Montag, 25. Juni 2018

Knackig frischer Sommergenuss

Ausgabe 2018.06
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Jetzt ist Salatzeit! GESÜNDER LEBEN erklärt, wie Sie Sommersalate besonders köstlich und gesund zubereiten. Und verrät, welche Salatsorten im Sommer guttun. Plus: vier köstliche Salatrezepte zum Ausprobieren – und Sammeln!

 


Foto: iStock-mediaphotos-507006560

Salate sind gesund, schmecken köstlich – und haben in der Regel ganz wenig Kalorien. Das bestätigt auch Patricia Hödlmoser, Diätologin und Vortragende für Ernährungslehre: „Ja, Salat ist gesund. Die vielen verschiedenen Sorten von Blattsalaten sind besonders zu empfehlen, wenn Menschen abnehmen wollen. Wenn man mit dem Dressing spart, sind sie kalorienarm und dienen als Magenfüller zum Sattessen. Salat hat einen hohen Wasseranteil, ist aber auch reich an Ballaststoffen und damit gut für die Verdauung. Außerdem ist er reich an sekundären Pflanzenstoffen wie z. B. Carotinoiden, Flavonoiden oder Phytosterinen, die gut für die Gesundheit sind und besonders Herz-und Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Am wichtigsten ist jedoch der hohe Wasser- und Ballaststoffanteil.“

Bewiesen: Salat ist gesund! Die oftmals geäußerte Vermutung, dass die Nährstoffe im Salat von unserem Körper nicht so gut verwertet werden, hat eine US-Studie der University of California/Los Angeles und der Louisiana State University widerlegt. Sie wertete die Daten von 17.500 Männern und Frauen zwischen 18 und 45 sowie ab 55 Jahren aus. Das Ergebnis: Je mehr Salat und rohes Gemüse die Studienteilnehmer aßen, umso mehr Vitamin C, Folsäure, Vitamin E, Lycopin und Betacarotin fand man in ihrem Blut. „Die durchwegs höheren Nährstoffspiegel im Blut von Salatliebhabern lassen den Schluss zu, dass wichtige Nähr- und Vitalstoffe sehr gut aus Salat aufgenommen werden können“, erklärt Lenore Arab, Co-Autorin der Studie. „Der Verzehr von Salat und rohem Gemüse ist folglich eine effektive Strategie, um die Aufnahme wichtiger Nährstoffe zu erhöhen.“

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Kleiner Salat – große Wirkung. Gibt es besonders gesunde Salatsorten? „Bei der Nährstoffverteilung sind alle Salatarten ähnlich, da gibt es kaum Unterschiede“, weiß Patricia Hödlmoser. „Aber ganz wichtig ist es, heimischen Salat zu verwenden, frisch geerntet oder kurz und schonend gelagert und am besten in Bio-Qualität! Denn die Nährstoffe bauen sich bei der Lagerung ab.“ Die Diätologin empfiehlt daher, schmacksrichtungen zu variieren. Daher wird man im Winter besser Endiviensalat oder Chicorée statt Häuptelsalat essen. Am besten ist es natürlich, Salat selber anzubauen und vor dem Genuss nur kurz abzuspülen, statt ihn zu wässern und in der Salatschleuder zu trocknen – so bleiben die Nährstoffe erhalten. Übrigens: „Je geschmacksintensiver der Salat, umso gesünder und nährstoffreicher“, ist die einfache Faustregel der Expertin. Übrigens: Wenn Sie durch Salat abnehmen wollen, sparen Sie mit dem Dressing! Maximal ein Teelöffel davon (ca. 5 ml) pro Portion Salat!

Übersicht zu diesem Artikel:
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