Dienstag, 14. Juli 2020

Tauche ins Glück ab! - Selbst gemachte Schaumbäder

Ausgabe 2019.12/2020.01
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Selbst gemachte Schaumbäder
Wer sich nicht für jedes Bad eigene Essenzen mischen mag, kann sich Badesalze und Schaumbäder in größeren Mengen zubereiten. Natürlich ist dies auch eine tolle Geschenk-idee. Für ein Naturkosmetik-Badesalz (siehe Rezept) braucht man zusätzlich Öl oder Fett. „Dafür eignet sich eigentlich jedes Pflanzenöl, ich nehme besonders gerne Kokosöl“, empfiehlt Ricci. „Das hat tolle hautpflegende Eigenschaften, ist sogar antibakteriell und antiviral und duftet angenehm, aber nicht aufdringlich nach Karibik.“ Kokosöl ist übrigens auch ideal für Badebomben (siehe Rezept), da es selbst bei Raumtemperatur fest bleibt. Für ein hausgemachtes Schaumbad schließlich benötigt man auch ein pflanzliches Tensid. Besonders mild und deshalb gerne in der Naturkosmetik verwendet ist SCI (Natriumcocoylisethionat), ebenfalls aus der Kokosnuss gewonnen. „Wer es gerne bunt mag, kann sowohl Badebomben als auch Schaumbad einfärben. Zum Beispiel mit Lebensmittelfarben oder Pflanzensäften. Das ist alles gut verträglich, ja, man könnte es theoretisch auch essen“, erklärt die Expertin. Mehr als zwanzig Minuten sollte ein heißes Bad nicht dauern, sonst wird der Kreislauf belastet und die Haut trocknet aus. Wer den wohltuenden Effekt aber noch verlängern will, kann sich sein eignes Körperöl, ebenfalls mit ätherischen Ölen, mischen. „Als Ausgangsbasis empfehle ich hochwertige Öle wie Jojoba-, Nachtkerzen- oder Aprikosenkernöl. In diese tröpfelt man ein bis zwei Tropfen des gewünschten Duftes“, rät Patricia Ricci. Wer noch Bienenwachs hinzufügt, kann auch eine Creme und damit einen Kälteschutz für die winterliche Jahreszeit kreieren.

Baden für besondere Verwöhnmomente

Für ein gutes und entspanntes Badeerlebnis sorgen diese Tipps:

  • Die ideale Temperatur für Entspannungsbäder liegt bei 36 bis 38 Grad. In der Badewanne sollte man 10 bis 20 Minuten bleiben. Nicht länger – dem Kreislauf zuliebe und damit die Haut nicht austrocknet.
  • Noch entspannender wird es, wenn man das Licht dimmt, Kerzen aufstellt und ruhige Musik auflegt. Den Kopf kann man auf einem speziellen Badewannennackenpolster, der Saugknöpfe hat, ruhen lassen.
  • Wer seinen Kreislauf fit machen will: Vor dem Verlassen der Wanne einmal kalt abduschen, bei den Füßen beginnen. Dann abtrocknen und in einen bequemen Bademantel oder
  • Pyjama schlüpfen.
  • Wer zu empfindlicher oder trockener Haut neigt, sollte im Anschluss an das Bad eine Pflege mit Feuchtigkeitslotion nicht vergessen. Bei einer beginnenden Verkühlung ist ein Bad mit entsprechenden ätherischen Ölen oder Kräutern zu empfehlen, wer allerdings Fieber hat, sollte darauf verzichten. Die Belastung für den Kreislauf wäre zu hoch.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Tauche ins Glück ab!
Seite 2 Das richtige Öl für die Wanne
Seite 3 Selbst gemachte Schaumbäder

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