Sonntag, 15. September 2019

Besser einkaufen im November

Ausgabe 11/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.


Draußen ist es kalt geworden. Greifen Sie zu Lebensmitteln, die Sie von innen wärmen wie z. B. Zwiebel, Kohl oder Porree. Diese stärken Ihre Abwehrkräfte und lassen Sie in der kalten Jahreszeit nicht mehr frieren.

Kohl
Kohl gilt als Vitaminbombe und ist reich an Vitamin C. Zum Vergleich: 100 Gramm Weißkohl haben so viel Vitamin C wie ein Glas Orangensaft. Das Gemüse enthält außerdem Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium. Tipp: Kohlwickel helfen gegen Gelenkschmerzen, Halsentzündungen sowie bei Infektionen und Wunden. Dazu waschen Sie die Kohlblätter und schneiden Sie den Stamm weg. Kohlgemüse ist nicht nur kalorienarm, es hilft auch, den Cholesterinspiegel zu senken. Das Vitamin E im Kohl beugt zudem den Plaques vor, die bei zu hohem Cholesterin die Gefäße verstopfen.

Endiviensalat
Endiviensalat gehört zu den Salat-sorten mit den wenigsten Kalorien. Er enthält zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium und Phosphor sowie viel Vitamin C. Der Bitterstoff Inulin, der vor allem in den Außenblättern zu finden ist, regt den Appetit an und wirkt harntreibend. Sie können den Salat bis zu zehn Tage aufbewahren, dazu in einem feuchten Tuch einwickeln.

Apfel
Der Apfel enthält ca. 30 Vitamine und verschiedene Ballaststoffe. Besonders wichtig ist das Pektin, das bei Darmproblemen hilft und den Cholesterinspiegel senkt. Die sekundären Pflanzenstoffe wie zum Beispiel das Quercetin nehmen einen günstigen Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Sie stärken die Widerstandskräfte und schützen sogar vor Krebs. Tipp: Essen Sie mindestens einen Apfel pro Tag.

Mangold
Wie kaum ein anderes Gemüse wird der Mangold sehr schnell welk. Daher sollten Sie ihn möglichst rasch verarbeiten. Tipp: Gerichte, die Spinat enthalten, können auch mit Mangold gekocht werden. Mangold hilft u. a. bei Darmproblemen und er beruhigt – wegen seines hohen Anteils an Vitamin B – die Nerven.

Birne
Egal, ob als Kompott, als Beilage zu Fleischgerichten oder als Rohkost –
die Birne ist vielseitig einsetzbar. Es gibt weltweit mehrere Tausend Birnensorten. Allen ist gemeinsam, dass sie ballaststoffreich sind. Außerdem enthält sie Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Vitamin C sowie Mineralstoffe. Reife Birnen sind sehr druckempfindlich und sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Tipp: Achten Sie daher beim Einkauf auf Druckstellen!

Zwiebel
Die Zwiebel wird schon seit Jahrhunderten bei Atemwegserkrankungen, insbesondere gegen Husten und Schnupfen eingesetzt. Sie wirkt aber auch im Verdauungsapparat und lindert Magen- sowie Darmbeschwerden. Die Zwiebel senkt zudem den Blutfettspiegel und den Blutdruck. Für  therapeutische Zwecke verwenden Sie die Zwiebel roh und zerkleinert. Denn gekocht verliert sie einen Teil ihrer Wirkung. Übrigens: Kinder kennen den Zwiebelsaft als Geheimtinte. Man schreibt mit dem Saft auf ein Papier. Nach dem Trocknen der Zwiebeltinte ist alles unsichtbar. Erst durch das Erwärmen des Papiers kommt das Geschriebene zum Vorschein.

Karfiol
Sind die Blätter des Karfiols schön grün und der Kopf cremig-weiß, ist das Gemüse herrlich frisch. Falls Sie den Karfiol nicht gleich verarbeiten, können Sie ihn tiefkühlen. Vor dem Einfrieren kurz in kochendem Wasser blanchieren. Beim Kochen bewahrt ein Schuss Zitronensaft die Röschen vor Verfärbungen. Karfiol ist sehr bekömmlich und schont empfindliche Mägen. Das Gemüse ist mit 24 Kilokalorien pro 100 Gramm ein Genuss ohne Reue und versorgt uns mit Vitamin C, B, Folsäure und Kalium. Personen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, sollten auf übermäßigen Konsum von Karfiol verzichten, da dieser Jod enthält.

Porree/Lauch
Porree wird auch als „Spargel des armen Mannes“ bezeichnet. Er enthält Vitamin C und zahlreiche Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen). Porree punktet zudem mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, die für den intensiven Geschmack verantwortlich sind. Besonders bedeutend sind dabei die Schwefelverbindungen, die antioxidativ und antibakteriell wirken. Porree kann für Entschlackungen eingesetzt werden. Porree regt zudem die Nierentätigkeit an und kann die Bildung von Nierensteinen verhindern. Außerdem wird die Verdauungstätigkeit angeregt.

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