


Foto: © Can Stock Photo Inc. - sbworld9

Die vegetarische und vegane Küche liegt voll im Trend“, weiß Buchautorin Bettina Matthaei. Versuchen Sie jeden Tag, etwas Rotes, Gelbes oder Grünes zu essen, so die Empfehlung für alle, die sich gesund ernähren wollen. Leider sind damit keine Gummibärchen gemeint, aber Gemüse schmeckt ja auch nicht so schlecht. 400 Gramm Gemüse pro Tag sollte jeder essen – raten zumindest Ernährungsexperten. War Gemüse früher oft nur eine Beilage, so planen Sie doch ab sofort einfach die doppelte Portion ein – und sparen Sie stattdessen etwa bei Reis, Nudeln oder Fleisch. Das Resultat: Nach dem Essen sind Sie genauso satt und zufrieden wie sonst, haben aber deutlich weniger Kalorien zu sich genommen.

Gemüse richtig zubereiten

GESÜNDER LEBEN verrät kleine Küchentipps fürs perfekte Gemüse.

Wie behält Gemüse seine Farbe? Die Farbe bleibt erhalten, indem man das Gemüse ganz kurz in kochendes Wasser legt und danach sofort in eiskaltem Wasser abschreckt. Durch diesen Vorgang (blanchieren) bewahren die Gemüsesorten wie Brokkoli, Fisolen oder Blattspinat ihre schöne grüne Farbe.

Knackiges Gemüse. Das Gemüse wird knackig, indem man es so kurz wie möglich gart. Tipp: Schneiden Sie das Gemüse in gleich große Stücke, so kann es gleichmäßiger dünsten. Es reicht, wenn man Gemüse nur kurz blanchiert und in ganz wenig Fett durchschwenkt oder mit ein bisschen Flüssigkeit gart. Bei diesem Garvorgang bleiben auch die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe erhalten. Im Dampfgarer wird das Gemüse besonders knackig und gehaltvoll.

Gemüse lagern. Verbrauchen Sie möglichst schnell das Gemüse. Wärme und Sonnenlicht tun dem Gemüse gar nicht gut und schaden der Frische. Bewahren Sie das Gemüse in kühler Umgebung (4 bis 6 Grad) bei hoher Luftfeuchtigkeit (70 bis 80 Prozent) auf. Am besten geeignet ist das Gemüsefach im Kühlschrank. Außerhalb des Gemüsefachs sollte man Gemüse immer in Folie oder Papier verpacken, um so einem möglichen Wasserverlust vorzubeugen.

Wasserhältiges Gemüse braten. Braten Sie Gurken, Kürbis, Zucchini, Melanzani immer in einer großen und vor allem heißen Pfanne an. Ansonsten würde das Gemüse im eigenen Saft dünsten, außerdem am Pfannenboden anbrennen und vor allem matschig werden.

Die Geschichte. Die Mönche im Mittelalter schrieben ihr Wissen über Heilpflanzen akribisch nieder. Es wurden allerdings nur jene Pflanzen dokumentiert, denen man auch eine heilende Wirkung nachsagte. Die Schwarzwurzel wurde zum Beispiel als Mittel gegen Schlangengift eingesetzt. Die Pastinake wiederrum half gegen Schlaflosigkeit und dem Sauerampfer wurde eine heilende Wirkung gegen Leber- und Nierenbeschwerden nachgesagt. In der kirchlichen Tradition stand eine Ernährung mit viel oder gar ausschließlich Gemüse für Askese. Die Mönche des Benediktiner- und Kartäuserordens lebten von vegetarischer Kost. Das war ein Teil ihres enthaltsamen Lebens. Von dort stammt auch noch die in manchen Teilen der Bevölkerung vorherrschende Geringschätzung für das Gemüse. Nur wer genug Geld hatte und sich Fleisch leisten konnte, galt zur damaligen Zeit als reich. Menschen, die nur Gemüse aßen, waren arm und mussten wohl oder übel fasten. Gemüse bauten schon die ältesten Kulturen an. So kultivierten bereits die alten Ägypter Bohnen, Knoblauch, Melonen und Zwiebeln. In unseren Breitegraden hingegen sind Lauch, Knoblauch und Zwiebeln erst seit dem fünften Jahrhundert bekannt.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 So schmeckt der Frühling!
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