Mittwoch, 22. Mai 2019

Wasser macht schön

Ausgabe 07-08/2009
Endlich Sommer – wir genießen jeden einzelnen Sonnenstrahl. Damit wir aber im Herbst nicht Überraschungen in Form von neuen Fältchen erleben, heißt es jetzt cremen, cremen, cremen!

Foto: Dmitry Ersler - fotolia.com
An die zwanzig Jahre braucht die Haut, bis sie all ihre Funktionen vollständig entwickelt hat. Und kaum ist sie erwachsen, setzt auch schon ihr Alterungsprozess ein. Eigentlich ungerecht! Stress, Nikotin, vermehrte UV-Strahlung sowie Schlafmangel beschleunigen die Hautalterung noch. Hinzu kommen unausgewogene Ernährung und zu wenig Flüssigkeitszufuhr. Unser größtes Organ wird trocken, empfindlich und schlaff, es braucht mehr Zeit für die Regeneration und bildet schließlich Falten. Besonders exponierte Stellen wie Gesicht, Hals, Dekolleté und Hände sind vorzeitig betroffen. Wer aber bereits in jungen Jahren gut pflegt, legt einen wertvollen Grundstein für zeitlose Attraktivität.

Hautpflege nach Maß
Ist einmal die sogenannte Hautbarriere gestört, führt das dazu, dass die Haut Feuchtigkeit nicht mehr binden kann – sie trocknet aus. Die Zahl der Menschen mit extrem trockener und empfindlicher Haut wächst ständig. Umso wichtiger ist die richtige Pflege.

Die Kosmetikhersteller bieten heute Produkte für sämtliche Pflegebedürfnisse an. Die wichtigsten Bestandteile aller Cremes sind Wasser und Lipide. Je nach Anteil und Herstellung wird eine Creme eher wässrig oder ölig. Es gibt wässrige Lösungen, wässrige Gele, Öl-in-Wasser- Emulsionen, Wasser-in-Öl-Emulsionen, ölige Gele und Öle. Neben den Grundbausteinen bestehen sie aus wertvollen Inhaltsstoffen, die pflegen und schützen.

Im Sommer braucht die Haut vermehrt Feuchtigkeit, es ist daher besonders wichtig, dem Hauttyp entsprechend zu Cremes oder Lotionen mit weniger Ölanteil zu greifen. Oft ist es aber gar nicht so leicht, den persönlichen Hauttyp festzustellen, zudem ändert er sich auch mit der Zeit. Eine Methode für den Selbsttest: Gesicht gründlich reinigen, eine halbe Stunde warten und dann mit einem Vergrößerungsspiegel zur Selbstanalyse. Je nachdem gibt es Mischhaut, trockene Haut, fette Haut, sensible Haut etc. Ihr Dermatologe steht Ihnen sicher mit Rat zur Seite.

Feuchtigkeit bringt Spannung
Je älter wir werden, desto weniger Talg produzieren wir. Die Haut wird trocken, spröde und rau und beginnt zu spannen. Manche klagen auch über Juckreiz. Nun ist die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit besonders wichtig. Flüssige Emulsionen und Cremes mit einem hohen Anteil an Feuchtigkeitsspendern wie Glycerin oder Hyaluronsäure sind sehr empfehlenswert. Biopolymere wie beispielsweise Vielfachzucker verleihen der Haut Feuchtigkeit und neue Spannkraft. Moderne Cremes liefern messbare Ergebnisse und hauchen einer matten, schlaffen Haut wieder Frische und Attraktivität ein.

Die Mischung macht‘s
In der Antifaltenpflege liegt das Hauptaugenmerk auf der Hauterneuerung und der Anregung des Stoffwechselprozesses. Beliebte Anti-Aging-Wirkstoffe sind Vitamin B3, Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10 und Grüntee-Extrakte. Als erste Wahl gelten auch Retinoide, besonders Vitamin A und Fruchtsäuren wie Alpha Hydroxysäuren. Diese regen die Haut an, sich schneller zu erneuern. Altersbedingte Hautveränderungen wie Pigmentveränderungen oder Falten können gemildert werden.

Müde Haut – wach auf!
Moderne Forschung macht es möglich: Mit altersgerechten Produkten können Sie Ihre Haut über viele Jahre geschmeidig und gesund halten. Ausgeklügelte Mischungen von Vitaminen, Spurenelementen, UV- Filtern und Hautbefeuchtern erzielen nachhaltige Wirkung. Es ist heute wirklich möglich, viel jünger auszusehen als noch vor wenigen Jahrzehnten.

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