Donnerstag, 19. September 2019

Essen & Genießen

Ausgabe 2014.05

Aktuelle Tipps für gesundes Essen und Trinken – Achten Sie auf sich!


Foto: w.r.wagner - pixelio.de

Bohnen gegen Diabetes

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke befasst sich mit der Frage, wie man den Langzeitzuckerwert HbA1c auch mittels Ernährung auf Dauer senken kann. Zwar wird die Studie, an der übergewichtige Diabetiker vom Typ 2 im Alter von 18 bis 80 Jahren teilnehmen, erst Ende 2014 abgeschlossen sein, doch bereits jetzt liegen erste Ergebnisse vor: Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen oder Linsen lassen den Blutzuckerspiegel sinken. Grund dafür ist der hohe Anteil an pflanzlichem Eiweiß, aber auch an Mineralstoffen und Vitamin B. Die Forscher glauben auch, dass die Wirkung der Erbsenproteine vorteilhafter als die der Milcheiweiße ist.

Nudeln nicht erschrecken

… oder eher: nicht abschrecken. Obwohl es ein Volksglaube ist, dass man Nudeln nach dem Kochen abschrecken soll, raten Köche davon ab, da man damit den Stärkefilm abschwemmt und Saucen schlechter haften bleiben. Zudem kühlen die Nudeln schneller aus. Einzige Ausnahme: Nudeln für Nudelsalate!

Zuckerfallen

Schokolade, Zuckerln, auch Weißbrot: dass diese Lebensmittel reich an Zucker sind, ist nichts Neues. Aber in unserem wöchentlichen Menüplan verstecken sich noch viele andere ungeahnte Zuckerfallen: Ein halbes Glas fertige Paradeissauce zum Beispiel enthält vier bis fünf Löffel Zucker. Fettfreien Salat-Dressings wird beinahe immer Zucker beigemischt, um einen intensiven Geschmack zu erreichen. Sogar Mehrkorn- und Vollkorncracker enthalten zuweilen bis zu einem Teelöffel Zucker pro Portion. Auch fertiges Rotkraut sollte eher gemieden werden: 700 Gramm enthalten circa 25 Zuckerwürfel.

Vegane Lebensmittel: schlechter als ihr Ruf

Der Trend, sich vegan zu ernähren, nimmt immer mehr zu. Besonders unter den Zwanzig- bis Dreißigjährigen lehnen immer mehr Menschen jegliche Art von tierischen Produkten ab. Aber ist diese Ernährungsweise tatsächlich gesünder? Nein, glaubt man zumindest der Verbraucherzentrale in Hamburg: Diese untersuchte 20 verschiedene Vegan-Produkte (u. a. Aufstriche, Drinks und Fleisch- sowie Käse-Imitate). Vier Produkte wiesen zu viel Fett aus, fünf einen zu hohen Salzgehalt. Auch gesättigte Fettsäuren sowie Geschmacksverstärker wurden häufig beigemischt. Das Ergebnis der Forscher: Zu oft sollten diese Produkte nicht auf dem Speiseplan stehen.

Beauty-Food

Gesunde Nahrungsmittel, die auch noch schön machen: Gibt es die überhaupt? Ja, natürlich! Für die Schönheit muss man nur das Richtige essen! Wenn Sie also Körper und Geist Gutes tun möchten, essen Sie möglichst

  • A wie Avocado

Sie enthalten zwar relativ viel Fett (ca. 40 g in einer mittelgroßen Frucht), aber es handelt sich dabei um ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf die Blutwerte auswirken. Die Vitamine A, C und E sind noch dazu richtige Schönmacher: Sie lassen Haut und Haare strahlen.

 

  • B wie Brokkoli

Das perfekte Anti-Aging-Gemüse schützt durch seine wertvollen Inhaltsstoffe die Haut vor UV-Strahlung, repariert geschädigte Zellen, unterstützt den Stoffwechsel, beugt Muskelverspannungen vor und ist wirksam gegen Stress. Fein gedämpft mit einem Löffel wertvollem Olivenöl, Flor de Sal und gerösteten Mandelblättchen: köstlich!

Nächsten Monat geht’s weiter im Alphabet! Wir haben auch einen Kochkurs zu diesem Thema: „HIMMLISCHES Essen – DAS BESTE für Ihre Gesundheit!“ am 20. Mai 2014. Details unter: www.daskochwerk.at/kochkurse

Ihre Anna Walcher,
Köchin aus Leidenschaft

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