Montag, 23. September 2019

Besser einkaufen im Februar

Ausgabe 02/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Foto: Klaus-Uwe Gerhardt-pixelio.de, micha berger-pixelio.de, wrw-pixelio.de, Paul Golla-pixelio.de
Noch ist der Winter nicht ganz vorbei, deshalb sollten Sie sich noch vor Frühlingsbeginn mit Powerfrüchten und verschiedenen Gemüsesorten einen Vitaminschub zur Stärkung Ihrer Abwehrkräfte holen. Besonders im Februar sind Eintöpfe mit oder ohne Fleisch empfehlenswert. Die liefern sowohl Energie als auch Wärme.

Achten Sie gerade jetzt auf eine bewusste Ernährung und greifen Sie zu heimischen Produkten, die aufgrund kürzerer Transportwege auch unser Klima schonen.

Apfel
Worauf muss ich bei der Zubereitung bzw. beim Genuss von Äpfeln achten? Viele Nährstoffe befinden sich in oder direkt unter der Schale, daher den Apfel am besten gar nicht schälen. Gegen unschöne Verfärbungen bei geschälten oder aufgeschnittenen Äpfeln hilft das Beträufeln mit Zitronensaft. Wollen Sie Äpfel kochen, dann greifen Sie am besten zu leicht säuerlichen und trockenen Äpfeln. Zum Backen sollten sie eher fest sein. Als Snack zwischendurch ist der Apfel bestens geeignet, da er als echter Muntermacher gilt!

Vogerlsalat
Frisch und aromatisch im Geschmack, besticht der Vogerlsalat durch sein fein-nussiges Aroma. Vor der Zubereitung den Salat stets gut säubern. Eine alte Küchenweisheit: Den Salat kurz in eiskaltes Wasser legen, damit die Blätter besonders knackig werden. Der Vogerlsalat ist ein hervorragender Vitaminlieferant – er enthält fünf Mal so viel Provitamin A und drei Mal so viel Vitamin C wie der „normale“ Kopfsalat.

Karotten
Bei der Zubereitung von Karotten gilt: Zuerst schaben und anschließend kurz unter kaltem Wasser abspülen. Karotten sollten möglichst frisch und knackig sein, dann enthalten sie die meisten Nährstoffe. Karotten eignen sich auch bestens zum Einfrieren. Schneiden Sie dafür die Karotten in gleichmäßig dicke und nicht zu feine Scheiben oder Würfel. Tipp: Blanchieren Sie die klein geschnittenen Karotten drei bis fünf Minuten in ungesalzenem Wasser, dadurch bleiben sie tiefgekühlt länger haltbar.

Rotkraut
Vor der Zubereitung entfernen Sie die äußeren Blätter. Dann wird das Kraut geviertelt. So lässt sich der Strunk gut als Keil herausnehmen. Danach schneidet man die Viertel in Streifen. Für Salate die Rotkrautstreifen sehr fein schneiden, dicker sollten sie für gekochte Speisen sein. Beim Kauf muss sich der Rotkrautkopf fest anfühlen, die äußeren Blätter sollten nicht welk sein. Ein Expertentipp: Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich bis zu drei Wochen – angeschnittene Stellen mit Folie abdecken!

Sellerie
Es gibt Stangen- und Staudensellerie, die beide keine braunen Flecken oder braune Blätter haben sollten. Bevor Sie den Stangensellerie zubereiten, die Stielenden abschneiden, die einzelnen Stiele gut waschen und eventuell harte Fasern oder Fäden abziehen. Der Knollensellerie darf beim Kauf nicht hohl klingen, wenn man darauf klopft. Achtung! Zu große Knollen sind meist holzig und wenig schmackhaft. Bevor Sie den Knollensellerie kochen, unbedingt vorher schälen. Beide Selleriesorten sind auch für Rohkost geeignet.

Chinakohl
Achten Sie beim Kauf besonders darauf, dass der Chinakohl knackig und fest ist. Die Blätter sollten keine braunen Stellen haben – außer Sie verkochen ihn. Besonders empfehlenswert ist der Chinakohl, wenn er als Salat zubereitet wird. Dafür sollten die äußeren Blätter entfernt und die restlichen gewaschenen und geschnittenen Blätter einige Stunden eingesalzen werden, damit diese Wasser abgeben und dadurch weicher werden.

Zwiebel
Die Zwiebel wirkt wie ein natürliches Antibiotikum – also gegen verschiedene Bakterien. Am besten entfaltet sie ihre gesundheitsfördernde Wirkung, wenn man sie roh isst. Ernährungswissenschaftler empfehlen, eine mittelgroße Zwiebel pro Tag zu verzehren. Bei Personen, deren Magen empfindlich ist, kann die Zwiebel auch gekocht oder gebraten gegessen werden, dadurch verliert sie ihre natürliche Schärfe und wird bekömmlicher.

Kürbis
Noch immer sind Kürbisse aus heimischem Anbau zu kaufen, da viele Sorten über mehrere Monate gelagert werden können (idealerweise bei zehn bis 14 Grad). Und das, ohne ihre wertvollen Inhaltsstoffe (Kalium, Eisen, Ballaststoffen, Vitamin A) zu verlieren. Der Kürbis wirkt entwässernd und harntreibend.

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