Dienstag, 16. Juli 2019

Besser einkaufen im Dezember & Jänner

Ausgabe 12/2011-01/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Foto: pixelio.de - Maria Lanznaster, Grey59, Susanne Beeck, Noncredo
Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder eine Liste an heimischen Obst- und Gemüsesorten zusammengestellt, die dank unserer (Bio-)bauern knackig und frisch in den Handel kommen. Der beste Grund für unsere Empfehlung, auf das saisonale und regionale Sortiment zu achten. Kaufen Sie anstelle von – importierten – Paprika, Paradeisern etc. lieber Erdäpfel oder Rotkraut aus Österreich!

Und nicht vergessen: Wer sich gesund ernährt und dazu noch Bewegung in der (zugegebenermaßen sehr frischen) Luft macht, hat bereits den entscheidenden Grundstein für das persönliche Wohlbefinden gelegt.

Apfel
Der Apfel ist aufgrund seiner Sortenvielfalt das ganze Jahr über erhältlich. Als Winteräpfel – diese werden im Herbst geerntet und kommen nach kurzer Lagerung genussreif in den Handel – können wir besonders Jonagold, Topaz, Gloster und Elstar empfehlen. Äpfel sättigen lang anhaltend und enthalten trotzdem nur 60 Kalorien pro 100 Gramm.

Birne
Seit dem Mittelalter gibt es die Birne in ganz Europa. Ab dem 18. Jahrhundert gab es eine umfangreiche Selektionsarbeit und viele Neuzüchtungen. Allerdings nicht so viele wie beim Apfel. Die Birnen werden in Tafel- (z. B. Gräfin von Paris), Koch- (z. B. Rote Kochbirne) oder Mostbirnen (z. B. Amstettner Mostbirne) eingeteilt. Birnen sind noch dazu sehr kalorienarm: Pro 100 Gramm haben sie nur 55 Kalorien.

Rote Rüben
Die Rote Rübe gehört zur Familie der Gänsefußgewächse und zählt zu einer der beliebtesten Gemüsesorten. Sie ist gut geeignet für Salate, Suppen oder als Beilage. Tipp bei der Zubereitung: Sie sollten die Rote Rüben zuerst unter fließendem Wasser sorgfältig waschen und dann die vorhandenen Blätter entfernen. Danach werden sie etwa eine Stunde in Salzwasser gekocht. Erst dann die Wurzeln und Blätteransätze entfernen und die Knollen schälen. Somit kann der Verlust von Saft und Aroma während des Kochens vermieden werden. Erfreulich: 100 g gegarte Rote Rüben enthalten nur 50 Kalorien.

Erdapfel
Der Erdapfel enthält besonders viel Vitamin C. Erdäpfelkenner schätzen den einzigartigen Geschmack wie z. B. bei einem guten Erdäpfelsalat. Wer alle zwei Monate einen Erdäpfeltag einlegt, beugt Allergien, Kopfweh und Hexenschuss vor. Tipp: Lagern Sie die Erdäpfel am besten trocken und kühl, so bleiben sie lange frisch. Ideal zur Aufbewahrung: kleine Jute- oder Leinensäckchen. Übrigens: Erdäpfel werden oft als Dickmacher bezeichnet. Das aber zu Unrecht! Denn ein mittelgroßer Erdapfel (60 g) enthält gerade mal 40 Kalorien. Also, es sind nicht die Erdäpfel die uns dick machen, sondern die falsche Zubereitung – etwa das Frittieren.

Karotten
Die Karotte ist ein oft unterschätztes Gemüse. Großteils wird die Karotte als Suppengemüse verkocht. Doch die Karotte enthält viel mehr Powerstoffe als gedacht. Denn Beta-Karotin bzw. Vitamin A
schützen vor Infektionen und Krankheiten. Außerdem enthält sie noch Selen, das eines der wichtigsten Spurenelemente für das Immunsystem ist. Ein frisch gepresster Karottensaft schmeckt nicht nur gut, sondern hilft gegen Sodbrennen und Magen-Darm-Probleme. Und: 100 g Karotten haben nur 25 Kalorien.

Salbei
Schon bei den Ägyptern galt Salbei als Heilpflanze. Sie setzten ihn vor allem gegen Unfruchtbarkeit und Potenzprobleme ein. Auf jeden Fall wirkt Salbei gegen Schweißausbrüche und übermäßigen Speichelfluss. Empfohlen werden der Salbeitee und -bonbons bei Husten und Halsschmerzen. Der Salbei hat außerdem noch eine desinfizierende Wirkung, deshalb setzt man ihn auch zum Spülen oder Gurgeln im Mund- und Rachenraum ein. Salbei hat eine so vielfältige Heilwirkung, dass man ihn zu Recht als Allheilmittel bezeichnen kann.

Knoblauch
Knoblauch ist ein richtiges Kraftpaket. Er hilft, Krankheiten vorzubeugen, weil er in der Lage ist, „unerwünschte Besucher“ aus dem Körper zu vertreiben. Der Knoblauch wird seit Jahrhunderten sowohl für kulinarische als auch für medizinische Zwecke eingesetzt. Außerdem wurde bei einer Studie, die die University of North Carolina durchgeführt hat, festgestellt, dass Menschen, die viel rohen oder gekochten Knoblauch essen, ein vermindertes Risiko aufweisen, an Darmkrebs zu erkranken.

Zwiebel
Auch der Zwiebel hat eine lange Tradition. Bereits im Altertum wurde er sowohl als Nahrungsmittel als auch als Gewürz und Heilpflanze verwendet. Er hilft bei Atemwegserkrankungen, besonders gegen Husten und Schnupfen. Die Zwiebel wirkt aber auch im Verdauungsapparat und lindert Magen- und Darmbeschwerden. Nach einer Legende soll die Zwiebel gegen das Böse helfen, ähnlich dem Knoblauch. Übrigens: 100 g Zwiebel haben 29 nur Kalorien.

Rotkraut
Rotkraut ist ein typisches Wintergemüse. Beim Einkauf achten Sie besonders auf die kräftigen, festen und matt glänzenden Blätter, denn daran erkennt man, ob er noch frisch ist. Rotkraut ist im Kühlschrank-Gemüsefach 14 Tage haltbar. Rotkraut kann man entweder als Salat genießen oder gekocht als Gemüse. Das kalorienarme Gemüse (56 Kalorien je 100 g) ist reich an Eisen, Mineralstoffen und Anthocyanen, welche entzündungshemmend sind und unser Immunsystem stärken.

Wurzelpetersilie
Bei der Wurzelpetersiele nutzt man vorwiegend die Wurzel, die Blätter können aber auch verwendet werden. Sie ist vor allem für Suppen und Eintöpfe geeignet, äußerlich den Pastinaken sehr ähnlich, jedoch schmeckt sie ganz anders. Das Wurzelgemüse verfügt über einen hohen Nährwert und enthält viele gesundheitsfördernde Stoffe. Vor allem ätherische Öle wie z. B. Apiol. Dieses wirkt antimikrobiell und fördert daher die Verdauung und die Nierentätigkeit.

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