Samstag, 07. Dezember 2019

Besser einkaufen im Dezember und Jänner

Ausgae 2012/12-2013/01
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Foto: Petra Bork - pixelio.de, M. Großmann - pixelio.de, Lars Kunze - pixelio.de, Paul Golla - pixelio.de
Gerade jetzt im Winter ist eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung besonders wichtig. Greifen Sie daher zu heimischem Bio-Gemüse – das schmeckt und hält gesund!

Pastinake
Die Pastinake – lange Zeit fast in Vergessenheit geraten – feierte in den letzten Jahren ein Comeback. Sie ähnelt in ihrem Aussehen der Wurzelpetersilie, ist bis zu 40 Zentimeter lang und rund 1,5 Kilogramm schwer. Die Pastinake hat im Vergleich zu anderen Wurzelgemüsen einen sehr hohen Stärkegehalt. Sie ist ein wertvoller Mineralstofflieferant und reich an Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Ihre ätherischen Öle verleihen ihr ein fein-würziges Aroma,. Sie eignet sich bestens als Suppen- oder Kochgemüse. Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit kann die Pastinake hervorragend zu Babynahrung (z. B. Brei) verarbeitet werden.

Vogerlsalat
Frisch und aromatisch im Geschmack, besticht der Vogerlsalat durch sein feines, nussiges Aroma. Legen Sie ihn kurz in Eiswasser, dann werden die Blätter besonders knackig. Der „Rapunzel“ gilt als bekömmlicher Wintersalat und kann Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius standhalten. Schon der römische Feinschmecker Apicius schätzte den Feldsalat bei Magenverstimmungen. Sein hoher Anteil an Kalium, Kalzium und Phosphor hilft dabei, die kalten Wintertage gesund zu überstehen.

Chinakohl
Chinakohl ist ein vielseitig verwendbares Gemüse, das reich an Vitaminen ist. Er hat wenig Kalorien, besteht er doch zu 95 Prozent aus Wasser. Außerdem verfügt der Chinakohl über einen hohen Gehalt an Folsäure, die vor allem für Schwangere wichtig ist. Beim Kauf achten Sie darauf, dass der Kopf frisch und fest ist, welke Stellen zeugen von einer zu langen Lagerzeit. In der Gemüselade im Kühlschrank oder in ein feuchtes Tuch gewickelt bleibt der Chinakohl bis zu zwei Wochen frisch.

Rote Rübe
Die Rüben enthalten viele Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen sowie Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure. Rote Rüben lassen sich in der Küche vielseitig einsetzen. Meist werden diese gekocht als Salat oder Essiggemüse gegessen. Achten Sie beim Kauf auf eine unbeschädigte und glatte Schale. Die Rüben können im Gemüsefach im Kühlschrank rund eine Woche aufbewahrt werden. Sind sie schon gekocht, verderben sie leicht und sollten rasch verzehrt werden.

Sellerie
Von der Selleriepflanze werden sowohl die Blätter als auch die Wurzeln genutzt. Sein markantes Aroma verdankt er dem hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Seine Bitterstoffe sorgen für einen würzigen Geschmack. Als Rohkost oder als Salat kann man ihn mit verschiedenen Dressings servieren. Aber auch blanchiert oder gebacken wie ein Schnitzel schmeckt er hervorragend. Der Sellerie ist nach der Ernte sehr lange haltbar, wenn man ihn kühl, dunkel und trocken lagert. Ist das Gemüse bereits angeschnitten, sollte man ihn am besten im Kühlschrank aufbewahren, dabei die Schnittstelle mit Alufolie umwickeln. Damit sich der Sellerie beim Kochen nicht grau verfärbt, beträufeln Sie ihn mit ein wenig Zitronensaft.

Knoblauch
Knoblauch beugt Alterserscheinungen vor und hilft bei Magen- und Darmbeschwerden. Gute Qualität erkennen Sie an einer elastisch-prallen, saftigen Knoblauchzehe und einem grünen, festen Stiel. Frischer Knoblauch sollte nicht länger als zwei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Bei Wärme entstehen sehr rasch Triebe. Auch getrocknete Knollen kühl (nicht im Kühlschrank) und dunkel lagern. Damit Sie Knoblauch bekömmlich machen, entfernen Sie das Herzstück der Zehe oder lassen Sie die ganze Zehe einige Stunden in Milch ziehen.

Rotkraut
Aufgrund seiner festen Zellstruktur eignet sich das Kraut besonders für Speisen, die lange und langsam kochen müssen. Im Rotkraut sind die gleichen sekundären Pflanzenstoffe enthalten wie in Rotwein. Damit die rote Farbe bei der Zubereitung beibehalten wird, verwenden Sie ein wenig Essig oder Zitronensäure. Rotkraut ist sehr vitamin- und ballaststoffreich. Beim Einkauf sollten die Rotkrautköpfe fest sein. Angeschnittenes Rotkraut am besten mit Folie schützen. Tipp: Ziehen Sie beim Schneiden des Krauts Haushaltshandschuhe an, denn der Farbstoff Anthocyan lässt sich nur schwer von den Händen entfernen.

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