Montag, 23. September 2019

Besser einkaufen im September

Ausgabe 09/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.


Der Sommer neigt sich dem Ende zu, und die ersten Herbstboten ziehen ins Land – auch bei Obst und Gemüse!

Brombeeren
Schon Hildegard von Bingen war von der heilbringenden Wirkung der Brombeeren überzeugt. Ein Sud aus deren Blättern wirkt entzündungshemmend und lindert Magen- und Darmbeschwerden. Aber auch die schwarzen Früchte haben es in sich. Sie enthalten viele Mineralstoffe und zeichnen sich durch einen hohen Vitamingehalt aus. 100 g Brombeeren enthalten übrigens 44 kcal (183 kJ).

Birnen
Bereits im 17. Jahrhundert gab es in Frankreich an die 300 verschiedene Birnensorten. Heute zählt man 5.000 Birnenarten, wobei die bekanntesten die Williams-Birne, die Alexander-Birne, die Mostbirne, die Gute Luise und die chinesische Nashi-Birne sind. Birnenbäume werden zum Obstanbau (Kulturbirne) als auch zur Zierde (Blüten, Früchte) angepflanzt. Birnen enthalten viel Vitamin A, B und C sowie Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium. Kalium wirkt besonders entwässernd, und Phosphor ist aufgrund seiner nervenstärkenden Wirkung wertvoll. Tipp: Essen Sie Birnen gegen Verdauungsstörungen!

Weintrauben
Im saftigen Fruchtfleisch der Weintraube sitzen zumeist harte, leicht bittere Kerne – außer bei den kernlosen Tafeltrauben. Weintrauben enthalten wertvolle Mineralstoffe und die Vitamine A, B und C. Und: Sie helfen beim Abnehmen, denn sie wirken entschlackend und entwässernd. Aus den Kernen wird das wertvolle Traubenkernöl gewonnen, das nicht nur gesund, sondern auch seit Jahrhunderten als Heil- und Kosmetikmittel bekannt ist.

Kürbis
Bereits die Ureinwohner Amerikas verwendeten den Kürbis als Grundnahrungsmittel. Zudem diente seine harte Schale als Trinkgefäß. Kürbisse sind für Diäten ideal, denn sie sind kalorienarm und vitamin- und mineralstoffreich. Kürbis wirkt harntreibend und stärkt Nieren und Immunsystem. Seit Jahrhunderten schätzen Gourmets in aller Welt die kulinarischen und gesundheitlichen Vorzüge des Kürbiskernöls – auch das schwarze Gold genannt. Dieses hochwertige Speiseöl ist von dunkelgrüner Farbe, schmeckt leicht nussig und wird vor allem für Salate, aber auch für andere Köstlichkeiten – wie z. B. Kürbiskernknödel – verwendet.

Brokkoli
Brokkoli gehört zu den gesündesten Gemüsesorten. Er enthält viel Magnesium, das wichtig für den Stoffwechsel, unsere Muskeln und das Herz ist. Brokkoli ist leicht verdaulich und hilft gegen Darmträgheit. Beim Kauf achten Sie darauf, dass die Blüten fest geschlossen sind. Wenn sie bereits leicht geöffnet sind, verfärben sie sich braun und verlieren an Aroma. Die Stängel müssen eine hellgrüne Farbe und eine feste Konsistenz aufweisen. Bevor Sie den Brokkoli zubereiten, waschen Sie ihn gründlich und schneiden Sie die Hauptstiele ein wenig ein, damit sie beim Kochen schneller gar sind. Tipp: Die saftig-grüne Farbe lässt sich erhalten, indem Sie dem Kochwasser ein wenig Zucker beimengen.

Fisolen
Gleich ein Tipp vorweg: Essen Sie Fisolen niemals roh, durch den giftigen Eiweißstoff Phasin kann es beim Verzehr zu (schweren) Magenbeschwerden bis hin zu Erbrechen bzw. zu extremem Durchfall kommen. Ist die Fisole allerdings gekocht, wird das gesundheitsschädliche Phasin abgebaut. Fisolen regen die Verdauung an, wirken entzündungshemmend und senken außerdem den Cholesterinspiegel. Beim Kauf achten Sie darauf, dass Sie frisch sind, das erkennt man an ihrer saftig-grünen Farbe, an einem kräftigen Knacken, wenn man sie in zwei Hälften bricht und an ihrer glatten, geraden Form. Fisolen verfügen über eine kurze Haltbarkeitsdauer. Lagern Sie sie deshalb in einem feuchten Tuch im Kühlschrank. Vor der Zubereitung waschen Sie das Gemüse und schneiden die Enden ab, eventuell vorhandene Fäden abziehen.

Holunderbeeren
Der Holunderstrauch mit seinen charakteristisch tiefschwarzen Früchten ist häufig in Gärten, am Wegesrand und in Wäldern zu finden. Vorsicht: Holunder ist roh giftig, der Verzehr führt zu Brechreiz und Durchfall. Erst durch Erhitzen wird der Holunder genießbar. Bekannt ist das Obst als schweißtreibend und harnfördernd. Die im Holunder enthaltenen Spurenelemente und Vitamine aktivieren das Immunsystem und helfen gegen Erkältungen. Köstlich ist er allemal: z. B. als selbst gemachter Holundersaft oder Marmelade.

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