Dienstag, 11. Dezember 2018

Oregano macht unsere Haut schön!

Ausgabe 2018.04

Wenn man jungen Mädchen oder Burschen die Frage stellt, welche Lieblingsspeise sie denn auf einen Wunschzettel schreiben würden, so käme darauf sehr oft das Wort „Pizza“ zu stehen.


Foto: Dost oder Oregano - Adolf Blaim

Nun, ich gehe davon aus, dass Erwachsene nicht minder gerne diese aus Italien stammende Speise auf dem Teller sehen und in froher Rund genießen möchten.

Ein Gewürz, das mit einer Pizza eng in Verbindung steht, ist der Oregano. Das, was dem Gaumen geschmacklich eine Freude bereitet, kann aber noch viel mehr. Immerhin braucht der Organismus oft Unterstützung, um besser zu funktionieren oder in seinen Teilen eine vitalere Struktur aufzuweisen. Im Oregano (Origanum vulgare), der auch Wilder Majoran oder Dost genannt wird, finden wir Derartiges vor.

Der Dost zählt zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler und kann bis zu 70 cm hoch werden. Seine Blütezeit verläuft von Juni bis September. Dieses Heilgewürz duftet nicht nur gut, sondern es regt auch den Stoffwechsel an und hilft mit, den Körper zu entwässern. Wer den Wilden Majoran zu seinem Freund macht, der entdeckt einen zusätzlichen Vorteil: Er macht schön! Eigentlich bedarf die Gesichtshaut   zu jeder Jahreszeit einer Pflege, die über die tägliche Wäsche mit Seife und Wasser hinausgeht. Und es ist sicher nicht schlecht, wenn dabei die Gaben des Schöpfers aus Mutter Natur zum Einsatz kommen. Je mehr sich die Wissenschaft mit den Pflanzen und ihren darin befindlichen Wirkstoffen auseinandersetzt, desto mehr bestätigt sich die Vermutung, dass gerade diese Art der Kosmetik die beste ist.

Manchmal reicht dafür sogar bloß ein Tee. Um diesen praktisch anzuwenden, bedenken Sie: Besonders am Abend ist es angezeigt, nicht bloß die Zähne zu putzen, sondern darüber hinaus vor dem Schlafengehen einem tagsüber strapazierten Gesicht eine Wohltat zukommen zu lassen. Dazu benötigt man die getrockneten und zerkleinerten Blütenspitzen des Dosts. 2 Teelöffel werden davon genommen und mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und danach abseihen. Beim Auskühlen des Tees kann man eine geringe Menge Honig hineinrühren. Dieses Gemisch wird dann nicht getrunken, sondern als Waschung verwendet. Nach dieser Anwendung lässt man den Dosttee einfach an der Luft eintrocknen, damit er besser in die Haut einzieht. Somit kann sich eben die festigende und pflegende Wirkung auf den Teint entfalten.

Weitere Informationen:
Kräuterpfarrer-Zentrum
3822 Karlstein/Thaya
Tel.: 02844/70 70-11 oder -31
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.kraeuterpfarrer.at

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