Freitag, 22. Februar 2019

Traumteint in nur 4 Wochen

Ausgabe 09.2014
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Nach der intensiven Sommer- und Sonnensaison heißt es: Wie machen wir unsere Haut fit für den Herbst? Hier finden Sie die perfekte Anleitung, wie Sie in nur vier Wochen zu einem Traumteint kommen.


Foto: © Can Stock Photo Inc. - ipag

Jünger wird leider niemand. Der Zahn der Zeit kennt nun einmal keine Gnade und nagt selbst bei scheinbar makellosen Schönheiten früher oder später am Hautbild und am Teint. Die Zeit zu stoppen ist unmöglich. Sie aber geschickt für sich zu nutzen ist ein kluger Schachzug, um auch weiterhin frisch, gesund und jung auszusehen. Die Zeit arbeitet nämlich nicht immer nur gegen uns. Im Gegenteil: In einem Rhythmus von circa 28 Tagen durchläuft die Haut einen permanenten Prozess der Erneuerung. Wer diesen Prozess clever zu unterstützen und nutzen weiß, braucht lediglich vier Wochen, um seinen Teint auf ein Traumniveau zu bringen. Und: dort zu halten. Worauf warten Sie also noch? Die Zeit läuft. Nutzen Sie sie.

Woche 1
Runter mit den Resten!
Auch wenn es beim Menschen nicht so deutlich sichtbar ist, kann man sich den Zellerneuerungsprozess der Haut wie das Häuten einer Schlange vorstellen. An der Oberfläche der Haut liegt die älteste Zellschicht, die nach und nach verhornt, stumpfer und härter wird, ehe sie letztlich abgestoßen wird. Durch diesen Prozess wird die darunterliegende, junge Zellschicht frei. Teilweise sitzen veraltete Hornzellen aber so hartnäckig fest, dass sie sich von allein nur schwer lösen und einen stumpfen Grauschleier über den Teint ziehen. Um die junge Haut zum Vorschein und den Teint zum Strahlen zu bringen, gilt es, so rasch wie möglich diese stumpfen Hornzellen abzutragen und den vitalen Zellnachwuchs ans Tageslicht zu bringen. In der ersten Woche auf dem Weg zum Traumteint ist daher alles gefragt, was exfolierend wirkt. Peelings – am besten jeden zweiten Abend – haben jetzt oberste Priorität. Bei sensibler Haut arbeitet man mit sanften, enzymatischen Rubbelkuren. Normale und zum Fettglanz neigende Haut darf ruhig eine Abreibung mit groben Schleifgranulaten bekommen. Ergänzend wirken Reinigungsmasken mit Fruchtsäuren erfrischende Wunder. Übrigens muss sich niemand Sorgen machen, versehentlich zu viele Hautzellen abzutragen oder zu schroff zu arbeiten. Kosmetische Produkte sind immer so stark dosiert, dass sie nur solche Zellen lösen, die ohnehin überschüssig sind. Ergänzender Tipp: Ältere Zellen, die sich noch nicht lösen lassen, aber grau und matt aussehen, benötigen einen Frischekick. Durchtränkt mit Feuchtigkeit (z. B. zwischendurch Thermalsprays oder Feuchtigkeitsmasken auftragen) wirken sie leichter, reflektieren das Tageslicht besser und geben dem Teint auf diese Weise mehr Strahlkraft.

To-Do-Liste Woche 1
  • Regelmäßig peelen
  • Ausreichend Feuchtigkeit zuführen (sowohl von Wasser von innen, als durch Pflege von außen)
  • Exfolierende Pflege benutzen (z. B. mit LH-Säure)
  • Pflege durch leichte Massagen in die Haut einarbeiten. Die Berührung regt die Durchblutung an und trägt überschüssiges Gewebe ab.
  • Regelmäßig mit Thermalsprays den Teint auffrischen

Woche 2
Pflegende Nachwuchsförderung!
Werden die verhornten Zellen entfernt, kommen nach und nach neu heranwachsende Hautzellen zum Vorschein. Diese stecken mitten in ihrem Reifungsprozess und sind daher empfindlich und pflegebedürftig. Nun ist die entscheidende Phase, um diese Zellen abwehrstark und vital genug zu machen, sodass sie Angriffen durch die Umwelt, aber auch gewöhnlichen Zeichen der Zeit (Elastizitätsverlust, verringerte Mikrozirkulation etc.) bestmöglich standhalten können. Unterstützend auf die Entwicklung wirken nun nährende und aufbauende Produkte. Hierbei darf der Fettanteil der Pflege etwas höher sein als ihr Feuchtigkeitsniveau. Feuchtigkeit ist in jungen Zellen ohnehin ausreichend vorhanden und speicherfähig. Fett unterstützt hingegen den weiteren Aufbauprozess. Tipp: Pflege mit Relipidum, ein Hefe-Extrakt, unterstützt die Lipidsynthese und stellt eine Schutzbarriere der Haut her. Wichtig ist überdies vor allem eine umfängliche Vitamin- (C, E und F) und Mineralstoffkonzentration in der Pflege. Am besten arbeitet man mit speziellen Vitaminkuren in Form von Masken. Auch gut sind Vitamin-Seren, die unter der täglichen Pflege aufgetragen werden. Übrigens: Auch die Ernährung trägt einen wesentlichen Teil zur Hautgesundheit bei. Pflanzliche Eiweiße (z. B. aus Hülsenfrüchten oder Nüssen) und Mineralien (z. B. durch Kieselsäure) stärken den Aufbau der Zellstruktur. Zu meiden gilt es hingegen Zucker, Lebensmittel mit einem sauren pH-Wert (z. B. Weißmehlprodukte, Fleisch oder raffiniertes Öl) und Alkohol. Sie greifen die Zellstabilität unnötig an.

To-Do-Liste Woche 2
  • Reichhaltige Cremes (mehr Fett statt Feuchtigkeit) benutzen
  • Auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralversorgung achten
  • Durch gezielte Ernährung (basenreich!) unterstützend auf die Hautentwicklung wirken
  • Achten Sie außerdem auf eine ausreichende Nachtruhe. In der Nacht läuft die Zellaktivität auf Hochtouren

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Traumteint in nur 4 Wochen
Seite 2 Hilfe zur Selbsthilfe

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