Freitag, 22. Februar 2019

Der Duft von Weihnachten

Ausgabe 2014.12-2015.01

Zur Adventszeit wird gebacken. Fleißige Hände kneten und walken den Teig für die Weihnachtsbäckerei. GESÜNDER LEBEN zeigt, dass Kekse gesund sein und trotzdem köstlich schmecken können!


Foto: © Can Stock Photo Inc. - OlegDoroshin

Die Advents- und Weihnachtszeit ist die Zeit des Backens. Kaum einer kann dem herrlichen Weihnachtsgebäck wie Christstollen, Lebkuchen, Linzer Augen oder Vanillekipferln widerstehen. Aber warum auch? Mit der richtigen Zubereitung sind diese süßen Naschereien sogar gut für die Gesundheit. Denn Zutaten wie Gewürze oder Nüsse sind sehr wertvoll und wirken sich positiv auf den Körper aus. „In Maßen genossen, können Kekse nicht ungesund sein. Aber: Zu viel des Guten ist nie gut“, ist sich Geschäftsführer und Chefzuckerbäcker Dietmar Muthenthaler von der K. u. K. Hofzuckerbäckerei Demel in Wien sicher. Außerdem ist ja Weihnachten nur einmal im Jahr. Dazu Ernährungswissenschafterin Mag. Angela Mörixbauer: „An den Feiertagen darf man sich ruhig einmal etwas gönnen. Übergewicht entsteht nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“ Aber: Achten Sie beim Keksebacken darauf, nur wertvolle Zutaten zu verwenden. Denn, so Autorin Johanna Aust: „Das tut dem Körper und der Seele gut.“

Gesunde Kekse backen. Eines sollte man aber nicht vergessen: Natürlich sind die meisten Kekse wahre Kalorienbomben. Doch mit einfachen Tipps und Tricks lassen sich fast alle Weihnachtskekse in gesunde Köstlichkeiten verwandeln. Der Zuckeranteil kann zumeist um ein Drittel reduziert werden. Sollten Sie die Kekse dennoch lieber süß mögen, eignet sich die Zugabe von klein geschnittenen Trockenfrüchten, die außerdem über viele Mineral- und Ballaststoffe verfügen. Für gesunde Weihnachtskekse können Sie anstelle hellen Mehls Vollkornmehl verwenden. Mit klein gehackten Nüssen bekommt jeder Teig ein Gesundheitsplus. „Kekssorten mit vielen Nüssen in der Rezeptur sind eher kalorienreich, dafür aber reich an ungesättigten Fettsäuren“, weiß Mörixbauer. Diese können den Cholesterinspiegel senken und so einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems vor-beugen. Egal ob Sie zu Haselnüssen, Walnüssen oder Erdnüssen greifen: Verzieren Sie Ihre Kekse anstatt mit Schokolade doch mit ein paar schmackhaften Nusssplittern. Auch Mandeln eignen sich hervorragend zum Verfeinern. Zum Backen können Sie auch Weihnachtsgewürze wie Zimt, Vanille oder Anis verwenden. Sie verleihen den Keksen nicht nur den typischen Geschmack. Zimt regt zudem die Verdauung an, während Vanille einen stimmungsaufhellenden Effekt hat. Für Diabetiker sind Haferflocken gut geeignet. Haferflocken liefern viel Energie, sind reich an Ballaststoffen und machen lange satt. Zudem wirken sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. „Für Diabetiker, die auf Süßes nicht verzichten wollen, aber keine Zeit zum Backen finden, bietet Demel eine exzellente Diabetikerschokoladentorte an“, ergänzt Muthenthaler.

Lebkuchen: Genuss mit langer Tradition. Seit Jahrhunderten begleitet das süße Gebäck die Menschheit. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Lebkuchen im 13. Jahrhundert in der Stadt Ulm, von der sich die Tradition des Lebkuchens ausbreitete. Je nach Rezeptur enthalten Lebkuchen Honig und Gewürze sowie ein wenig Mehl. Dazu kommen noch – je nachdem wo der Lebkuchen hergestellt wird – Trockenfrüchte oder Nüsse sowie Verzierungen aus Schokolade oder Zuckerguss. Den Nürnberger Lebkuchen gibt es schon seit vielen Jahrhunderten auf Oblaten, wobei der Grund weniger ein religiöser
denn ein zweckmäßiger ist. Die dünnen Kuchen sollten nicht am Ofen anbrennen. Ein spezielles Treibmittel macht den Teig des charakteristischen Gebäcks elastischer und locker. Lange haltbar bleiben Lebkuchen, wenn man sie in einer verschlossenen Box aufbewahrt und ein paar Schalen von der Mandarine oder Orange beigibt. Nach dem Backen muss der Lebkuchen sehr gut trocknen, bevor er in einer Haltbarbox aufbewahrt wird.

Backen mit Kindern. Kekse zu backen ist für Kinder etwas ganz Besonderes. Doch was für die Kleinen eine wahre Freude ist, bedeutet für die Eltern nicht selten auch Stress. GESÜNDER LEBEN zeigt, wie das Keksebacken zum Vergnügen wird. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit. Der Arbeitsplatz sollte kinderfreundlich sein. Achten Sie darauf, dass die Kinder an den Tisch herankommen und ohne Probleme kneten und formen können. Bedenken Sie, dass die Geräte und Ausstechformen kindergerecht sind. Vermeiden Sie auf jeden Fall Ecken und Kanten. Kinder können schnell die Geduld verlieren, vor allem wenn sie sich auf etwas freuen. Außerdem sind Kinder nicht so geschickt wie Erwachsene. Bedenken Sie dies bei der Vorbereitung und wählen Sie die Sorten der Kekse so, dass sie dem Alter des Kindes entsprechen. Einem Fünfjährigen ist es gleichgültig, ob die Vanillekipferln perfekt geformt sind. Er wird viel lieber den Teig rollen und kneten. Wählen Sie deshalb einfache Rezepte. Lassen Sie die Kinder so viel Arbeit wie möglich selbstständig durchführen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und die Kinder verlieren rasch ihre Ungeduld.

 

Die-besten-WeihnachtskekseJohanna Aust
Die besten Weihnachtskekse
Löwenzahn Verlag, 232 Seiten, 24,90 Euro

In diesem Weihnachtsbackbuch hat Johanna Aust all ihre Liebe und Kreativität sowie ihre langjährig erworbenen Kenntnisse hineingelegt. Aust gibt uns darin all ihre Erfahrung und viele Tipps und Tricks weiter, die ein Gelingen ihrer herrlichen Kekskreationen garantieren. Außerdem ist das Backbuch mit sehr schönen Fotos versehen.

Oesterreichische-Baeuerinnen-backen-WeihnachtskekseÖsterreichische Bäuerinnen backen Weihnachtskekse
Löwenzahn Verlag,168 Seiten, 17,95 Euro

Ob Vanillekipferln, Linzer Augen oder Kokoswölkchen – diese köstlichen Kekse finden Sie in diesem Backbuch. Bäuerinnen aus allen neun österreichischen Bundesländern präsentieren ihre besten und über viele Jahre erprobten Keksrezepte. Neben traditionellen Keksen finden Sie auch viele neue Rezeptideen. Einfach und unkompliziert zum Nachbacken.

 

 

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