Sonntag, 15. September 2019

Sellerie stärkt unsere Haut

Ausgabe 2016.04

Oftmals manövrieren wir uns selbst in schwierige Situationen, die dann nur schwer auszuhalten sind.


Foto: Adolf Blaim

 

Und wir müssen uns eingestehen, dass andere nur zu einem geringen Teil an unserer misslichen Lage schuld sind. Kann sein, dass ich mir mit dieser Gewichtung nicht unbedingt Freunde mache. Wie auch immer: Wir meinen dann, dass wir am liebsten aus unserer Haut fahren möchten oder dass uns zumindest der Kragen platzt.
Unsere physische Haut, die von vielen zugleich als das flächenmäßig größte Organ unseres Körpers angesehen wird, hat es nicht immer leicht. Betrachten wir Beispiele aus dem Pflanzenreich, so sehen wir dort ebenfalls Arten, deren Teile eine große Oberfläche besitzen, weil sie z. B. eine dementsprechende Schale aufweisen. Dazu zählt auf jeden Fall die Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum), die als häufig verwendetes Gemüse einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Heute dürfen wir diese Erdfrucht einmal unter einem gleichermaßen partnerschaftlichen Aspekt unter die Lupe nehmen. Denn wenn es um unsere Haut nicht gut bestellt ist, können wir uns in der Suche nach einer heilsamen Lösung durchaus an den Doldenblütler Sellerie wenden und die Frage stellen: „Warum und auf welche Weise kannst du mir helfen?“  Es ist auf jeden Fall ein sensibleres Herangehen an das pflanzliche Geschöpf als mit der platten Formulierung: „Wozu bist du gut?“
Die menschliche Haut ist oft ein Spiegelbild der inneren physischen als auch psychischen Vorgänge unserer selbst. Daher ist der Ansatz ein guter, über die veränderte Ernährung an das Problem einer Hauterkrankung heranzugehen. Gerade in der Früh ist unser Körper sehr aufnahmebereit für alles Gute, das wir ihm zukommen lassen. Ein gesundes Frühstück ist die beste Gelegenheit dafür. So kann bei einer krankheitsbedingten Veränderung unserer äußersten Körperschicht eine Diät durchaus angezeigt sein. Sie könnte unter anderem darin bestehen, gleich am Morgen zur Rohkost zu greifen. Dazu wird ein großes Stück Selleriewurzel mitsamt einem Apfel fein geraspelt. Hinzu kommen noch ein Esslöffel geriebener Nüsse und ebenso viel Honig. Alles gut miteinander durchmischen und als Frühstück einnehmen. Eine Zeit lang durchführen, um in der Folge die gewünschte Wirkung zu erzielen. Die Sellerie regt die Nierentätigkeit an und sorgt auf diese Weise dafür, dass der Körper beim Ausschwemmen gereinigt wird. Aber die Knolle nimmt nicht nur, sie gibt in gleichem Maße. Der Organismus ist nämlich dankbar für so manche Vitamine, zudem auch für die Glykoside und die Mineralsalze, die die Sellerie uns schenkt.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
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www.kraeuterpfarrer.at

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