Samstag, 21. April 2018

Neue Energie durch Basenfasten

Ausgabe 2018.04
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Mit Basenfasten zu mehr Energie, Wohlbefinden – und einer besseren Figur und Haut: GESÜNDER LEBEN erklärt, wie Sie durch Verzicht auf „saure“ Nahrungsmittel Ihren Körper so richtig frühlings- und sommerfit machen können.


Foto: iStock-AlexRaths

Deftiger Braten, viele Kohlenhydrate, öfter mal Süßigkeiten und ein gutes Glas Wein: Was der Seele an den vielen dunklen, kalten Tagen geschmeichelt hat, ist dem Körper auf Dauer nicht gut bekommen. Viele fühlen sich gerade jetzt zum Frühlingsbeginn besonders müde und schlapp. Oft zeigt auch die Waage an, dass der Stoffwechsel immer noch auf Energiesparmodus läuft. Wobei vermehrter Winterspeck oft das geringere Übel ist: „Kommen Symptome wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, chronische Müdigkeit, generelles Unwohlsein und Verdauungsstörungen dazu, spricht sehr viel dafür, dass der Körper grundsätzlich überlastet ist“, meint Ingrid Höfinger, diplomierte Gesundheitstrainerin und erfahrene Fastenleiterin. Äußerlich macht sich die Dysbalance gerne in Form von Unreinheiten auf der Haut, fahlem Teint und kraftlosen Haaren bemerkbar. Auch verstärkte Faltenbildung, Bindegewebsschwäche und unliebsame Orangenhaut können ein Zeichen dafür sein, dass der Körper mit dem „Entgiften“ nicht mehr nachkommt.

Lebensmittel gegen ein saures Klima. Um diesem Ungleichgewicht vorzubeugen beziehungsweise seine Balance wiederzufinden, sollte man die eigenen (Entgiftung)Regulationssysteme unterstützen und Belastungen durch die Ernährung zumindest für einige Zeit bewusst reduzieren. „Ein typischer Speiseplan mit viel Fleisch, fetter Wurst, täglichen Milchprodukten, Kuchen, Süßigkeiten, Fastfood und zuckerreichen Softdrinks bewirkt einen ständigen Säureüberschuss im Organismus. Langfristig kann dieses Ungleichgewicht die Abwehrkräfte schwächen und sogar gesundheitliche Schäden wie Osteoporose und chronische Schmerzen in der Muskulatur und in Gelenken hervorrufen“, erklärt die Fastenexpertin. Ein wirksames und zugleich einfaches Rezept gegen diese Langzeitfolgen ist „Basenfasten“. „Bei dieser sanften Variante des klassischen Fastens werden ausschließlich Gemüse, Obst, Erdäpfel und Kräuter in den Speiseplan eingebaut und Säurebildner wie Fleisch, Fisch, Getreide und Süßigkeiten für ein oder zwei Wochen komplett vom Teller verbannt.“ Der Genuss von Nikotin, Koffein und Alkohol wird gleichzeitig analysiert und nach Möglichkeit zumindest für eine gewisse Zeit zur Gänze eliminiert. Das soll den Körper auf natürliche Weise dabei unterstützen, sich von all den angesammelten Umweltgiften und Stoffwechselprodukten zu befreien. Der spürbare Effekt: Das körpereigene Reinigungssystem aus Leber, Nieren, Lunge, Darm, Haut und Lymphsystem wird entlastet, man selbst fühlt sich buchstäblich „erleichtert“, sagt Höfinger: „Der Entsäuerungseffekt ist oft schon nach wenigen Tagen sichtbar und spürbar. Man fühlt sich fit, ausgeglichen und leistungsfähig.“

Buchtipp

buchcoverElisabeth Fischer
Basenfasten im Glas
Kneipp Verlag, 132 Seiten,
€ 19,–

Das einfachste Basenfasten der Welt – 5 Zutaten, wenige Minuten und schon wird das frisch zubereitete Essen ins Glas gepackt. In ihrem Buch liefert die Autorin ein einfaches Konzept, wie gesundes Basenfasten trotz arbeitsreichem Alltag gelingen kann.

Ernährung und Lifestyle hinterfragen.  Die genannten basenbildenden Nahrungsmittel schaffen uns nicht nur die Säuren, sondern auch überschüssige Kilos vom Leib und punkten zudem als wertvolle Lieferanten für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper gerade jetzt so dringend braucht. Diese gesunde Mischung beeinflusst die Abwehrkräfte positiv, ist Balsam für die Nerven, unterstützt die Blutbildung und den Ausgleich von Cholesterinspiegel und Blutdruck. Fazit der Expertin: „Das Basenfasten punktet weiter mit dem Vorteil, dass Stoffwechsel und Verdauung in Schwung kommen, es selten zu Fastenkrisen kommt und auch diejenigen eine Fastenwoche durchziehen können, denen eine Reduzierung der Nahrung sonst nicht gut bekommt.“ Übrigens: Nicht nur die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die chronische Übersäuerung, auch die Lebensweise trägt dazu bei, wie Höfinger ergänzt: „Dauerhafter Stress ist säurebildend, und auch die Gefühle weisen darauf hin, wie basisch oder sauer man ist.“ Daher gilt auch hier der Leitsatz: „Gehen Sie das Basenfasten locker und gut motiviert an – gute Gedanken entsäuern nämlich ebenso.“

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Neue Energie durch Basenfasten
Seite 2 Die 10 Regeln des Basenfastens

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