Sonntag, 19. Mai 2019

Der Duft von Weihnachten

Ausgabe 2015.11
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Weihnachten steht vor der Tür. Fleißig wird geknetet, ausgerollt und ausgestochen. GESÜNDER LEBEN öffnet seine Adventbackstube und zeigt, wie köstlich und gesund Kekse sein können.


Foto: Can Stock Photo Inc. - Geribody

Die Weihnachtsvorbereitungen haben begonnen. Wir denken gerne an unsere Kindheit zurück und die Vorfreude auf das Fest der Liebe ist bei Jung und Alt groß. Wenn der Duft von Gewürzen, Zimtsternen, Tannenzweigen, Bratäpfeln und Vanillekipferl durch das Haus zieht, wird einem warm ums Herz. Weihnachten – da dürfen auch in unserer hektischen Zeit selbst gebackene Kekse, Lebkuchen, Stollen oder ein Früchtebrot nicht fehlen. Jeder fühlt sich herausgefordert, das köstlich duftende Gebäck seiner Familie und Gästen zu präsentieren. Auch Ernährungswissenschafterin Angela Mörixbauer erinnert sich noch heute gerne an Weihnachten. „Meine Großmutter hat in der Adventzeit immer zwei Reisekoffer voll mit Keksen gebacken und bis Weihnachten unter ihrem Bett versteckt, damit meine Schwester und ich nicht schon vorher darüber herfallen. Ich glaube, es waren 15 verschiedene Kekssorten.“

Kekse backen. Mit der beginnenden Weihnachtszeit stellen sich viele die Frage: Wie lassen sich überflüssige Kilos trotz der vielen Versuchungen vermeiden? Doch keine Sorge: Nicht alle Kekse machen dick. Außerdem rät Mörixbauer: „Für die Feiertage sollte man sich nicht gerade einen Diätplan vornehmen – das ist zum Scheitern verurteilt. In den Weihnachtstagen darf man sich ruhig einmal etwas gönnen.“ Dennoch kann man einige Tipps berücksichtigen. Beim Backen fängt es an: Damit die Kekse auch gesund und kalorienarm sind, sollte man die Zutaten wie Mehl, Zucker und Fett reduzieren oder sogar ersetzen. Nehmen Sie bis zu einem Drittel weniger Süße, die reduzierte Zuckermenge reicht zumeist völlig aus. Auch beim Fett können Sie sparen. Verwenden Sie weniger Butter, Margarine oder Schmalz als im Rezept angeführt. Probieren Sie einmal Pflanzenöl aus, das ein gesundheitsbewusster Ersatz für Butter ist. 80 Gramm Öl ersetzen rund 100 Gramm Butter.
Sie sparen zusätzlich ein wenig Kalorien ein, indem Sie das Backblech mit Backpapier auslegen statt einfetten. Beim Mehl ist das Reduzieren nicht ganz so einfach, doch es gibt gesunde Mehlsorten. Greifen Sie zu Vollkornmehl, idealerweise aus Dinkel. Bei einer Glutenunverträglichkeit sind gemahlene Nüsse, Mandeln oder Kokosflocken eine gute Alternative. Nüsse und Mandeln sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die unserer Gesundheit gut- tun. Außerdem enthalten sie wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die gegen den vorweihnachtlichen Stress helfen. Schokolade darf für das Verzieren der Kekse nicht fehlen. Dunkle Schokolade ist gesünder, weil sie mehr Kakao und weniger Zucker enthält als die hellen Sorten.

Kleine Kekskunde

GESÜNDER LEBEN weiß, welche Kekse die Österreicher zu Weihnachten besonders gerne essen.

Vanillekipferl. Die beliebtesten Weihnachtskekse in Österreich sind die allseits bekannten Vanillekipferl. Sie verbreiten beim Backen einen herrlichen Duft, der  uns sofort in Weihnachtstimmung versetzt.
Linzeraugen. Ein Klassiker, der in keiner Keksdose fehlen darf, sind die köstlichen Linzeraugen. Diese haben drei kleine Löcher auf der Oberseite, in denen die bekömmliche Marmelade für den Farbtupfer sorgt.
Nussecken. Wer zu Weihnachten gerne Nüsse mag, für den sind die Nussecken genau das Richtige.
Nussbusserl. Falls Sie nur wenig Zeit für die Zubereitung von Weihnachtskeksen haben, dann sind die köstlichen Nussbusserln genau richtig. Die Zubereitung ist einfach und schnell. Der Genuss hingegen ist groß.
Spitzbuben. Typisch österreichische Weihnachtskekse mit langer Tradition sind die beliebten Spitzbuben. Es sind viele Variationen möglich, weshalb die Spitzbuben perfekt sind, um sie gemeinsam mit Ihren Kleinen zu backen.
Kletzenbrot. Die Zubereitung eines Kletzenbrots ist aufwendiger, es lohnt sich aber auf alle Fälle.
Kokosbusserl. Eine weitere beliebte Busserlspezialität und kinderleicht herzustellen.
Husarenkrapferl. Mit Husarenkrapferln kann man sich die Vorweihnachtszeit am besten versüßen.
Florentiner Schnitten. Trotz der aufwendigen Zubereitung ist diese Sorte für den fruchtigen Keksgenuss zu Weihnachten genau das Richtige.
Kürbiskernkipferl. Eine neue Spezialität sind Kürbiskernkipferl. Nicht nur für Speisen wie cremige Kürbissuppe oder als Dekoration für den Herbst liegt der Kürbis im Trend, auch in die Weihnachtsbäckerei hat er es bereits geschafft.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Der Duft von Weihnachten
Seite 2 Lange Tradition

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