12 heiße Beauty-Tipps für den heißen Sommer

Ausgabe 2019.07/08

Gerötete Wangen, geschwollene Beine und Schweißtropfen auf der Stirn: Selbst die schönste Jahreszeit hat unerwünschte Nebenwirkungen. Doch die müssen nicht sein! Denn mit den Beauty-Tipps von GESÜNDER LEBEN strahlen Sie heuer mit der Sonne um die Wette.  


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Der Umfang der Fesseln steht im Hochsommer in direktem Zusammenhang mit dem Anstieg der Temperaturen. Je höher die Quecksilbersäule klettert, desto müder und schwerer werden Füße und Beine. Damit nicht genug: Glänzende Haut, zerlaufendes Make-up und Schweißausbrüche sind die kosmetischen Schattenseiten der Sonnensaison. Schade, denn gerade in dieser Jahreszeit will man sich in kurzen Kleidern und Bademode gut fühlen – und auch so aussehen. Deshalb hat GESÜNDER LEBEN die besten Anti-Hitze-Strategien, mit denen man sommerlichen Sorgen die kalte Schulter zeigen kann. 

BADEN – INTIM UND SICHER

Schutz beim Schwimmen. Beim Baden, Wellnessen oder aber auch beim Wassersport kann es bei Frauen zum Eindringen von Wasser in die Scheide kommen. Dies führt mitunter zu einer Erhöhung des pH-Wertes Alkalisierung in der Scheide, was eine Störung im Mikrosystem bewirken kann. Die unangenehme Folge Die Angriffsfläche für Bakterien und Pilze wird dadurch größer. Spezielle Tampons, die beispielsweise mit hochwertigem, medizinischem Vaselineöl getränkt sind, können hier einen verlässlichen Schutz bieten - vor allem bei verunreinigtem oder chloriertem Wasser.

  

 1. Feuchtigkeit statt Fett

Natürlich braucht die Haut auch bei sommerlichen Rekordtemperaturen Pflege; allerdings nicht mehr in schwerer oder gar cremiger Form. Fetthältige Texturen wirken wie eine isolierende Wärmeschicht, die die Haut zusätzlich überhitzt und sich wie ein schwerer Film über die Poren legt. Bei Temperaturen über 23 Grad eignen sich leichte Hydrocremes besser. Sie fühlen sich nicht nur frisch an, sondern versorgen die Haut auch mit der Extraportion Feuchtigkeit, die sie durch hitzebedingtes Verdunsten verloren hat. Besonders effektiv arbeiten Wirkstoffe wie Urea oder Milchsäure. Sie binden Feuchtigkeit im Hautinneren und verhindern ein vorschnelles Verdunsten. 

 

 2. Glanz-Stopp: Tipps für einen matten Teint

Im Sommer schieben die Schweiß- und Talgdrüsen ungefragt Überstunden. Die Haut fühlt sich dadurch zwar weniger trocken an, glänzt aber vor allem im Bereich der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) übermäßig stark. Was hilft? Nach der Reinigung einen Toner mit integrierten Puderpartikeln benützen! Das beugt der Glanzentstehung vor. Danach empfiehlt sich eine mattierende Lotion mit talgregulierendem Zink. 

 

Praktisch für unterwegs ist übrigens Puderpapier; diese kleinen Löschblätter passen in jede Hosentasche und saugen Glanz und Talg auf wie ein Schwamm. 

 

 3. Make-up: Haltbarkeit trotz Hitze

Der vermehrten Talg- und Schweißbildung ist es auch geschuldet, dass Foundation und das Make-up nicht gut halten und unschön verwischen. Bei sommerlicher Gluthitze sollten Sie daher auf wasserfeste Produkte umsteigen. Wichtig: Produkte mit der Auszeichnung „water resistant“ sind nicht mit „Waterproof“-Produkten zu verwechseln. Erstere sind zwar wasserresistent, aber nicht vollkommen wasserfest. Sie halten damit wohl Schweiß und Spritzwasser ab, wer jedoch mit seinem Make-up baden gehen will, braucht spezielle Waterproof-Produkte. 

 

Noch ein Tipp für haltbares Sommer-Make-up: Bestäuben Sie das gesamte Gesicht sowohl vor als auch nach dem Auftragen der Foundation großzügig mit losem, transparentem Puder. Er saugt Schweiß und Talg auf und hält den Teint seidig matt. 

  

 4. Strahlen statt glänzen

Es gibt zwei Sorten von Glanz: den schönen und den unschönen Schein. Letzterer entsteht – wie bereits beschrieben – durch eine übermäßige Schweiß- und Talgproduktion. Der schöne Schein wirkt hingegen sexy und tüncht den Teint in einen feinen Sonnenschimmer. Visagisten sprechen von einem „glow“ und zaubern diesen Effekt mit einem simplen Trick auf die Haut: Sie vermischen etwas Cremerouge mit einem Klecks Vaseline und streichen das Ganze vorsichtig auf die Wangenkochen, die Brauenbögen und auf das Dekolleté. Einfallendes Sonnenlicht wird reflektiert und lässt die Haut leuchten.

  


 

 5. Kosmetik aus dem Kühlschrank

Wer während der Sommermonate sämtliche Kosmetika im Kühlschrank lagert, schlägt zwei Fliegen auf einen Streich. Erstens sorgen die gekühlten Texturen für einen angenehmen Frischeeffekt auf der Haut. Zweitens verlängert eine kühle Lagerung die Haltbarkeit der Produkte. Übrigens gilt dieser Trick nicht nur für pflegende, sondern auch für dekorative Kosmetik. Ob Foundation oder Nagellack: Sämtliche Schönmacher fühlen sich bei kühlen Temperaturen am wohlsten. 

  

 6. Erfrischung zum Sprühen 

Glühende Sommerhitze fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern bedeutet auch Stress für unsere Haut. Durch die hohen Temperaturen kommt es zu einem extremen Verdunstungseffekt. Vor allem sensible Haut kann kaum noch Feuchtigkeit binden und neigt zu Trockenheit, kleinen Fältchen und manchmal sogar Juckreiz. Um den Hydrogehalt trotz Rekordhitze konstant zu halten, empfehlen Beauty-Experten, die Haut mehrmals täglich mit einem Thermalwasserspray zu erfrischen. 

 

Tipp zum Selbermachen: Mischen Sie eine Hälfte Wasser und eine  Hälfte frischen, abgekühlten Grüntee (oder mildes Gesichtswasser) in einer kleinen Sprühflasche, lagern Sie diesen Frischekick im Kühlschrank und benebeln Sie damit die Haut alle zwei bis drei Stunden. 

Tipps unsere Beauty-Redaktion

Die GESÜNDER LEBEN-Beauty-Experten stellen Monat für Monat Produkte vor, die uns besonders überzeugt haben. 

1. Pflegt und hinterlässt einen feinen Schimmer auf der Haut: „Spezielles Hautpflege-Öl“ von Bi-Oil, ab € 7,95

 2. Frischer Vitamin-Kick zum Aufsprühen: „MiraVera – erfrischendes Hautwasser“ von P. Jentschura,  ca. € 72,50

 3. Pflegt – und fühlt sich so gut an wie Eiswürfel auf der Haut: „Aloe Vera Active Gel – Kühlende Maske“ von Dermasence, € 14,60

 4. Versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und hilft, diese zu speichern: „AQUAporin – Erfrischende Lotion“ von Eucerin, € 20,95

 5. Enthält erfrischendes Gletscherwasser: „Lift & Repair Tagescreme” von Medical Beauty, € 29,99

 6. Panthenol und Thermalwasser helfen, die Hautbarriere zu schützen: „Sensitive Shower Mousse“ von Eubos, € 12,50

 

  

 7. Weniger schwitzen: So stoppt man den Schweiß

Durch unsere rund zwei Millionen Schweißdrüsen verdampfen jeden Tag bis zu vier Liter Flüssigkeit. Unsere körpereigene Kühlflüssigkeit besteht dabei zu einem Großteil aus Wasser, aber auch aus Salz, Eiweiß, Fetten und Hormonen. Anders als viele glauben, ist Schweiß an sich geruchlos. Erst wenn er in Kontakt mit Bakterien, die sich natürlicherweise auf der Haut befinden, kommt, riecht es unangenehm. Vorbeugend gegen solche Sommeraromen wirken Anti-Transpirante, die die Schweißproduktion hemmen und gleichzeitig Düfte neutralisieren. Am effektivsten wirken sämtliche Deos auf glatt rasierter Haut. Die Härchen sind nämlich kleine Sammelstellen für natürliche Bakterien und intensivieren die Geruchsbildung. 

 

Noch ein Tipp: Wer unangenehme Körperaromen nicht nur übertünchen, sondern auch bremsen will, bedient sich der Hilfe von Mutter Natur: Dafür übergießt man eine Handvoll getrocknete Salbeiblätter mit 250 ml kochendem Wasser und lässt das Ganze 30 Minuten ziehen. Ein paar Tropfen dieser Tinktur auf einen Wattebausch geben und damit morgens und abends die gereinigten Achselhöhlen abreiben. 

 

Der Effekt: Salbei wirkt verengend auf die Hautporen und somit schweißregulierend. 

 

 8. Sommerstoffe aus Naturfasern

Bei tropischen Temperaturen möchte man sich am liebsten alle Kleider vom Leib reißen und so wenig Stoff auf der Haut spüren wie möglich. Beobachtet man jedoch Menschen, die in ganzjährig heißen Regionen leben, wird man feststellen, dass hier kaum kurze Kleider, sondern stattdessen lange und luftige Gewänder getragen werden. Der Grund ist plausibel: Lange Stoffe aus Naturfasern (z. B. Leinen) schützen die empfindliche Haut nicht nur vor ultravioletter Strahlung, sondern saugen auch Schweiß und Feuchtigkeit gut auf und wirken damit kühlend. Je weiter und flatteriger die Kleidung ist, desto besser wirkt der natürliche Klimaanlagen-Effekt. 

  


 

 9. Trinken, trinken, trinken

Wasser ist unser Lebenselixier. Je mehr Wasser der Körper durch Schwitzen und Verdunstung verliert, desto mehr Wasser müssen wir zu uns nehmen. Idealerweise trinkt man im Sommer wenigstens drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee über den Tag verteilt. Doch Vorsicht: Widerstehen Sie der Versuchung, bei Sommerhitze zu eisgekühlten Getränken zu greifen! So verlockend die eisige Frische auch ist, sie bewirkt das Gegenteil des gewünschten Effekts. Eiskalte Getränke regen die körpereigene Wärmeregulation an und man schwitzt noch mehr als zuvor. Besser eignen sich lauwarme, ungesüßte Erfrischungen.

 

 10. Kühler Kopf: Erfrischung für die Kopfhaut

Vor allem unter langem Haar staut sich die Hitze des Sommers und sorgt für sprichwörtlich rote Köpfe. Wer sich nach einer Erfrischung sehnt, setzt auf einen simplen Trick: Einfach ein paar Tropfen Minze-, Menthol- oder Zitrusöl ins Shampoo mischen. Die Öle hinterlassen auch nach der Haarwäsche einen angenehmen Kältefilm auf dem Kopf. Und ganz abgesehen davon duften sie herrlich nach Sommer. 

 

 11. Schwere Beine? Müssen nicht sein!

Geschwollene, schwere Beine und dicke Knöchel sind im Sommer nicht selten. Wer diese Symptome lindern will, sollte mit verschiedenen Tricks arbeiten. Regelmäßiges Hochlagern der Beine und Füße ist der erste Schritt. Aber auch Wechselduschen aus lauwarmem und eiskaltem Wasser regen die Zirkulation in den Zellen an und wirken damit abschwellend. Unterstützend und erfrischend sind auch abschwellende Beincremes mit Koffein, Ginkgo oder Efeu. Für den Frischekick zwischendurch hilft außerdem ein Trick aus Großmutters Zeiten: Ein Glas Wasser mit einem Schuss Franzbranntwein mischen, eine alte Nylonstrumpfhose darin spülen und die Strumpfhose circa zehn Minuten ins Eisfach legen. Anschließend anziehen, Beine hochlegen und den kribbelnden Frischekick genießen.   

 

 12. Milde Gewürze für mildeTemperaturen

Der Sommer ist schon heiß genug. Wer nicht unnötig schwitzen will, sollte ihn nicht noch heißer und vor allem schärfer machen, als er es ohnehin schon ist. Dafür verzichtet man über die Sommermonate am besten auf scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer; sie kurbeln nämlich die Stoffwechselaktivität und damit die Körpertemperatur zusätzlich an. Wer den würzigen Geschmack trotzdem nicht missen will, setzt auf milde Alternativen, wie z. B. Koriander oder Curry. Oder aber: Gönnen Sie sich einen großen Eisbecher mit Erdbeeren und Schlagobers. Ein klein wenig sündigen dürfen wir ja auch! GESÜNDER LEBEN wünscht einen schönen Sommer!

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