Sonntag, 19. Mai 2019

Besser einkaufen im Mai

Ausgabe 05/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Foto: SonjaWinzer.de, Rainer Sturm, berlin-pics, Heidi Apel - alle www.pixelio.de
Nicht umsonst wird der Mai auch als Wonnemonat bezeichnet – das Angebot an hei-mischen Obst- und Gemüsesorten ist jetzt vielfältig wie selten im Jahr!

Das große Obst- und Gemüselexikon finden Sie unter www.gesünderleben.at/rezepte/lexika.

Erdbeeren
Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Vorzüge der roten Frucht liegen nicht nur im kulinarischen Bereich, sie verfügt über eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen wie etwa ätherische Öle, Kalium und Eisen. Sie wirkt belebend, schenkt Energie und Frische. Darüber hinaus ist sie eine Schlankheitsfrucht. Vor allem ist die Erdbeere, die etwa aus 90 Prozent Wasser besteht, ein optimales Mittel für eine Reinigungs- und Entschlackungskur. 100 g Erdbeeren haben nur ca. 32 Kalorien. Außerdem reguliert die köstliche Frucht den Cholesterinspiegel.

Lollo Rosso
Der Lollo Rosso kommt ursprünglich aus Italien. Er hat dunkelrote, stark gekräuselte Blattränder, die zum Strunk hin grün bis hellgrün werden. Lollos sind Pflücksalate bei denen die Blätter immer wieder nachwachsen, nachdem sie einzeln geerntet worden sind. Für die Zubereitung werden die Blätter von den Stängeln geschnitten oder abgezupft und anschließend gründlich gewaschen. Sie schmecken kräftig, leicht bitter und ein wenig nussig. Lollo Rosso lässt sich ausgezeichnet mit anderen Salaten kombinieren. Problemlos können Sie den Salat im Gemüsefach des Kühlschrankes etwa drei Tage aufbewahren.

Kohlrabi
Jetzt im Frühjahr sind die Kohlrabiknollen zart und fein im Geschmack und daher sehr gut für Rohkost geeignet. Die im Kohlrabi enthaltenen Senfölglykoside (Senfölglykoside sind schwefel- und stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die aus Aminosäuren gebildet werden) sind für den typischen, leicht scharfen Geschmack verantwortlich. Der Kohlrabi ist mit nur 24 Kalorien pro 100 g ein kalorienarmes Gemüse. Der außerordentliche Ballaststoffgehalt sorgt jedoch für einen hohen Sättigungsgrad. Die grüne Knolle weist einen großen Gehalt an Vitamin C auf. Vitamin C aktiviert und reguliert den Stoffwechsel und aktiviert Killer- und Fresszellen, die Krankheitserreger unschädlich machen. Je bläulicher die Schale, umso höher ist der Gehalt an Anthocyanen. Diese Farbstoffe haben viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit und können z. B. das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einige Krebsformen senken.

Karfiol
Der Karfiol kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Er ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und an Zellfasern. Ob ein Karfiol frisch ist, erkennt man am Geruch. Riecht er unangenehm, dann ist er alt oder kommt aus dem Kühlregal. An der Farbe dagegen kann man den Frischegrad nicht erkennen. Tipp: Kaufen Sie den Karfiol mit Blättern, diese zeigen die Frische am besten an. Bewahren Sie den Karfiol maximal zwei bis drei Tage auf, danach wird er schnell welk und bekommt einen penetranten Geschmack. Der Karfiol zählt zu den leicht verdaulichen Gemüsesorten und eignet sich hervorragend für Kranken-, Schon- und Diätkost.

Rote Rüben
Die Rote Rübe zählt zur Familie der Gänsefußgewächse. In manchen Regionen Österreichs ist sie auch unter dem Namen „Rohnen“ bekannt. Die kugelrunden oder länglichen Knollen haben eine braun-rote Schale und werden bis zu 600 Gramm schwer und sind reich an Mineralstoffen. Rote Rüben können Sie vielseitig in der Küche einsetzen, meist werden sie als Salat oder Essiggemüse gegessen. Als warme Gemüsebeilage harmonieren sie mit Fleisch und Fisch und passen gut in Suppen und Eintöpfe. Tipp: Kochen Sie die Roten Rüben in gesalzenem Wasser bei einem Gewicht von ca. 200 Gramm 50 bis 60 Minuten. Geschnitten und geschält werden sie am besten nach dem Kochen.

Knoblauch
Knoblauch wird vorwiegend in der mediterranen Küche verwendet. Er wirkt nicht nur antibakteriell, sondern hilft auch gegen Arteriosklerose d. h. er verringert Ablagerungen in den Blutgefäßen und verhindert, dass neue gebildet werden. Dadurch kann dem Risiko an Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, vorgebeugt werden. Außerdem wird die Verdauung gestärkt!

Karotten
Die Karotte zählt zu den ältesten Gemüsesorten. Bekannt ist das Gemüse durch den hohen Carotingehalt. Beta-Carotin wird in Verbindung mit Fett in Vitamin A umgewandelt, deshalb sollen Karotten stets mit etwas Butter, Margarine oder Öl zubereiten werden, denn der Körper kann Vitamin A nur aus dieser Verbindung aufnehmen und verwerten. Vitamin A ist unentbehrlich für die Sehfunktion sowie für das Wachstum der Zellen und der Haut. Tipp: Damit das Beta-Carotin nicht zerstört wird, empfiehlt es sich, die Karotten bissfest und nicht zu weich zu kochen.

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