Sonntag, 22. September 2019

Gesund einkaufen im März

Ausgabe 03/2013

GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.


Foto: Rainer Sturm - pixelio.de, Cornerstone - pixelio.de, Paul Golla - pixelio.de, w.r.wagner - pixelio.de

Starten Sie mit einem abwechslungsreichen Speiseplan mit viel frischem Obst und Gemüse in den Frühling. Bevorzugen Sie beim Kauf saisonale und regionale Produkte, sie schmecken einfach besser und sind besser für unsere Umwelt.

Vogerlsalat
Vogerlsalat ist einer der besten Salate überhaupt. Die kleinen, dunkelgrünen Blätter sind zwar sehr arbeitsintensiv bei der Ernte und bei der Verarbeitung, aber der würzige und nussige Geschmack macht diesen Aufwand wieder wett. Frischer Salat weist keine braunen Stellen auf und sieht saftig aus. Vogerlsalat macht bei der Vorbereitung viel Arbeit, da er meist sandig ist und daher jedes einzelne Blättchen gewaschen werden muss. Damit er zum Essen noch knackig und frisch schmeckt, sollte er kurz davor noch einmal in eiskaltes Wasser gelegt werden. Der Salat hat nur 14 Kalorien pro 100 Gramm, trotzdem ist er reich an Vitaminen und Nährstoffen. Besonders viel Vitamin C und Provitamin A sind enthalten. Außerdem wirkt er beruhigend auf den Magen. Im Gemüsefach im Kühlschrank hält der Salat rund zwei bis drei Tage. Vorher sollte er jedoch gewaschen und noch feucht in ein Plastiksackerl gepackt werden.

Erdapfel
Bereits drei mittelgroße Erdäpfel decken den halben Tagesbedarf an Vitamin C. Nicht nur das: Erdäpfel enthalten auch wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Magnesium. Vor allem aber sind sie ein verlässlicher Lieferant von Kohlenhydraten in Form von Stärke und Ballaststoffen. Leider sind die in Öl frittierten Erdäpfel wie Pommes frites oder Erdäpfelchips nicht empfehlenswert, sie sind fetttriefende Kalorienbomben. Die gesunde Wirkung der Erdäpfel hängt vor allem von der Art der Zubereitung ab. Am besten ist es, diese in der Schale zu dämpfen, dadurch bleiben die Inhaltsstoffe erhalten und werden nicht ins Kochwasser ausgeschwemmt. Beim Kauf der Erdäpfel achten Sie nicht auf die Größe, sondern dass die Ernte aus biologischem Anbau stammt. Das schont die Umwelt – und schmeckt!  

Knoblauch
Knoblauch ist bekannt für seine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Er senkt den Cholesterinspiegel, die Blutfette sowie den Blutdruck. Neueste Studien haben ergeben, dass der tägliche Verzehr von Knoblauch das Risiko, eine Erkältung zu bekommen, um die Hälfte reduziert. Beim Einkauf von Knoblauch achten Sie darauf, dass die Häute zwischen den Zehen leicht rosa und nicht weiß sind. Allerdings ist Knoblauch nur kurze Zeit haltbar. Eine gute Alternative ist der getrocknete Knoblauch. Achtung! Beim Braten soll der Knoblauch behutsam, rasch und nicht zu heiß gegart werden, da er schnell verbrennt und eine beißende Schärfe entwickelt. Knoblauch enthält ein ätherisches, stark schwefelhaltiges Öl, durch das der charakteristische Geschmack und der intensive Geruch entstehen.

Knollensellerie
In Österreich ist Knollensellerie auch unter den Namen Wurzelsellerie oder Zeller bekannt. Er regt die Reinigung und Entschlackung über die Nieren an, entlastet das Lymphsystem, harmonisiert das Drüsensystem und ist gut für die Verdauung. Sellerie hat zudem eine beruhigende Wirkung. Mit nur 19 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er gut für die Figur – und versorgt uns gleichzeitig mit viel Vitaminen und Mineralstoffen wie z. B. Kalium, Eisen und Kalzium. Der Sellerie kann gegart, aber auch roh gegessen werden. Er ist bekannt als herzhafte Gemüsezutat bzw. -beilage, aber vor allem frisch oder getrocknet verleiht er Suppen das typische Aroma. In der Gemüselade im Kühlschrank kann Sellerie bis zu zwei Wochen gelagert werden. Knollensellerie nicht in unmittelbarer Nähe von Obst aufbewahren, das Obstreifungsgas beschleunigt den Verderb!

Pastinake
Die nährstoffreiche Pastinake eignet sich sehr gut zum Backen oder Pürieren. Viele Eltern bevorzugen die Pastinake gegenüber der Karotte als Babygemüse, da die Pastinake weniger allergieauslösend ist. Außerdem sind Schädlinge bei Pastinaken sehr selten, sodass beim Anbau kaum Pflanzenschutzmittel nötig sind. Das Wurzelgemüse hat nur 64 Kilokalorien pro 100 Gramm. Pastinaken enthalten viel Vitamin C, Eisen, Folsäure, Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor. Aufgrund des hohen Ballaststoffanteils wirkt sie positiv auf die Verdauung. Beim Kauf der Pastinaken sollte die Haut möglichst fest sein und bei Druck nicht nachgeben. Pastinaken lassen sich mehrere Tage im Kühlschrank oder im trockenen Keller aufbewahren. Bei zu langer Lagerung werden sie rasch bitter. Die Zubereitung erfolgt wie bei der Karotte.

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