Dienstag, 26. September 2017

Von der Sonne geküsst

Ausgabe 2017.07-08
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Genießen Sie die wärmenden und bräunenden Strahlen der Sommersonne. Damit die Haut aber keine Schäden davonträgt, gilt es, einige Regeln zu beachten – vor, während und nach dem Sonnenbad.


Foto: iStock-PeopleImages

Fakt ist: Alle sichtbaren Zeichen der Hautalterung wie Falten, Pigmentflecken, erweiterte Äderchen und Elastizitätsverlust werden durch Sonneneinstrahlung maßgeblich verstärkt. Jedes Sonnenbad löst einen Anstieg von freien Radikalen in der Haut aus, schädigt die Zellkerne (DNS) und schwächt das Abwehrsystem der Haut. Vor allem die aggressiven Sauerstoffteilchen zerstören tief in der Haut liegende kollagene und elastine Fasern und provozieren so eine vorzeitige Faltenbildung. Schlimmer noch: Die DNS-Schädigung kann in weiterer Folge zu Hautkrebs führen. Auch ohne die typischen Anzeichen eines Sonnenbrandes (gerötete, glühende Haut) ist daher jedes (!) Sonnenbad Stress für die Haut, von dem sie sich mindestens zwölf Stunden lang erholen muss. Doch soll man deswegen auf ein Bad in den schönen Strahlen wirklich verzichten? Keine Sorge. Das muss niemand. Durch verantwortungsvollen Umgang mit ultravioletter Strahlung werden die Risiken minimiert – und der Teint trotzdem sanft und hübsch getönt. GESÜNDER LEBEN hat die wichtigsten Regeln für ein vernünftiges Sonnenpflege-Schutzprogramm!

Kinder, wie die Sonne lacht!

Spielen im Sand und toben am Strand ist kein ungefährlicher Spaß. Denn zarte Kinderhaut verfügt nur über sehr schwache Schutzmechanismen gegen UV-Strahlung.

Erst ab circa dem 15. Lebensjahr ist der körpereigene Schutz umfassend ausgeprägt. Lichtschutz für die Kleinen liegt daher in der Verantwortung der Großen. Und so funktioniert er für empfindliche Kinderhaut am besten:

Die richtige Creme: Sonnencremes, die speziell für die Bedürfnisse von Kinderhaut entwickelt wurden, sind in der Regel frei von künstlichen Zusatzstoffen und Alkohol. Überdies wird meistens nicht mit chemischen, sondern mechanischen Sonnenfiltern gearbeitet. Diese ziehen nicht in die Haut ein, um hier einfallende Strahlung zu absorbieren, sondern legen sich wie ein dichter Film aus kleinen Schutzpartikeln auf die Haut und hindern die Strahlung so am Eindringen.

Hoher Lichtschutz: Je höher der Lichtschutzfaktor ist, desto besser. Idealerweise verwendet man bei Kindern Sunblocker von wenigstens LSF 50.

Wasserfestigkeit: Ein wasserfestes Produkt zu verwenden, ist nicht nur beim Planschen und Baden entscheidend, sondern auch zum Schutz vor schweißbedingten Lücken.

Kleidung schützt: Den umfänglichsten Schutz erreicht man, indem man das Kind zusätzlich sommerlich, aber möglichst ganzkörperbedeckt einkleidet. Und: Lassen Sie Ihr Kind möglichst nicht in der direkten Sonne spielen. Unterschätzt wird übrigens oft das Sonnenbrandrisiko der Kopfhaut. Kinderhaar ist nicht üppig genug, um das zarte Köpfchen vor Strahlung abzuschirmen. Kappen, am besten mit einem extra Schutz für den Nacken, verhindern einen geröteten Kopf.

After-Sun für die Kleinen: Nach dem Sonnenbad sollte die Sonnencreme wieder gründlich abgewaschen werden, damit Rückstände keine Reizungen hervorrufen können. Eine spezielle After-Sun-Pflege ist aber in der Regel nicht notwendig, da Kinderhaut von sich aus noch ausreichend Feuchtigkeit produziert. Ist es allerdings doch einmal zu leichten Rötungen oder gar einem Sonnenbrand gekommen, lindern kalte, in Kamillentee getränkte Handtuch-Wickel den Schmerz. Eine anschließende Salbung mit reinem Aloe-vera-Saft kühlt.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Von der Sonne geküsst
Seite 2 Vor der Sonne: Pre-Tanning

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