Sonntag, 15. September 2019

Genuss auf höchster Ebene

Ausgabe 10/2010
Speziell im Herbst lockt die alpine Welt zum Wandern und Tourengehen. Und die Verköstigung? Kein Fastfood weit und breit, nur Köstlich-Bodenständiges.

Foto: Ingmar Wesemann - istockphoto.com
Nirgendwo sonst kann man sich der Ruhe und Ursprünglichkeit so hingeben wie zwischen erhabenen Berggipfeln. Zudem finden Sportbegeisterte zahlreiche Möglichkeiten, hoch oben auch kulinarischen Genüssen zu frönen. Genauso simpel, authentisch und spannend wie die Einkehr in einer Almwirtschaft oder der Kurzurlaub in einer Selbstversorgerhütte sollten die Gerichte sein, die man sich zu Gemüte führt. Leichter Nouvelle Cuisine und Fastfood begegnet man hier zum Glück nicht, auf dem Speisezettel steht vielmehr Handfestes und Deftiges. Das neue „Hütten-Kochbuch“ beweist, dass die alpenländische Küche auch den Geschmack von „Flachländern“ voll trifft.

Traditionell & kreativ
Besonders in der Übergangszeit steigt allerorts der Gusto auf Energiespender wie Nockerln, Strudel, Schmarren, Knödel, Spätzle und Gröstel. Auf der Alm kommen die Zutaten – Milchprodukte, Eier oder Fleisch – fast ausnahmslos frisch vom (Berg-)Bauern und nicht aus dem Supermarkt. Sie sind rein und naturbelassen. Vor allem Käse hat einen hohen Stellenwert. Hier wird aus dem Vollen geschöpft, Traditionelles mit Modernem verbunden, um daraus anregende Rezepte zu kreieren. Zwei, die genau das tun, sind die Brüder Christian und Markus Winkler. Sie betreiben im Tiroler Söll ihr sprichwörtlich geschmackvolles 3-Sterne- Restaurant „Schindlhaus“. Regionales und Saisonales ist das „Um und Auf“. „Wir sind extrem bodenständig, dann wird aber auch hemmungslos mit Gewürzen aus aller Welt experimentiert“, erklären sie ihre Küchenlinie.

Energie mit Pfiff
Lang reifte das Projekt Kochbuch heran. Bis schließlich Fotograf Thomas Schauer das Ganze ins Rollen brachte. „Er setzt unsere Philosophie optisch perfekt um, er weckt den Appetit bildlich“, so die beiden Starköche. Und dann trugen sie alles an Rezepten zusammen, die für eine gehobene „Hüttengaudi“ passen. Von regionalen Schmankerln und Klassikern bis zu Kreativem mit Pfiff und dem gewissen Etwas. Snacks zum Mitnehmen im Rucksack fehlen natürlich auch nicht. Was die Autoren des „Hütten Kochbuchs“ allen Bergfexen empfehlen? Vor dem Aufbruch mit leichtem Essen Energie zu tanken, danach kann es ruhig ein bisserl deftiger ausfallen. „In Summe vital und gesund – und gut schmecken soll es auch. Aber sollte das nicht ohnehin jedes Essen?“, lachen die Winklers. Wer seine vier Wände essensmäßig in eine Almhütte verwandeln will, probiert am besten die folgenden Rezepte. Mahlzeit!

BUCHTIPP:
Das Hütten-Kochbuch – Traditionelle und erlesene Rezepte der alpenländischen Küche, von Markus und Christian Winkler, mit Fotografien von Thomas Schauer, 192 Seiten, Verlag Christian Brandstätter, ca. € 29,90

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