Sonntag, 15. September 2019

Maca, L-Arginin

24. November 2011
Maca
Die peruanische Wurzel Maca ist nicht nur ein traditionelles Lebensmittel der Andenbewohner, sie ist aufgrund ihrer vielseitigen Wirkungen auch bei uns ein geschätztes Heil- und Potenzmittel.


Durch ihre stimulierende Wirkung auf das endokrine System verbessert Maca die hormonelle Balance, wirkt anregend und leistungssteigernd. Bekannt ist Maca vor allem als natürliches Potenzmittel. Auch Libido und Fruchtbarkeit werden mit Maca erhöht. Der vitalisierende Einfluss der Wurzel macht sich durch mehr Energie und Wohlbefinden bemerkbar, vor allem in Zeiten nachlassender Kräfte, bei hormonellem Ungleichgewicht, im Wechsel, bei erhöhten Belastungen und Anforderungen.

Wurzel für Mann und Frau
Maca beeinflusst die Erektionsfähigkeit des Mannes positiv und verbessert die Anzahl und Beweglichkeitder Spermien. Studien sprechen in beiden Fällen von Tagesmengen zwischen 1500 und 3000 mg. Dabei wird auch von positiven Nebenwirkungen berichtet, wie etwa, dass das Ergrauen der Haare nachlässt.

Bekannt ist der günstige Einfluss von Maca bei Wechseljahrbeschwerden. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen und Nervosität gehen deutlich zurück. Die sexuelle Erlebnisfähigkeit nimmt zu, wobei die Stimmung insgesamt verbessert wird.

Die geistige Leistung, die Merk- und Konzentrationfähigkeit nehmen unter dem Einfluss von Maca zu. Insgesamt dient es als Tonikum für ältere Menschen und leistet gute Dienste im Sport.

L-Arginin
L-Arginin ist eine Aminosäure und die einzige Substanz, aus der auf enzymatischem Weg Stickstoffmonoxid gebildet werden kann. Stickstoffmonoxid entspannt die glatte Muskulatur, die Gefäße erweitern sich und die Durchblutung wird gefördert. Deshalb ist Stickstoffmonoxid für die Erektion unerlässlich. Auch die Wirkung von Viagra beruht auf Erhöhung und Bereitstellung von Stickstoffmonoxid.

Nach 6 Wochen Einnahme von Arginin zeigte eine Doppelblindstudie an Männern mit niedrigen Stickstoffmonoxidspiegeln eine signifikante Verbesserung der sexuellen Funktionen. Allerdings wurde bei der Studie eine Dosierung von 5 g L-Arginin täglich eingesetzt. Möglich, dass man schon bei kleineren Dosierungen ähnliche Erfolge erzielt. Studien setzen die Dosierung oft sehr hoch an, um zu sicheren Ergebnissen zu kommen.

Arginin dient auch der Normalisierung der Spermienproduktion. Argininarme Ernährung führt schon nach 9 Tagen zu einer Reduktion der Spermienanzahl um rund 90 %, wie man bereits vor 60 Jahren in einer Studie feststellte. Mit der Dosierung von 500 mg Arginin pro Tag, so zeigte eine weitere Studie 2002, wurde bei der Mehrzahl zeugungsunfähiger Männer nach 6 bis 8 Wochen die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien signifikant gesteigert.

Übrigens spielt Stickstoffmonoxid auch für die Sexualfunktion der Frau eine große Rolle und L-Arginin hat eine entsprechend positive Wirkung. Man kann davon ausgehen, dass das sexuelle Empfinden durch die Durchblutung fördernde Wirkung gesteigert wird.


Autor: Dr. Doris Ehrenberger, A-8382 Mogersdorf 159


naturundtherapie, logoVerein Netzwerk Gesundheit, Natur und Therapie
www.naturundtherapie.at

Aktuelle Ausgabe & E-Paper


cover 2019-09 130x173

Aktuelles Heft 09/2019

Die nächste Ausgabe erscheint am 4. Oktober

 

Unsere Ausgabe 07-08/2019 als E-Paper Lesen!

Aktuelle Online Umfrage

Hand aufs Herz – wie nutzen Sie Ihr Handy?

Kontakt

  • Gesünder Leben Verlags GmbH
  • Johann Strauss Gasse 7/2/5
  • 1040 Wien, Österreich

Information