Freitag, 24. Mai 2019

Bittermelone

28. November 2011
Erhöhter Blutzucker, metabolisches Syndrom, Insulinresistenz und Typ-2 Diabetes treten heute als weit verbreitete Volkskrankheiten auf. Dazu haben moderne Lebens- und Ernährungsgewohnheiten geführt, die sich wesentlich von denen langlebiger Völker unterscheiden.

Foto: flickr.com - Robert Couse-Baker
Bittermelone als Alltagslebensmittel
Ein Blick in die Küchen Indiens und Japans, speziell der über 100jährigen Einwohner Okinawas, zeigt auffällig häufig die Verwendung eines bestimmten Gemüses: der Bittermelone oder auch Bittergurke. Sie kommt täglich in Form von Gemüseeintopf auf den Tisch und gilt als einer der Hauptgründe für geistige und körperliche Fitness bis ins hohe Alter. Ihre Besonderheit: sie wirkt sich äußerst vorteilhaft auf den Zuckerstoffwechsel aus.

In der asiatischen Küche ist die gesundheitsfördernde Wirkung der Bittermelone bereits seit Jahrhunderten bekannt. Die Früchte werden unreif, grün und in verschiedensten Zubereitungsarten gegessen, aber grundsätzlich geschnitten und mit Salz mariniert, um den bitteren Geschmack zu beseitigen. In der traditionellen indischen Medizin finden die unreifen Früchte, Samen, Wurzeln und Blätter Verwendung. Als Gemüse sind Bittermelonen in unseren Breiten schwer erhältlich. Umso sinnvoller ist die Nahrungsergänzung durch den hochkonzentrierten Bittermelonen-Extrakt.

Tolle Kombination: Zimt & Banabablatt
Ebenfalls blutzuckeroptimierend wirken Zimtpolyphenole. Sie enthalten kein Cumarin, vor demaufgrund der leberschädigenden Wirkung gewarnt wird. Cumarin ist in billigem Cassia-Zimt enthalten, In teurem Ceylon-Zimt kommt es nur in geringen Dosen vor. Zimtpolyphenole aus Ceylon-Zimt sind überhaupt frei davon, da sie durch Wasserauszug gewonnen werden und Cumarin alkohollöslich ist. In Studien der amerikanischen Landwirtschaftsbehörde wurde der positive Einfluss von Zimtpolyphenolen auf erhöhte Blutzuckerspiegel bestätigt.

In Indien und auf den Philippinen verwendet man schon seit vielen Generationen das Blatt des Banababaumes zur natürlichen Blutzuckerregulierung. Banaba ist ein natürlicher Blutzucker- Transporter, der den Blutzucker für die Energie- Gewinnung zu den Muskeln und der Leber transportiert und somit die Blutgefäße und Nerven von den verheerenden Folgen ständig überhöhter Blutzuckerwerte schützt. Besonders empfehlenswert, da standardisiert und klinisch erprobt: der patentierte GlucoFit® Banaba-Ganzblattextrakt. Bei einer Dosierung von 50 mg erzielt er eine durchschnittliche Senkung des erhöhten Blutzuckers um 30%.

Empfohlen: Chrompicolinat
3-wertiges Chrom ist als Spurenelement in der Ernährung lebensnotwenig und zusammen mit Selen an der Spitze der Spurenelemente, an denen es uns heute mangelt. Ganz besonders wichtig ist Chrom für Diabetiker, Sportler und zur Arteriosklerosevorbeugung! Denn es verbessert die Insulintoleranz und hilft so den Blutzucker besser zu verwerten.

Ideal ist es, wenn Chrom als 3-wertiges Chrompicolinat in einem Nahrungsergänzungsmittel enthalten ist. Es gilt als eine der am besten bioverfügbaren Formen von Chrom (siehe J Trace Elem Med Biol, 21, 2:120-4, 2007). In einer Studie der Ohio State University (OSU) Department of Human Nutrition, Columbus zeigte sich, dass Chrompicolinat 16 fach besser verstoffwechselt wird als herkömmliches Chromchlorid, das in den meisten Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird.

Wann auf den Blutzucker achten?
Die Wirkung von Naturprodukten, die den Blutzucker beeinflussen, muss man sich regulativ vorstellen. Sinnvoll sind sie nur bei so genanntem Altersdiabetes bzw. seinen Anfängen. Es besteht keine Gefahr der Unterzuckerung. Regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist anzuraten. In Österreich gibt es etwa 400.000 Diabetiker, doch geschätzte weitere 100.000 wissen nichts von ihrem erhöhten Blutzucker.

Erhöhter Blutzucker, der auf beginnenden Altersdiabetes zurückzuführen ist, kann unbemerkt und auch schon bei jungen Menschen auftreten, vor allem, wenn Übergewicht, Ernährungsfehler und Bewegungsmangel zusammentreffen. Das Fatale an der Situation ist, dass der Diabetes Typ 2 zu Beginn keine Symptome verursacht. Oft wird er erst durch Spätfolgen diagnostiziert. Nur wenige wissen etwa, dass Grauer Star auf Vernetzung von Proteinfasern auf der Sehlinse infolge erhöhten Blutzuckers und Freier Radikale zurückzuführen ist. Hier ist etwa eine natürliche Blutzuckerregulation in Kombination mit starken Antioxidantien (Krill Öl) sehr sinnvoll. Diabetiker sollten überhaupt auf Antioxidantien achten, denn die Erkrankung ist von der Bildung Freier Radikaler im Körper begleitet.

Autor: Dr. Doris Ehrenberger, A-8382 Mogersdorf 159


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