Sonntag, 19. November 2017

Strahlend schön trotz des grauen Alltags!

Ausgabe 2017.09

Abwaschen trocknet die Hände aus. Ständiger Schlafmangel macht die Augen müde. Und auf die trockene Büroluft reagiert die Haut mit Falten. GESÜNDER LEBEN zeigt, wie sie trotz dieser Probleme den Alltag strahlend schön meistern. Denn kleine Tricks, die nur wenig Zeit beanspruchen, lassen uns gleich um Jahre jünger erscheinen!


Foto: iStock-CoffeeAndMilk

Doch kaum sind die Ferien vorbei, kehrt der nüchterne Alltag wieder ein. Und mit ihm typische Herausforderungen für Haut und Haar. GESÜNDER LEBEN hat die besten Rezepte und Tricks für Ihre Schönheit – auch und gerade für die ganz normalen Tage im Herbst …


1. Alltagsproblem
Müde Haut durch zu wenig Schlaf
Schlaf ist Schönmacher Nummer 1. Doch bei all der Hektik sind regelmäßig sieben Stunden Nachtruhe bei vielen nicht drin. Mit der Folge, dass die hauteigenen Regenerationsmechanismen verlangsamt ablaufen, der Teint fahl, matt und müde wirkt. Mehr Schlaf wäre dagegen natürlich die beste Lösung. Aber auch kurze Pausen am Tag, können etwas Entspannung bringen. Sich regelmäßig zwischendurch hinzulegen, weckt neue Lebensgeister. Auch wenn es nur für wenige Minuten ist. Sollte aber selbst dafür keine Zeit sein, achtet man durch seine Ernährungsweise darauf, dass der wenige Schlaf, den man bekommt, regenerativ wirkt. Indem man nämlich nicht erst unmittelbar vor dem Schlafengehen isst, sondern idealerweise drei Stunden vor der Nachtruhe die letzte Mahlzeit zu sich nimmt, drosselt man den Insulinspiegel im Blut und macht damit den Weg für regenerative Hormonprozesse frei. Aus kosmetischer Sicht wichtig: Immer mit speziellen Nachtcremes arbeiten. Denn während Tagespflege vor allem schützende Wirkstoffe gegen Umwelteinflüsse beinhaltet, arbeiten Nachtcremes mit unterstützenden Regenerations-Essenzen.

2. Alltagsproblem
Trockene Haut durch Heizung oder Klimaanlage
Klimaanlagen erfrischen bei sommerlichen Top-Temperaturen, im Winter machen wir es uns vor Kamin und Heizung gemütlich. Doch was sich für den Körper angenehm anfühlt, ist purer Stress für die Haut. Sowohl künstliche Wärme als auch Kälte wirken sich negativ auf die Raumluft aus. Und das bekommt auch die Haut zu spüren. Zunächst fühlt sie sich straff an und beginnt zu spannen, dann wirkt der Teint durch die Trockenheit fahl, grau und matt, später können auch erste kleine Trockenheitsfältchen ein Zeichen von Klimastress sein. Doch zum Glück lässt sich dieses Problem von außen gut in den Griff bekommen. Bereits durch regelmäßiges Nachfeuchten lassen sich entstandene Defizite augenblicklich ausgleichen. Wer nicht zwischendurch immer wieder eine Feuchtigkeitscreme auftragen möchte, greift zu einer Sprühflasche mit einem Gemisch aus Wasser und Aloe-vera-Saft, das man sich hin und wieder als Feuchtigkeitsnebel über die Haut sprüht. Neben solchen Akutmaßnahmen ist es auch wichtig, die Speicherfähigkeiten der Zellen zu unterstützen und so vor einem erneuten Austrocknen zu bewahren. Dies gelingt durch den Einsatz spezieller Pflegewirkstoffe wie beispielsweise Linolsäure. Sie stärkt die Barrierefunktion der Haut ebenso wie Ceramide. Hyaluronsäure bildet einen Schutzfilm und dämmt so den Verlust von Feuchtigkeit ein. Auch gut: Durch flache Schalen mit Wasser, die man auf die Heizung stellt, verdampft Feuchtigkeit und lässt das Raumklima weniger austrocknen.

3. Alltagsproblem
Versteckte UV-Belastung
Auch wenn sich der Alltag oft grau anfühlt und wir wenig Sonne sehen, wird die tatsächliche UV-Belastung von den meisten unterschätzt. Von den Auswirkungen hat jeder schon einmal gehört: frühzeitige Hautalterung, Pigmentflecken, erschlafftes Bindegewebe und im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs sind die Folgen alltäglicher Sonnensünden, die es gezielt zu verhindern gilt. Auch wenn wir uns im Urlaub akribisch mit Sonnencreme vor UV-Schäden schützen, müssen wir dies auch daheim tun. Denn selbst durch einen bewölkten Himmel dringt noch bis zu 80 Prozent der unsichtbaren, aggressiven Strahlung. Ebenso schirmen Fenster die Strahlung nicht vollständig ab. Was ist also zu tun? Ganz klar: Auf UV-Schutz setzen! Praktischerweise haben die meisten modernen Tagescremes und Foundations einen Lichtschutzfaktor integriert. Auch das ist übrigens ein wichtiger Grund für die strenge Trennung von Tages- und Nachtpflege!

4. Alltagsproblem
Trockene Hände und brüchige Nägel
Im Alltag haben wir sprichwörtlich alle Hände voll zu tun. Und das sieht man. Die Fingernägel sind rissig und brechen leicht ab, die Haut ist rau und trocken und auf dem Handrücken bilden sich erste Fältchen. Die Gründe kennen wir genau: Es ist der ständige Kontakt mit Wasser und Seife bei der Hausarbeit, das stundenlange Tippen auf der Computertatstatur oder all die anderen täglichen Handgriffe, die unseren Händen und Nägeln an die Substanz gehen. Kein anderer Körperteil wird im Alltag so stark beansprucht wie unsere Hände. Und genau aus diesem Grund verdienen sie auch besondere Fürsorge und Pflege. Prävention ist dabei das A und O. In der Praxis bedeutet das: Handschuhe tragen bei allen belastenden, handwerklichen oder reinigenden Tätigkeiten. Kleiner Tipp: Wer meint, schwere, sperrige Gummihandschuhe würden bei der feinmotorischen Arbeit behindern, der benützt extradünne medizinische Arbeitshandschuhe, die es in der Apotheke zu kaufen gibt. Damit lässt es sich sogar auf der PC-Tastatur tippen, ohne dass die Nägel unnötig von der permanenten Stoßbelastung irritiert werden. Und natürlich brauchen beanspruchte Hände nicht nur Schutz, sondern auch fürsorgliche Pflege. Vor allem durch Berührungen und Wasserkontakt verlorenes Fett sollte ausgeglichen werden. Wer es natürlich mag, kann hierfür auch mit Pflanzenölen (z. B. Oliven-, Rosen- oder Mandelöl) arbeiten. Diese werden idealerweise auf die noch feuchte Haut aufgetragen, so dass sie das Wasser binden und die Haut auf diese Weise sowohl mit Fett als auch mit wertvoller Feuchtigkeit versorgen.

5. Alltagsproblem
Innerer Stress wird äußerlich sichtbar
Hektik, Termindruck, Ärger und Ängste: Der Alltag ist nicht immer rosig. Stress gehört nun einmal zum Leben dazu. Doch wer der Hektik keine Chance gibt, zum Selbstläufer zu werden, tut nicht nur seiner Seele, sondern auch seiner Haut etwas Gutes. Denn Stress wirkt auf jede Zelle unseres Körpers, bringt den Stoffwechsel und die Regenration aus der Balance. Die Haut ist ein besonders sensibles Organ und reagiert auf Anspannung unverzüglich mit Pusteln, Rötungen, Juckreiz oder Schuppen. Linderung erfährt nur derjenige, der es schafft, den Stress zu reduzieren oder durch gezielte Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga oder ein Hobby, das einfach der Seele guttut, zu entgehen. Nur wer die Stressursache bekämpft, reduziert auch seine (körperlichen) Auswirkungen. Doch das heißt nicht, dass sich nicht auch die gestresste Haut über ein paar pflegende Streicheleinheiten freut. Doch Vorsicht vor Übereifer! Je weniger man die gereizte Haut berührt, desto besser. Um der Haut trotzdem die nötige Pflege zu geben, arbeitet man am besten mit Hautwasser-Sprays, die sich wie ein nährender und erfrischender Nebel über das Gesicht legen. Natürliche Inhaltsstoffe wie Kamille, Aloe vera und Mineralien sind dabei die besten Stress-fresser. Darüber hinaus ist besondere Hygiene notwendig, um weitere Entzündungen zu verhindern. Handtücher sollten daher regelmäßig ausgekocht werden, ebenso wie der Kopfpolster.

6. Alltagsproblem
Augenringe durch Erschöpfung
Wenn wir erschöpft sind, werden unsere Augen schnell klein und glasig. Die oberen Lider sind geschwollen und unten bilden sich dunkle Ringe. Schuld an solch „müden“ Augen sind verlangsamte Stoffwechselprozesse. Der Abtransport von Schlackstoffen gelingt nicht und lässt Schwellungen entstehen. Unterhalb des Auges stauen sich Gewebeflüssigkeit und Blut, die durch die dünne Augenhaut besonders leicht hindurchscheinen. Während man solche Stoffwechsel-Defizite der Haut normalerweise durch Peelings wieder in Schwung bringt, gelingt dies bei den Augen nicht. Sogar das Gegenteil ist der Fall! Die dünne, sensible Haut der Augen würde gereizt reagieren. Stattdessen arbeitet man lieber mit aktivierenden Pflegewirkstoffen wie Augentrost oder Rosenwasser. Aber auch mit dem alten Gurkentrick werden müde Augen wieder munter. Die Gurkenscheiben, die man sich für fünf Minuten auf die geschlossenen Augen legt, müssen aber unbedingt kühl sein. Durch Kälte ziehen sich die Gefäße der Haut zusammen und bewirken so eine kleine Akupressur. Ein Trick aus der Naturkosmetik nützt außerdem die Wirkung von Rosenblüten. Dafür zerdrückt man die Oberfläche frischer Rosenblütenblätter vorsichtig mit einem Teelöffel, sodass sich ätherische Öle lösen. Nun legt man das Ganze für zehn Minuten auf die geschlossenen Augen, genießt den Duft und freut sich auf den erfrischten Blick in den Spiegel. Das Rosenöl fördert nämlich den Abtransport des Blutstaus. Am besten kauft man also gleich einen ganzen Strauß herrlich duftender Rosen. Denn die helfen nicht nur bei geschwollen Augen, sondern erfreuen uns durch ihre Schönheit, ihren Duft und ihre Eleganz.

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