Samstag, 16. Februar 2019

10 x besser gepflegt 10 x schöner

Ausgabe 2016.10
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Falten, Rötungen oder Juckreiz sind die Folgen falscher Pflege. gesünder leben zeigt die häufigsten Pflegefehler – und verrät, wie Sie sie ganz einfach vermeiden!


Foto: © Can Stock Photo Inc. - ipag

Unser größtes Organ ist gleich­­zeitig auch unser anspruchsvollstes. Auf mangelnde oder falsche Pflegemaßnahmen reagiert unsere Haut nämlich prompt mit Rötungen, Trockenheit oder gar schuppigen Stellen oder kleinen Knitterfältchen. GESÜNDER LEBEN analysiert die 10  häufigsten Pflegefehler – und sagt, wie man sie ganz leicht vermeidet. Ihrer Haut zuliebe!

1. Reinigung Allzu viel ist ungesund!
Eine gute Reinigung ist die Grundlage jeder Pflege. Dieser Grundsatz ist richtig. Und wichtig. Allerdings ist er kein Freifahrtschein zum hemmungslosen Schrubben und Rubbeln. Auf zu aggressives oder gar zu häufiges Waschen reagiert die Haut enorm empfindlich. Wird der Haut durch die falsche Art des Reinigens zu viel Fett entzogen, büßt sie damit auch ihre natürliche Schutzbarriere ein. Trockenheit und ein unangenehmes Spannen können ebenso die Folge sein wie Entzündungen oder Pickel. Achtung! Bakterien haben nach einer übertriebenen Reinigung leichtes Spiel, sich an der Hautoberfläche festzusetzen.
So geht es richtig:  Das Wichtigste für eine sanfte Reinigung ist die richtige Wassertemperatur. Diese sollte eher etwas zu kühl als zu warm sein. Ideal ist handwarmes Wasser. Gereinigt wird zudem maximal zweimal pro Tag und unbedingt mit einem Reiniger, der dem Hauttyp entspricht. Dabei gilt: Je trockener die Haut ist, desto sahniger sollte die Reinigungslotion ausfallen. Wer zu besonders empfindlicher Haut neigt, benutzt nur bei der abendlichen Reinigung eine Waschlotion und reinigt ansonsten ausschließlich mit Wasser. Tipp: Einige Hauttypen reagieren empfindlich auf kalkhältiges Wasser. Mit speziellen Wasserenthärtern tun Sie Ihrer Haut einen großen Gefallen!

2. Eincremen Aber flott!
Kosmetische Pflege sollte auch eine Gelegenheit der Haut – und damit automatisch auch der Seele – sein, ein paar ruhige Momente und Streicheleinheiten zu bekommen. Ein häufiger Pflegefehler ist daher eine zu kurze Einwirkzeit von Cremes und Masken. Vor allem Tagescremes werden oft nur schnell und nachlässig vor dem Make-up aufgetragen. So jedoch bekommen die Wirkstoffe aber keinen ausreichenden Vorlauf, um ihr wohltuendes Werk vollbringen zu können. Anstatt in die Haut einzudringen, verbindet sich die Pflege mit dem Make-up und ist so in ihrer Wirksamkeit eingeschränkt.  
So geht es richtig:  Nehmen Sie sich Zeit. Keine Sorge: Im hektischen Alltag muss das nicht viel sein. Immer nur so lange, bis die Haut bereit ist für den nächsten Pflegeschritt. Beim Auftragen einer Creme dauert das immer so lange, bis die aufgetragene Menge vollständig eingezogen ist. Natürlich gilt dieser Grundsatz nur dann, wenn Sie die richtige Dosis benutzt haben. Wer zu viel Creme aufträgt, kann auf ein vollständiges Einziehen ewig warten. Das richtige Maß finden Sie durch ausprobieren. Wenn das aufgetragene Produkt nach etwa zwei Minuten eingezogen ist, ohne einen Film zu hinterlassen, haben Sie es perfekt dosiert. Bei Masken gilt hingegen: Hier können Rückstände auf der Haut durchaus erwünscht sein. Gehen Sie beim Auftragen und Einwirken einer Pflegemaske daher stets streng nach Anweisung vor.

3. Creme Zu fett, zu feucht!
Pflege ist nicht gleich Pflege. Schließlich ist Haut nicht gleich Haut. Im Wesentlichen unterscheiden sich die verschiedenen kosmetischen Cremes durch ihren Anteil an Feuchtigkeit und Fett. Sofern dieses Verhältnis perfekt auf den Hauttyp abgestimmt ist, hat man die Basis einer guten Pflege geschaffen. Ergänzende Wirkstoffe oder Vitamine sind dann das Tüpferl auf dem i. Ob Sie das richtige Verhältnis von Fett und Feuchtigkeit gefunden haben, merken Sie daran, dass sich die Haut zu keiner Zeit gespannt anfühlt oder fahl aussieht. Wer die Haut regelmäßig mit einer ausgewogenen Pflege behandelt, sollte nach dem Waschen kein Spannungsgefühl verspüren.
So geht es richtig:  Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von einer Kosmetikerin oder einem Dermatologen über die Bedürfnisse seiner Haut aufklären. Aber auch in Eigenregie kann man herausfinden, ob das Fett-Feuchtigkeits-Verhältnis der Pflege ausgewogen ist. So können Sie Ihrer gewöhnlichen Creme ein paar Tropfen Öl (z. B. reines Olivenöl) untermischen. Nimmt die Haut dieses angereicherte Gemisch auf, ohne zu glänzen oder sich schwer anzufühlen, könnten Sie über eine reichhaltigere Pflege nachdenken. Oder machen Sie den Feuchtigkeitstest und vermengen Sie die Creme mit ein paar Tropfen Aloe-vera-Saft. Fühlt sich die Haut damit sanfter und praller an, fehlt es Ihrer Pflege an Feuchtigkeit.

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