Freitag, 24. Mai 2019

Besser einkaufen im Juli und August

Ausgabe 07-08/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Fotos: Eva Pilz, Chocolat01,knipseline, JouJou - pixelio.de
Endlich ist der Sommer da! Jetzt gibt’s köstliche Obst- und Gemüsesorten zu kaufen, die nicht nur schmecken, sondern dank ihrer Vitamine gut für unsere Gesundheit sind.

Melanzani
Frische Melanzani sind fest und die Haut ist glänzend. Kleine Früchte mit fünf bis acht Zentimeter Durchmesser schmecken am besten, große sind etwas herber. Melanzani eignen sich gut zum Schmoren, Dünsten, Braten oder Grillen. Tipp: Um den leicht bitteren Geschmack abzumildern, bestreuen Sie die Melanzani mit etwas Salz. Bevor Sie die Melanzani zubereiten, waschen Sie diese gründlich unter fließendem Wasser und schneiden sie längs in nicht zu dünne Scheiben. Achtung: Die Melanzani werden nicht geschält, zumal die Schale die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthält. Das Fruchtfleisch der Melanzani verfärbt sich an der Luft schnell. Um das zu vermeiden, beträufeln Sie diese mit Zitronensaft.

Fenchel
Der Fenchel ist vielseitig verwendbar – seine samenähnlichen Früchte und die Wurzel werden in der Heilkunde vorwiegend bei Husten und Blähungen eingesetzt. Die fleischige Knolle schmeckt köstlich (z. B. in Salaten, Gemüsegerichten und als Beilage zu gedünstetem Fisch). Die Pollen des Fenchels können als Gewürz verwendet werden, sie sind aromatisch und schmecken süß. Tipp: Gegen Blähungen – vor allem bei Kindern – empfiehlt sich das ätherische Fenchelöl, das Sie am besten mit Speiseöl verdünnen und im Uhrzeigersinn auf dem Bauch einmassieren.

Zuckermais
Der Zuckermais unterscheidet sich vom Futtermais dadurch, dass die Kohlenhydrate während der Reifung im Korn vor allem als Zucker und nicht als Stärke eingelagert werden. Außerdem hat Zuckermais eine viel dünnere Fruchtschale, deshalb schmeckt er im Reifezustand süß und zart. Die Körner enthalten bis zu 72 Prozent Wasser und punkten mit einer ausgewogenen Zusammensetzung an Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß, Mineralien und Vitaminen. Besonders köstlich schmeckt Mais gekocht oder gegrillt. Dazu werden die Hüllenblätter und Fäden entfernt, die Kolbenspitzen und das Kolbenende abgeschnitten und die Kolben gewaschen.

Zwetschke
Das Fruchtfleisch der Zwetschke ist weißlich bis grünlich gelb, saftig und süß bis säuerlich. Tipp: Kaufen Sie nur heimische Zwetschken. Tests zeigten, dass Importware  oft mit Pestiziden, Insektiziden und Herbiziden belastet ist. Zwetschken schützen vor Krebs, helfen gegen Stress und Verstopfung. Zwetschken enthalten viel Vitamin C, B1 und B2. Damit stärken sie die Nerven und machen stark gegen Stress. Deshalb: Geben Sie Ihren Kindern Zwetschken in die Schule mit, das hilft beim Lernen. Zudem sind Zwetschken ein perfekter Kuchenbelag, schmecken auch gut als Zwetschkenknödel und -röster.

Ribiseln
Ribiseln gibt es in Rot, Schwarz und Weiß. Die schwarze Sorte schmeckt eher säuerlich, die roten fruchtig, während die weißen süß bis säuerlich sind. Schwarze Ribiseln sind reich an Vitamin C. Allen Sorten werden tumorhemmende Wirkungen nachgesagt. Speziell rote Beeren sind beruhigend und stärken das Immunsystem. Als Tee genossen, wirken sich die Blätter der Schwarzen Ribiseln positiv auf Rheuma und Gicht aus. Ribisel eignen sich zur Zubereitung von Marmeladen, Säften oder Fruchtwein.

Marillen
Die Marille war in Armenien schon in der Antike bekannt. Die süße Frucht zählt aufgrund ihres aromatischen Geschmacks zu den beliebtesten Steinobstsorten und besticht durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe. Herausragend ist vor allem ihr Gehalt an Carotin, das das Sehvermögen und die Haut schützt. Hausfrauen und -männer zaubern aus Marillen zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten. Ob flaumiger Marillenkuchen, Marillenknödel, Marillenmarmelade oder -kompott: Marillen sind ein sommerlicher Hochgenuss!

Pfirsich
Die süßen Früchte sind reich an Mineralstoffen und Vitamin C. Vor allem die gelbfleischigen Sorten liefern Provitamin A, das vor Zellschäden schützt. Außerdem wird dem Pfirsich eine harntreibende, leicht abführende Wirkung nachgesagt. Damit Sie die Pfirsiche essen können, muss zunächst der Kern entnommen werden. Dazu halbiert man den Pfirsich und verdreht die beiden Pfirsichhälften gegeneinander, sodass sie sich voneinander lösen. Falls Sie den Pfirsich nicht sofort essen, beträufeln Sie das Fruchtfleisch mit Zitronensaft. Dieser verhindert, dass das Fruchtfleisch braun wird. n

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