Mittwoch, 18. September 2019

Unser Haar wird ständig strapaziert

07. April 2011
Haare sind vielen Belastungen ausgesetzt: Sonne, Wind, Salz und Chlorwasser strapazieren das Haar. Mechanische Belastungen durch zu intensives Kämmen und Bürsten oder Tragen von Haarspangen kommen hinzu. Auch heißes Fönen, zu häufige Dauerwellen und Colorationen wirken sich negativ aus. Zuletzt spielen auch Ernährung und Lebensweise eine Rolle.

Quelle: Kosmetik transparent

Die Folgen

Durch die Belastungen wird die ursprünglich intakte, geschlossene Schuppenschicht wird aufgebrochen, die Schuppenlagen werden schrittweise abgelöst. Im Haarinneren kann immer weniger Feuchtigkeit gespeichert werden. Die Haare wirken stumpf und glanzlos, haben gespaltene oder abgebrochene Spitzen.

Typgerechte Pflege gezielt einsetzen

Wie Haare aussehen – ob gesund und glänzend oder müde und kraftlos – das hat jeder Einzelne selbst in der Hand. Regelmäßige Haarpflege kann Schäden vorbeugen und sie ausgleichen. Zur typgerechten Pflege gehören neben dem richtigen Shampoo auch entsprechende Pflege- und Stylingprodukte. Diese schützen das Haar und sorgen für Glanz und Halt.

Shampoos reinigen und pflegen

Grundaufgabe eines jeden Shampoos ist die Reinigung von Schmutz, Talgpartikeln und Stylingrückständen. Deshalb beinhalten Haarshampoos verschiedene waschaktive Substanzen, so genannte Tenside. Diese müssen gründlich und mild reinigen, gut ausspülbar, haut- und schleimhautverträglich sowie biologisch abbaubar sein.
Darüber hinaus enthalten heute Shampoos verschiedene Pflegestoffe wie Öle, Aminosäuren, Vitamine, Proteine oder Pflanzenextrakte, die die Haare schützen und sie gesund halten. Im Trend liegen Vitamine, wie etwa Vitamin F oder Provitamin B5, die für Spannkraft und Elastizität sorgen.

Spülungen, Conditioner und Balsam lassen das Haar glänzen

Haarspülungen, auch Conditioner oder Balsam genannt, können nach jeder Haarwäsche angewendet werden. Sie enthalten eine höhere Menge an Pflegestoffen als Shampoos. Diese benetzen die Haaroberfläche und gleichen den natürlichen Feuchtigkeitsverlust aus. Die Haare werden glatter und leichter kämmbar. Zudem sind sie vor Belastungen wie etwa Fönen besser geschützt. Wie das Shampoo sollte auch ein Balsam auf den Haartyp abgestimmt sein.
Im Trend liegen Conditioner, die das Haar nicht „beschweren“. Denn gerade leicht fettige oder normale Haare kämpften früher oft mit einem Problem: entweder Schwierigkeiten beim Kämmen oder kein Volumen. Abhilfe bieten hier spezielle Pflegestoffe, die den Pflegeeffekt beim Kämmen bieten, anschließend aber an der Haaroberfläche verdampfen. Dadurch behalten die Haare ihr Volumen.

Haarkuren reparieren

Haarkuren bieten verstärkte Pflege. Sie wirken gezielt bei Haarproblemen, die mit einem Shampoo oder einer Spülung allein nicht lösbar sind: Haarkuren gleichen Schäden an der Struktur des Haares aus. Sie kitten gespaltene Haarspitzen und glätten die Oberfläche. Das Haar wird elastisch, glänzend und besser kämmbar. Haarkuren gibt es zum Ausspülen oder auch als Produkte, die im Haar bleiben.

Cremen bieten hochkonzentrierte Pflege

Bei sehr stark strukturgeschädigtem Haar helfen Aufbaucremen. Das ist die intensivste Form der Pflege mit hoch konzentrierten Pflegestoffen.


Quelle: Kosmetik transparent, www.kosmetik-transparent.at

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