Dienstag, 17. September 2019

Säuren und Basen

31. August 2011

Mehr Lebensqualität mit einem ausgeglichenen Säure- und Basen-Haushalt
Unsere Zivilisationsgesellschaft ist geprägt von einem Überangebot an Nahrungsmitteln, die wir sehr oft im Übermaß zu uns nehmen. Für die Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten spielt unsere Ernährung eine entscheidende Rolle.



Genußmittel wie Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Fleisch, Fastfood, Softdrinks und Süßigkeiten gehören heute zu unserem täglichen Leben. Diese Nahrungsmittel verursachen jedoch in unserem Körper Säuren. Streß, Ärger, Überlastung, Frustration und Lärm sind ebenso Säurebildner.

Auch die Herstellung unserer Nahrungsmittel bildet einen wichtigen Faktor. Ein Großteil wird heute industriell hergestellt und enthält künstliche Zusatzstoffe. Obst wird sehr oft unreif geerntet und belastet aufgrund seines geringen Energiegehaltes den Körper. Viele Gemüsesorten sind aufgrund der über Jahre andauernden Überdüngung der Böden und ihrer Überzüchtung stark belastet und arm an Mineralstoffen.

Experten gehen davon aus, dass bereits 80 % der westlichen Gesellschaft unter einem gestörten Säure - Basen - Haushalt leiden.

Unser Körper versucht diesen Säureüberschuss mittels basischer Nährstoffe und körpereigener Mineralstoffe zu neutralisieren.
Sind Mineralstoffe im Stoffwechsel nicht ausreichend vorhanden, da sie in der Nahrung fehlen, oder über eine unzureichende Darmtätigkeit nicht aufgenommen wurden, muss sich der Körper seiner Mineralstoffdepots bedienen. Diese werden gemäß ihrer Wichtigkeit für die Körperfunktion nacheinander geleert; es beginnt beim Haarboden, geht weiter mit den Fingernägeln, Gefäßen, Sehnen, Zähnen und endet bei den Knochen. Ein stetiger Mineralverlust führt somit zu einem fortschreitenden Verfall unseres Körpers. Unser Körper wird regelrecht "ausgelaugt" und so fühlen wir uns dann auch.

Eine Neutralisierung der Säuren funktioniert jedoch nur so lange, bis die Mineralstoffreserven aufgebraucht sind. Die Schadstoffe können dann Verursacher für ein geschwächtes Immunsystem, Gelenk- Muskel- und Kopfschmerzen, Übergewicht, Verdauungsstörungen, sowie vieler chronischer Krankheiten sein. Außerdem steigert ein Säureüberschuss die Schmerzempfindlichkeit und mindert unsere Leistungsfähigkeit.

Die wichtigsten basischen Mineralien sind: Natrium, Kalium, Kalzium , Eisen, Aluminium, Kupfer und Magnesium. Generell enthalten Pflanzen durch die Aufnahme aus dem Boden viele Mineralien. Fast alles Obst und Gemüse sind Basenspender.

Säuren sind chemische Verbindungen, die Wasserstoff enthalten. Die wichtigsten Säuren sind Salzsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure und Schwefelsäure. Zu den Mineralstoffen, die bevorzugt Säuren bilden, zählen Chlor, Flur, Jod, Phosphor, Schwefel und Silizium.

Unsere Nahrung sollte sich täglich zu 80% aus basischen und zu 20% aus sauren Lebensmittel zusammensetzen.

Die Nahrungsmittel können grundsätzlich in 4 Gruppen eingeteilt werden:

  • Nahrungsmittel die Säuren bei ihrer Verarbeitung im Stoffwechsel erzeugen: z.B. Zucker , zuckerhaltige Limonaden und Süßigkeiten, Weißmehl und deren Produkte, geschälter Reis und Getreide, Kaffee und Alkohol.
  • Nahrungsmittel, die einen Überschuss an sauren Mineralstoffen enthalten: z.B. Fleisch und Innereien, Geflügel, Wild, Eiweiß, Käse und Topfen.
  • Nahrungsmittel, die das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen erhalten, also neutral sind: z.B. Butter, Oliven- und Distelöl, Walnüsse, Leitungswasser.
  • Nahrungsmittel, die Basenlieferanten sind: z.B. Kartoffeln, Gemüse, Obst, rohe Milch und Sahne, stille Mineralwasser, Gewürzkräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Oregano.

Eine Ernährungsweise mit vielen frischen und vollwertigen Nahrungsmitteln, dazu viel Bewegung wird das körperliche Wohlbefinden beachtlich steigern.

Buchtipp:
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