Montag, 18. März 2019

Besser einkaufen im April

Ausgabe 04/2012
GESÜNDER LEBEN hilft Ihnen Monat für Monat bei Ihrem gesunden Einkauf. Wir sagen, welches Obst und Gemüse jetzt erntefrisch zu bekommen ist.

Foto: wrw - pixelio.de, Konstanze Moos - pixelio.de, Stephanie Hofschlaeger - pixelio.de, Dieter Kreikemeier - pixelio.de
Endlich ist der Frühling da! Die Tage werden wieder länger und auch unser Essen sollte sich den wärmeren Temperaturen anpassen. Deftige Kost ist passé. Jetzt ist frisches heimisches Obst und Gemüse angesagt.

Das große Obst- und Gemüselexikon finden Sie unter www.gesünderleben.at/rezepte/lexika.

Spargel
Spargel ist nicht nur reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Phosphat, sondern enthält auch Vitamin C, Vitamin E und bestimmte B-Vitamine, die vor allem für das Nervensystem wichtig sind. Außerdem schützt die Folsäure vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bekannt ist der Spargel auch für seine entschlackende und entwässernde Wirkung. Tipp: Bei der Zubereitung des Spargels schneiden Sie das untere Ende ab und die Stangen schälen Sie mit einem speziellen Spargelschäler von oben nach unten. Dabei dicht unter dem Kopf ansetzen und nach unten dicker schälen. Vorsicht: Grünen Spargel nicht schälen! Wenn Sie den Spargel geputzt und geschält haben, legen Sie ihn am besten in kaltes Wasser – so trocknet er nicht so schnell aus.

Mangold
Der Mangold eignet sich besonders um einen trägen Darm zu stimulieren. Dank seines hohen Vitamin B-Gehalts wirkt er beruhigend. Beachten Sie beim Kauf von Mangold, dass er sehr schnell welk wird. Deshalb ist es günstig, den Mangold möglichst am gleichen oder am darauf folgenden Tag weiterzuverarbeiten. Tipp für die Zubereitung: Kochen Sie ihn nur wenige Minuten in Salzwasser. Empfehlenswert ist auch ein knackiger Mangoldsalat aus jungen rohen Blättern.

Kräuter
Vor allem Schnittlauch, Bärlauch, Liebstöckel, Oregano und Zitronenmelisse zählen zu den gängigsten Kräutersorten. Egal, wo Sie die Kräuter in Ihrem Garten pflanzen, das Beet muss jederzeit bequem erreichbar sein, daher ist es ratsam, die Kräuter so einzusetzen, dass man zur Ernte oder beim Jäten nicht ins Beet treten muss. Ideal sind auch Trittsteine, um bei feuchter Witterung keine nassen Füße zu bekommen. Falls Sie kein Gartenbesitzer sind, können Sie die Kräuter auch in Töpfe pflanzen und in der Wohnung an einem sonnigen Platz ziehen. Nicht nur, dass Ihre Speisen durch die Zugabe von frischen Kräutern bekömmlicher schmecken, sie weisen auch einen hohen Anteil an zellschützenden Substanzen auf und beugen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Rhabarber
Der Rhabarber gehört zur Familie der Knöterichgewächse und wird bis zu 1 Meter hoch. Vielleicht überraschend: Rhabarber ist kein Obst, sondern ein Gemüse. Der Blattstiel wird für Kompott, Marmeladen und Gelees verwendet. Ursprünglich stammt der Rhabarber aus Asien. Bereits um 2.700 v. Chr. wurde er in einem chinesischen Kräuterbuch als Heilmittel erwähnt. Die Wurzel ist darmregulierend und wird für entschlackende Frühjahrskuren eingesetzt. Zudem ist er reich an Ballaststoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Die Blattstiele sind essbar, die Blätter jedoch giftig. 100 g gekochter Rhabarber enthalten nur 15 Kalorien. Im April wird der Rhabarber im Glashaus geerntet – Ende Juli beginnt der Freilandanbau. Wichtig: Wenn der Rhabarber zu blühen beginnt, werden die Stiele holzig und zäh und sind daher zum Genuss nicht mehr geeignet.

Radieschen
Im 16. Jahrhundert kam das Radieschen nach Europa, die Herkunft ist allerdings unklar. Generell wird das Radieschen in zwei Hauptgruppen eingeteilt: Die großen je nach Sorte roten, weißen bzw. schwarzen Rettiche und die kleinen, bis mittelgroßen roten Radieschen. Gesund sind sie in jedem Fall: Sie enthalten viel Vitamin C, Eisen, Kalium und auch Kupfer. Tipp: Einfach putzen, die Blätter entfernen und kurz waschen, sonst verlieren sie an Aroma und werden blass. Die Blätter eignen sich gut für einem Blattsalat oder zur Belegung eines Vollkornbrots.

Knollensellerie
Knollensellerie wird auch Wurzelsellerie genannt. Zur selben Familie zählen auch der Stangensellerie (die Stiele werden verzehrt) und der Schnittsellerie, dessen Blätter zum Würzen verwendet werden. Durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen erhält der Knollensellerie seinen typischen Geschmack und Geruch. Das Aroma wird intensiver, je kleiner der Sellerie geschnitten wird. Für Ihre Gesundheit ist er deshalb so wichtig, weil er reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Kalzium und Phosphor enthält. Nicht nur, dass er blutreinigend, harntreibend und entwässernd wirkt, unterstützt er auch das Immunsystem. Aufbewahren lässt sich der Knollensellerie am besten im Gemüsefach des Kühlschranks – und das bis zu zwei Wochen. Lagern Sie das Gemüse nicht gemeinsam mit Obst, der Sellerie verdirbt so schneller. Übrigens: Haben Sie gewusst, dass der Knollensellerie ein Aphrodisiakum ist? Dies besagt zumindest eine Legende. Unser Tipp: einfach ausprobieren …

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