Sonntag, 17. Februar 2019

Lebensmittel richtig behandeln

11. Juli 2011
Wer ein Lebensmittel nicht richtig behandelt, muss mit dem Verderb des Lebensmittels rechnen. Der Verzehr eines verdorbenen Lebensmittels kann zu einer Lebensmittelvergiftung führen.


Folgende Grundregeln müssen beachtet werden:

  • Richtiger Umgang mit Geflügel
  • Beim Kauf von Lebensmitteln sind die Angaben über Lagerbedingungen und Haltbarkeitsfristen zu beachten.
  • Offensichtlich verdorbene Lebensmittel (Farb- und/oder Geruchsabweichung) wegwerfen (Gesundheitsgefährdung)
  • Bei Lebensmitteln mit Schimmelbefall (weiße bis blaugrüne watteähnliche Gebilde) oder anderen abnormen Belägen, ist das ganze Lebensmittel wegzuwerfen (nicht nur die veränderte Stelle entfernen). Der Genuss eines veränderten Lebensmittels kann die Gesundheit gefährden.
  • Sogenannte unsaubere Arbeiten in der Küche (wie Gemüseputzen, Kartoffelschälen) sind getrennt von sauberen Lebensmitteln durchzuführen. Hände und Geräte nach solchen Arbeiten gründlich mit Seife oder Spülmittel reinigen.
  • Einige Lebensmittel werden auf Grund ihres raschen Verderbes als „leicht verderbliche Lebensmittel“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um eiweiß- und stärkereiche Lebensmittel (wie Fleisch, Fleischwaren, Fisch, Milch und Milchprodukte) und fertige Speisen, die nach der Zubereitung nicht mehr durcherhitzt werden (wie Salate, Cremes, Suppen, Saucen). Zur Gruppe der „leicht verderblichen Lebensmittel“ gehören auch Lebensmittel, deren Oberfläche vergrößert wurde (wie faschiertes Fleisch, aufgeschnittene Wurst- und Fleischwaren). Den Verderbniskeimen wird so eine größere Angriffsfläche geboten. Alle diese Lebensmittel müssen bei plus zwei bis plus vier Grad Celsius gekühlt und möglichst kurzfristig aufbewahrt werden.
  • Rohes Faschiertes nicht über den Herstellungstag hinaus aufbewahren.
  • Fertiggerichte unmittelbar nach der Zubereitung verzehren oder unverzüglich tiefkühlen.
  • Tiefgefrorene Lebensmittel entweder im Kühlschrank, in der Mikrowelle oder im Heißluftherd auftauen. An- oder aufgetaute Lebensmittel nicht nochmals einfrieren. Aufgetaute rohe Lebensmittel können verarbeitet und als fertig gegarte Lebensmittel erneut eingefroren werden. Aufgetaute Lebensmittel rasch verarbeiten oder verzehren.
  • Fertigspeisen müssen unbedingt bei Temperaturen über plus 75 Grad Celsius warm gehalten werden.
  • Majonäsen und Salate mit Essig oder Zitrone ansäuern.
  • Gekühlt gelagerte Speisen vor der Verwendung nochmals auf plus 75 Grad Celsius erhitzen (Fleischnicht nur mit heißer Sauce oder Suppe übergießen).
  • Fertige Speisen abgedeckt im Kühlschrank, getrennt von Obst, Gemüse, Eiern und Getränken aufbewahren.
  • Öle, Fette und fettreiche Lebensmittel wie Nüsse, Mohn, Chips vor Licht geschützt aufbewahren.
  • Pilzgerichte und Spinat nur frisch zubereitet verzehren, nicht neuerlich aufwärmen.


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