Mittwoch, 18. September 2019

Besser einkaufen im Juni

Ausgabe 06/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Foto: Birgit H., Rainer Sturm, Johannes Schnitzler, WRW - pixelio.de
Sommerzeit ist Beerenzeit. Ob frisch, auf Kuchen oder püriert als Saft, die kleinen runden Früchte schmecken nicht nur lecker, sondern sind ein vitaminreicher Genuss mit wenig Kalorien.

Himbeeren
Die Himbeere zählt zu der Familie der Rosengewächse und ist seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Sie ist reich an Vitaminen und Spurenelementen, wirkt appetitanregend, entwässernd und leicht abführend. Ihre Wirkstoffe helfen bei Blasen- und Nierenleiden, Sodbrennen und Verdauungsstörungen. Die Früchte werden wegen ihrer Druckempfindlichkeit per Hand geerntet, locker nebeneinander in Schälchen gelegt und sofort gekühlt. Tipp: Himbeermilch, Himbeershake oder Himbeersirup mit frischem Wasser verdünnt – ein ideales Sommergetränk.

Kirschen
Die ursprünglich aus dem kaukasischen Raum stammenden Kirschen sind aus der wild wachsenden, in allen gemäßigten Regionen Eurasiens beheimateten Vogelkirsche hervorgegangen. Köstlich schmecken Kirschen frisch, jedoch auch in Kompotten, Mehlspeisen und süßen Aufläufen. Ideal auch zum Schnapsbrennen. Vorsicht ist allerdings bei übermäßigem Verzehr von Kirschen in Verbindung mit Wasser geboten. Die Folgen können unangenehme Bauchschmerzen und Blähungen sein. In der Naturmedizin werden Kirschen aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung gegen Nieren- und Blasenentzündungen eingesetzt.

Zucchini
Die Zucchini stammen aus Europa und zählen zu den Kürbisgewächsen. Sie  können bis zu 40 cm groß werden. Aus geschmacklichen Gründen werden sie zumeist kleiner geerntet, bei einer Größe von 15 bis 20 cm ist das Fruchtfleisch am zartesten. Sie sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Zucchini haben mit ca. 19 kcal/100 g sehr wenig Kalorien. Aufgrund ihres neutralen oder leicht nussigen Geschmacks sind diese in der Küche sehr vielseitig einsetzbar – sowohl für pikante als auch süße Speisen.

Paprika
Für die Schärfe der Paprikas ist der Stoff Capsaicin verantwortlich. Auch der gesundheitliche Aspekt kommt bei der Paprika nicht zu kurz. Zink und die Vitamine C und E sorgen für geschmeidige Gelenke und fördern die Konzentration. Aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehaltes reicht bereits ein halber Paprika, um den Tagesbedarf an Vitamin C zu decken. Interessant: Der grüne Paprika enthält weniger Nährstoffe als der rote. Achten Sie beim Kauf, dass der Paprika frisch und glänzend ist, über eine feste Schale und einen saftigen Stiel verfügt. Tipp: Bevor Sie die Schoten verwenden, entfernen Sie die Samenkörner und kochen den Paprika kurz in heißem Wasser, dadurch wird die Schärfe entzogen.

Feldgurken
Die Feldgurken sind etwa 10 bis 15 cm lang, also deutlich kürzer und dicker als die langen und schlanken Gurken. Besonders köstlich sind Feldgurken als Schmorgemüse mit Fleischfüllung, aber auch kalte Suppen mit Feldgurken schmecken hervorragend. Sie enthält Spurenelemente wie z. B. Kalzium, das für den Knochenaufbau wichtig ist, sowie Eisen, das die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit fördert. Ihr Kieselsäuregehalt trägt zur Festigung von Haaren und Nägeln bei. Außerdem wirkt sie stark entwässernd und fördert das Verdauungssystem. Tipp: Magenempfindliche Personen sollen besonders gut kauen, da Feldgurken ansonsten Darmbeschwerden hervorrufen können.

Paradeiser
Der Paradeiser besteht etwa aus 95 Prozent Wasser und punktet mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Der kleine Cocktailparadeiser enthält fast doppelt so viel Vitamin C wie sein großer Bruder. Paradeiser dürfen nie grün gegessen werden – außer es handelt sich um spezielle grüne Züchtungen. Unreife, grüne Paradeiser enthalten das Gift Solanin, das während des Reifeprozesses abgebaut wird. Solanin kann bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen. Den Paradeiser lagern Sie am besten bei 13 bis 18 °C und bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 bis 95 Prozent. Die Haltbarkeit der Paradeiser beträgt bis zu 14 Tage.

Erbsen
In Österreich wird zumeist die Gemüse- oder Pflückerbse angebaut. In jeder Hülse entwickeln sich bis zu acht Erbsen, die frisch oder getrocknet zum Kauf angeboten werden. Sie enthalten viel Eiweiß, Mineralstoffe und Spurenelemente. Tipp: Beim Kauf von Tiefkühlerbsen achten Sie darauf, dass der Inhalt nicht zu Klumpen zusammengefroren ist. Das deutet darauf hin, dass die Kühlkette unterbrochen wurde. Erbsen können nicht nur als Beilage zu Fisch, Fleisch und Geflügel serviert werden, auch mit Erbsen verfeinertes Risotto oder Püree schmecken köstlich.

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