Donnerstag, 19. September 2019

Besser einkaufen im November

Ausgabe 11/2011

GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.


Foto: wrw, Klaus Steves, berlin-pics, Dieter Schütz - pixelio.de
Gerade in der kalten Jahreszeit sollten wir darauf achten, genügend – möglichst frisches – Obst und Gemüse zu essen. Fünf Portionen am Tag sind laut Ernährungsexperten optimal. Selbst im November versorgen unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern Märkte und Geschäfte mit zahlreichen erntefrischen Obst- und Gemüsesorten.

Falls es Ihnen im November zum Einkaufen zu kalt ist, können Sie sich frisches Bioobst und -gemüse von Hauszustellern bis vor die Haustür liefern lassen (weitere Infos im Internet unter: http://marktcheck.greenpeace.at/bio-hauszustellung. 

Oder verbinden Sie den Einkauf mit einem das Immunsystem stärkenden Spaziergang!

Apfel

Der Apfel ist nach wie vor die beliebteste Obstsorte der Österreicher. Im Schnitt essen wir pro Jahr 30 Kilo davon! Besonders erfreulich: Nahezu hundert Prozent der verzehrten Äpfel kommen von unseren Bauern. Der Apfel ist eine altbewährte Gesundheitsfrucht. Besonders positiv wirkt er bei Verdauungsproblemen, er stabilisiert die Darmflora und damit das Immunsystem. Und: Er fördert einen ruhigen Schlaf und verlängert die Konzentrationsfähigkeit. Grund genug für uns alle zu feiern: Am 13. November ist wieder „Tag des Apfels“!

 

Birne
Die Birne ist dank ihrer großen Menge an Fruktose, Glukose und Kohlenhydraten eine natürliche und schnelle Energiequelle. Ob gelb, braun, rot oder grün – die tropfenförmigen Früchte sind gesund und schmackhaft und eignen sich hervorragend für abwechslungsreiche Rezepte. Sie zählt nicht nur zu den Vitaminbomben, sondern gilt auch als Wunderwaffe bei Verdauungsproblemen.

Quitten
Bis auf wenige Sorten in Südeuropa sind Quitten in der Regel roh ungenießbar, ihr Fruchtfleisch ist hart und holzig. Man unterscheidet bei Quitten zwei Sortengruppen, die Apfelquitten und die Birnenquitten. Vorwiegend verarbeitet man sie zu Marmeladen. Quitten sind reich an Ballaststoffen, Kalium, Eisen und Vitamin C. Bereits der griechische Arzt Hippokrates empfahl Quitten gegen Durchfall und Fieber und der römische Arzt Galen setzte Quittensaft zur Stärkung des Magens ein.

Endiviensalat
Der Endiviensalat zeichnet sich durch einen würzigen, leicht bitteren Geschmack aus. Seine Mineralien, Vitamine und Spurenelemente stärken den Kreislauf, das Herz und das Immunsystem. Endiviensalat regt den Appetit an und fördert mit seinen Bitterstoffen den Gallenfluss und die Fettverdauung.

Kohlsprossen
Kohlsprossen sind ein echtes Herbst- und Wintergemüse, sie werden wegen ihrer Frostbeständigkeit bis tief in die kalte Jahreszeit geerntet. Dabei haben sie einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Tipp: Kaufen Sie die Sprossen nach dem ersten Frost, denn dann sind sie noch bekömmlicher, da sie etwas von ihrem herben, bitteren Geschmack verlieren. Die Bitterstoffe fördern den Appetit und regen die Verdauung an. Kohlsprossen vermindern zudem das Krebsrisiko.

Spinat
Das grüne Blattgemüse beschleunigt das Muskelwachstum, das haben vor kurzem US-Forscher festgestellt (obwohl: Popeye weiß das schon seit Jahrzehnten!). Tipp: Bereiten Sie Spinat in der Mikrowelle zu. Durch den kurzen Kochvorgang gehen seine zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe am wenigsten verloren. Spinat ist dank seines hohen Magnesium-, Kalzium-, Natrium- und Kaliumgehalts gut gegen hohen Blutdruck.

Mangold
Wie kaum ein anderes Gemüse wird Mangold sehr schnell welk. Deswegen empfehlen wir, den Mangold spätestens 24 Stunden nach dem Kauf zu verarbeiten. Mangold regt die Darmtätigkeit an und beruhigt dank seines Vitamin- B-Gehalts die Nerven. Er verfügt über Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Vor allem Kalzium und Magnesium sind für einen reibungslosen Stoffwechsel unentbehrlich.

Kraut
Weißkraut ist bei uns besonders beliebt und für unsere Gesundheit wertvoll. Das Kraut hilft gegen Hautentzündungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie rheumatische und neuralgische Beschwerden. Weißkohl schützt zudem die Magenschleimhaut und lindert Gelenksprobleme.

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