Dienstag, 10. Dezember 2019
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Obstlexikon
Foto: Wikimedia © Fir0002

Die Marille (Prunus armeniaca) ist in Deutschland als Aprikose bekannt. Sie gehört zu den Rosengewächsen (Rosaceae) und ist somit eine nahe Verwandte von Pfirsich und Mandel. Ihr Ursprung liegt in China und dem Hochland zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer. Als ursprüngliche Steppenpflanze bevorzugt sie sommertrockene, warme Regionen. Erwerbsmäßig angebaut wird sie in zahlreichen wärmeren Ländern. In Europa finden sich günstige Bedingungen rund ums Mittelmeer, wie in Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. Auch aus der Türkei kommen relevante Mengen an Marillen in den österreichischen Verkauf.

In Österreich ist vor allem die Wachau für ihre aromatischen Marillen bekannt. 85 Prozent der österreichischen Marillenernte stammt aus Niederösterreich. Insgesamt wurden in Österreich im Jahr 2009 5.965 Tonnen Marillen produziert. Der Import ist allerdings fast genauso hoch wie die Eigenerzeugung. Pro Kopf verspeist jede Einwohnerin beziehungsweise jeder Einwohner 3,1 Kilogramm Marillen im Jahr.

Verwendung und Zubereitung
Aussehen und Geschmack
Inhaltsstoffe und Gesundheitswert




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