Dienstag, 24. September 2019

Um jahre jünger aussehen. Gesichtsyoga statt Skalpell und Botox - Buchtipp

Ausgabe 2019.09
Seite 2 von 2

 

Buchtipp

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CHI STATT BOTOX: FERNÖSTLICHE GEHEIMNISSE ZUR FALTENREDUZIERUNG

Verlag BACOPA, € 24,80

Besseres Aussehen vom ersten Tag an
Gesichtsyoga besteht aus gezielten Übungen, durch die die Gesichtsmuskeln an Masse gewinnen. Diese Muskelmasse ersetzt das Volumen, das das Gesicht durch verlorenes Unterhautfett eingebüßt hat. Schmid: „Somit wirkt es an den richtigen Stellen wieder voluminöser, das heißt, man bekommt wieder eine schöne straffe Stirn, hohe Wangenknochen, offene Augen und prallere Lippen.“ Die straffere Haut kommt zum einen davon, dass die Haut bei jedem Üben gut durchblutet wird, die Lymphflüssigkeit, die ansonsten Schwellungen verursacht, in Bewegung kommt und abfließen kann. „Zum anderen bekommen die Muskeln Volumen, was das Gesicht wieder pfirsichartiger aussehen lässt.“ Durch diesen Straffungseffekt werden so manche Fältchen verschwinden und andere deutlich reduziert. Auch Tränensäcke sind nach dem Training milder oder gänzlich verschwunden. Bereits nach dem ersten Üben lassen sich laut Schmid die ersten positiven Effekte im Gesicht erkennen. Man sieht erholt und irgendwie „glatter“ aus.

Sichtbare Effekte durch regelmäßige Übung
Nasolabialfalten, also die Falten zwischen Nase und Mundwinkeln, können sich richtig tief in die Haut eingraben. Sie entstehen, weil die Muskulatur der Wangen schlaff und schwer geworden ist und nach unten sinkt. Vor allem bei schlanken Frauen können sie sehr ausgeprägt sein. Schmid: „Wer kennt den Spruch nicht: Man hat entweder Falten oder Übergewicht.“ Dieser Spruch hat durchaus seine Berechtigung, so die Kinesiologin: „Denn mit jedem Kilo mehr auf den Rippen hat man natürlich auch mehr Volumen im Gesicht. Außer man macht Gesichtsyoga. Die wachsenden Muskeln erzeugen auch bei sehr schlanken Frauen – zu denen auch ich mich zähle – ausreichend Volumen im Gesicht, sodass die Nasolabialfalten sich glätten und das Gesicht nicht mehr so hager aussieht.“ Ein weiterer Schwachpunkt im Gesicht: die Oberlippe. Die Elastizität des Bindegewebes der Oberlippe und der Nase lässt nach und die Oberlippe erschlafft und wird schmäler. Schmid kennt das Dilemma: „Vollere Lippen lassen uns jünger wirken. Deswegen lassen sich so viele Frauen die Lippen aufspritzen.“ Mit Gesichtsyoga kann man sich Schmerzen und Kosten sparen: „Man bekommt eine tolle Straffung und eine automatische Aufpolsterung, bei der niemand einen kosmetischen Eingriff vermutet, weil sie so natürlich wirkt.“

5 Gesichtsyogaübungen für Zu hause

GESÜNDER LEBEN zeigt fünf Übungen, die Ihr Gesicht jünger und frischer machen. Jede Übung 30 bis 45 Sekunden durchführen. Idealerweise fünf Mal in der Woche.

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Mehr Charisma, weniger Doppelkinn, weniger schnarchen
Kein Wunder, dass Schauspieler Aufwärmübungen fürs Gesicht machen, damit sie Gefühle ausdrucksstärker rüberbringen können: „Ein trainiertes Gesicht wirkt geschmeidiger und lebendiger. Diese Geschmeidigkeit im Gesicht erzeugt Charisma und Attraktivität“, so Schmid. Regelmäßige und vor allem gezielte Übungen verbessern die Durchblutung des Gewebes der Gesichts- und Halspartie. Das lässt das Fettgewebe schmelzen, strafft den Zugenbeinmuskel und damit die Hals- und Kinnregion. Das erzeugt schöne jugendliche Gesichtskonturen und bekämpft auch das Doppelkinn. Was noch sehr interessant zu beobachten ist: Schnarchen und Altern kommen oftmals Hand in Hand. Schmid: „Wie denn auch nicht, wenn das Gewebe im Kinn- und Halsbereich, wie im letzten Punkt beschrieben, vollkommen schlaff ist?“ Den Zungenbeinmuskel zu stärken, führt dazu, dass man weniger schnarcht, während gleichzeitig die Kinn- und Halspartie profitiert. „Das bestätigen mir immer wieder meine Kursteilnehmerinnen, die zu Hause ihre Männer dazu überreden, ein zwei Übungen am Tag gegen ihr Schnarchen zu machen.“

Frischer Teint statt müde Ausstrahlung
Abgesehen davon, dass man nicht gern müde ist – zumindest nicht tagsüber – lässt einen Müdigkeit leider auch richtig alt aussehen. Schmids Tipp: „Ich mache mein Gesichtsyoga am liebsten nach dem Aufstehen, manchmal noch im Bett. Das macht richtig munter und wärmt für den Tag auf. Eine Krankenschwester, die meinen Kurs gemacht hat, liebt es, die Übungen im Nachtdienst zu machen. Sie machen munter und frisch und geben den Augen einen wachen, fitten Ausdruck.“ Durch das gefestigte Gewebe im Gesicht werden zusätzlich die Wangenkonturen und herabhängende Mundwinkel angehoben. Das verleiht einen entspannteren, freundlicheren Gesichtsausdruck. Ähnliches gilt auch für die Kiefermuskulatur, die extrem empfindlich auf Stress reagiert und ihn speichert. „Immer wieder erlebe ich es in meinen Kursen, dass durch wiederholtes Üben die Beweglichkeit im Kieferbereich verbessert wird und dadurch teilweise Blockaden im Nacken-Schulter-Bereich aufgelöst werden.“ Generell verbessert Gesichtsyoga auch die Laune. Das besagt laut Schmid die sogenannte Facial-Feedback-Hypothese: „Wenn du lächelst, lächelt auch deine Seele. Da Gesichtsyoga zum einen die Muskeln entspannt und zum anderen die Mundwinkel nach oben zieht, werden nach innen positive Impulse gesendet. Das steigert das Wohlgefühl.“

Übersicht zu diesem Artikel:
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