Samstag, 24. August 2019

Palmöl, Granatapfel, Coenzym Q10

24. November 2011
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Es gibt eine Reihe von natürlichen Stoffen, die die Herzgesundheit positiv beeinflussen. Pflanzliche Herzschutzstoffe sind besonders interessant, da sie oft enorme Wirksamkeit aufweisen und auf sanfte und nebenwirkungsfreie Weise vorbeugend eingesetzt werden können. Sie senken diverse Risikofaktoren und können teilweise sogar bereits eingetretene Schädigungen rückgängig machen.


Palmöl enthält das Supervitamin E

Zahlreiche wissenschaftliche Studien kamen zu dem Schluss, dass Vitamin E kaum Schutz vor Herzkreislauferkrankungen bietet. Es gibt aber einen nahen Verwandten des Vitamin E, der aus Palmkernöl gewonnen wird, und bis zu 70mal wirksamer ist als das herkömmliche Vitamin E. Es handelt sich dabei um ein mehrfach ungesättigtes "Supervitamin E", auch als Tocotrienol bezeichnet. Studien belegen die cholesterinsenkende, entzündungshemmende und antioxidative Wirkung, bis hin zur Fähigkeit Gefäßverkalkungen teilweise wieder rückgängig zu machen. Ein natürlicher Cholesterin- und Triglyceridsenker mit wertvollsten Zusatzeffekten!

In über 100 Studien wurde sogar noch Spektakuläreres nachgewiesen. In entsprechend hohen Dosierungen wirken Tocotrienole als „Arterienputzer“. Sie reinigen die Gefäße von Ablagerungen. Ein Tocotrienolkomplex bewirkte in nur sechs Monaten die Rückbildung der Arterienverstopfung bei Karotis-Stenose-Patienten. Außerdem wurde ein neuer Weg in der Krebsbehandlung aufgezeigt: Tocotrienole unterdrücken die Entstehung und Verbreitung von Krebszellen, speziell bei Hautund Brustkrebs.

Natürlicher Cholesterin- und Triglyceridsenker

Am wirkungsvollsten für die Herzgesundheit sind die Tocotrienole des Palmöls, wenn sie in Kombination mit Zitrusextrakt (polymethoxylierte Flavone) eingesetzt werden. Dazu wurde der patentierte und klinisch erprobte Wirkstoff Sytrinol entwickelt. Er hat die nachgewiesene Fähigkeit erhöhte Cholesterinspiegel auf natürliche und nebenwirkungsfreie Weise geradezu dramatisch zu senken. Die cholesterinsenkende Wirkung ist jener anderer Naturprodukte wie Knoblauch, Fischöl etc. weit überlegen. Vergleiche zeigten, dass bereits 300 mg Sytrinol pro Tag wesentlich wirksamer sind als die 7-8 fache Menge anderer natürlicher Cholesterinsenker. Durch Studien belegte Wirkung:

  • Gesamtcholesterin bis zu 30% gesenkt
  • LDL Cholesterin bis zu 27% gesenkt
  • Triglyceride bis zu 34% gesenkt
  • LDL : HDL bis zu 30% verbessert
  • HDL Cholesterin bis zu 4% gesteigert


Wirkweise

Wie wirken Tocotrienole und Zitrusextrakt zusammen, um so wirkungsvoll zu sein? Die Tocotrienole hemmen – vergleichbar den synthetischen Cholesterinsenkern doch nebenwirkungsfrei - das für den Cholesterinaufbau verantwortliche Leberenzym HMG-CoA-Reduktase. Die Zitrusflavone senken das für den LDL-Cholesterinaufbau notwendige Strukturprotein sowie das für den Triglyceridaufbau notwendige Enzym. Diese drei Mechanismen helfen dem Körper bei der Herstellung normaler Cholesterinund Triglyceridwerte auf effektivere Weise als bisher bekannte Nahrungsergänzungen.

Antioxidantien

Erwähnenswert ist weiters die antioxidative Wirkung der Palmöl-Zitrus-Kombination. Wenn man über Cholesterin spricht, kommt dieser Aspekt immer hinzu: Cholesterin wird besonders gefährlich, wenn es oxidiert. Das geschieht durch so genannte Freie Radikale, die einerseits die Gefäßwände direkt schädigen, indem sie Zellverbände der Gefäße angreifen und indirekt, indem sie das harmlose Cholesterin in das entzündungsfördernde oxidierte Cholesterin (ox-LDL) umwandeln. Dieses oxidierte (‚ranzige“) Cholesterin ist eine der Ursachen für Arterienverkalkung. Antioxidantien helfen dem Körper, sich vor diesen krankhaften Veränderungen zu schützen. Sie neutralisieren so genannte 'Freie Radikale', aggressive Sauerstoffmoleküle, die durch Umwelteinflüsse aber auch beim ganz normalen Zellstoffwechsel und ganz besonders bei chronischen Erkrankungen wie etwa Diabetes im Körper entstehen.

Granatapfelextrakt Pomella

Granatapfel ist in Indien und Persien seit Jahrtausenden ein Symbol für die Herzgesundheit. In Persien sagt man dem Granatapfel aber auch Potenz fördernde Wirkung nach. Dies lässt sich wissenschaftlich durch die Entspannung der Blutgefäße und die dadurch erzielte bessere Durchblutung (auch des Beckens) erklären. Erwähnenswert ist auch die phytohormonelle Wirkung der Granatapfelpolyphenole, die in der Krebsvorbeugung und Begleitung von hormonabhängigen Krebsarten bei Frau und Mann eingesetzt werden.

Forscher entdeckten dass ein Bestandteil des Granatapfels, die so genannte Ellaginsäure ein hochwirksames Antioxidans ist, das Blutgefäße und Herz schützt, bei Arteriosklerose, Herzleiden, Bluthochdruck und auch bei Krebserkrankungen erfolgreich eingesetzt werden kann. Der Saft des Granatapfels hat eine 3 mal stärkere antioxidative Wirkung als Rotwein oder Grüntee. Hauptantioxidativer Bestandteil ist dabei die Ellaginsäure, ein Polyphenol, das auch in Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Walnüssen vorkommt.

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