Donnerstag, 19. September 2019

Knofels wilder Bruder

Ausgabe 03/2011
Ab März breitet er seinen grünen Teppich in Laub- und Auwäldern aus und verströmt ein Odeur, das Vampiren echt stinkt – der wilde Knoblauch, besser bekannt als Bärlauch.

Viele schwören auf seine Heilkräfte z.B. bei Magen-Darm-Störungen oder Bluthochdruck. Sein markantes Aroma ist aber auch in der Frühjahrsküche sehr gefragt – in Suppen, Aufstrichen oder als Pesto. Das einfachste Rezept: ­frische Bärlauchblätter in Streifen ­geschnitten auf ein Butterbrot – ist ­deliziös und gesund. Keinesfalls mit seinen hochgiftigen Doppelgängern Maiglöckchen und Herbstzeitlose ­verwechseln. Immer Knoblauch-­Duftprobe machen!

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